Wasserkocher Mindestmenge?

3 Antworten

Ich bin bei weitem kein Experte für Wasserkocher, aber:

meines Wissens ist die Mindestmenge wichtig für das Auslösen der Dampfstoppautomatik. Das Gerät erkennt, wenn das Wasser kocht und schaltet sich automatisch aus.

Wenn zu wenig Wasser eingefüllt ist und deshalb die Stoppautomatik nicht richtig funktionieren kann, dann kocht das Gerät immer weiter, solange, bis das komplette Wasser verdampft ist. Dann sollte die zweite Sicherung, der Trockengehschutz greifen. Spätestens dann sollte sich das Gerät ausschalten. Ein trockener Kocher kann die Heizelemente beschädigen, Plastikbauteile schmelzen oder im schlimmsten Fall Feuer fangen.

Daraus würde ich folgern, dass du die Mindestfüllmenge dann ignorieren kannst, wenn du beim Gerät stehen bleibst und es manuell ausschaltest. Das darfst du dann halt keinesfalls vergessen.

Wichtig übrigens: den Wasserkocher regelmäßig zu entkalken, hilft beim Stromsparen.

Und: bereits aufgekochtes Wasser sollte man nicht noch einmal aufkochen. Wenn das Wasser lange im Gerät steht, können sich toxische Rückstände des Topfmaterials ansammeln. Substanzen wie Aluminium, Kupfer, Eisen oder Nickel können dann ins Wasser übergehen.

Woran euer altes Gerät letztendlich kaputt gegangen ist, kann ich natürlich nicht sagen.

Versteh ich jetzt nicht ganz. Du willst einen kleinen Wasserkocher aus Glas kaufen mit verdeckter Heizspirale?

Hab ich noch nie gesehen und widerspricht sich auch -Glas und verdeckt-

Das Heizelement muß während des gesamten Kochvorganges, also bis zur automatischen Abschaltung überflutet sein.

Wenn dafür weniger 0,5 l ausreichen, kannst Du auch weniger einfüllen. Miß es halt mal ab.

Will heißen bei den heute gängigen Geräten mit verdecktem Heizelement, also ohne so Heizspirale direkt im Wasser, ist es eh schon Wurst? Weil das gerade verstorbene Ding war so eins und ich wollte eigentlich wieder so eins, nur diesmal aus Glas.

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