Was würde ein Mensch machen, wenn er allwissend wäre?

25 Antworten

Hallo, rafinator82.

Für kurze Zeit wahrscheinlich schon - oder auch für ewig.

Erst mal könnte er an den Börsen spekulieren bis er der reichste M. aller Zeiten ist, dann eine Raumflugfirma gründen und sich von hier davon machen, denn HIER würde er aufgrund der Neider nicht lang überleben.

An neuem Ort könnte er dann sein Unsterblichkeitsserum kreieren, um aus der Jupiter - Atmosphäre fette Diamanten zu fischen, da er ja auch wüsste, wie man die extrahiert, lG.

Ich würde vermuten, dass er nicht glücklich wäre. Anfangs würde sein gewaltiges Wissen zwar andere Mernschen beeindrucken und sein Ego boosten, aber bald würde er nur wegen seines Wissens behelligt werden und seine Person würde verblassen.

Außerdem strebt der Mensch nach Wissen und Neuem, Zielen. Du könntest auch fragen, was wäre, wenn ein Mensch die Kraft hätte, alles möglich lassen zu werden. Auch hier wäre der Mensch anfangs sehr glücklich, würde aber schnell gelangweilt werden und sich selbst Beschränkungen auferlegen, um sich selbst Herausforderungen zu bauen.

Hallo!

Meine Meinung: Er wäre nicht glücklich. Zu viel Wissen tut auch nicht gut, da es einen hemmt, emotional sehr zum Nachdenken zwingt und dafür sorgt, dass man sich viel zu viele Gedanken macht.

Außerdem gibt es immer noch Ziele & selbst die alten Universalgelehrten wie Gottfried Wilhelm Leibniz waren nicht "allwissend" ---------> es gibt keinen, der alles weiß und alles kann & das ist auch gut so :)

Das kann man ansatzweise recht praktisch ermitteln. Leibniz war, als er lebte so ein Alleswisser, er hatte das gesamte Wissen seiner Zeit intus und schuf noch Neues hinzu. Jetzt braucht man also nur dessen Biographie lesen und schon erfährt man, zumindest wie so ein Leibniz psychisch drauf war.

Heutzutage kann niemand mehr ein 2. Leibniz sein, dazu ist das wissen gar zu umfangreich geworden. Daher war Leibniz der letzte alleswisser seiner Zeit. Leute wie Aristoteles z.B. wußten zu ihrer Zeit eigentlich so ziemlich alles und schufen Neues noch hinzu. Also wenn man was über die Psyche eines Aristotles auch noch was erfährt, dann haben wir schon mal 2 "Kronzeugen".

  1. Dieser Mensch wäre NICHT glücklich.
  2. Er wäre aber allwissend.
  3. Deshalb würde dieser Mensch seine Allwissenheit nutzen, das zu korrigieren, was die Evolution vergessen hat: Die Gier der Gattung "Mensch" nach immer mehr Hab & Gut - irgendein Erbträger, der für alles verantwortlich ist, was die Menschen in dieser Welt verkehrt machen.
  4. Sobald der allwissende Mensch diesen Erbträger der Gattung "Mensch" geändert & verbessert hat, darf er endlich glücklich sein.
  5. Leider wird es dazu vermutlich nicht kommen. Denn bevor der allwissende Mensch geboren ist & tätig werden kann, wird sich die Gattung "Mensch" bereits selbst vernichtet haben.
  6. Such is life ;-)


Bis jetzt haben wir ja aufgrund unserer Evolution die "Ellbogenmentalität", der stärkste setzt sich durch in der Gruppe und verbreitet seine Gene. Das ist zwar sehr erfolgreich, aber als Nebenefekt von dieser Eigenschaft, haben wir wahrscheinlich auch so viele Konflikte auf der Welt.

Vielleicht können wir ja irgendwann neue künstliche Menschen erschaffen die das nicht mehr brauchen. 

1

Was möchtest Du wissen?