Was wenn sich pferd auf stur stellt?

8 Antworten

Hi ;) soetwas hatte meine RB auch war aber nur eine Phase. Du kannst sie ja mal logieren oder Bodenarbeit und Sachen machen die deinem Pferd gefallen und sie bisschen motivierter wird. Oder kauf dir ein Buch ich hab mir da auch  eins gekauft. (Wie ich mein Pferd motiviere) und hab Geduld mit ihr 

ODER : Ihr habt doch am Stall bestimmt eine Reitlehrerin die kannst du ja mal um Rat fragen oder einen Kurs machen.

LG emmy

Du bist weit unter dem Pferd im Rang ! Du musst dir den übergeordneten Rang "erkämpfen", so wie Pferde das in der Herde mit Beißen und Treten auch tun, mit den Mitteln die man als Reiter/in hat ! Da genügt ein paarmal (zaghaft ) Gerte noch lange nicht ! Da geht's dann mal richtig zur Sache ! Lass sie bereiten und schau da mal zu wie sowas geht ! Da hilft alle Bodenarbeit und sonst was nix oder nicht viel ! Das ist eine Dominanzfrage !

Dem Pferd ( auch mal so ) seinen Willen zu lassen ist für Reiter UND Pferd in der Halle schon der völlig falsche Ansatz , bei Ausritten dann eine hochgefährliche Sache !!! Mit Lob ( ja wann denn ? für was denn ?) allein wirst du das Problem allenfalls noch verstärken ! Lob NUR DANN wenn du dich auf ganzer Linie voll durchgesetzt hast ! 

auch hier wieder so ein kraftreiter... damit erreichts du nur das das pferd sich unterwirft und angst vor die hat. du möchtest aber , das das pferd einsieht, das du schlauer bist und emtscheidungen für euch beide treffen kannst die gut sind. das erreichst du auf dem genannten weg def. nicht...

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@Viowow

Pferde geben, wie sogar viele Menschen, gern die Führung ab, ohne jede Angst. Im Gegenteil , sie sind dann beruhigt und fühlen sich sicher unter der Führung eines starken Alpha-Tiers = Reiter/in ! Vor dem haben sie keine Angst sondern Respekt. Angst vor allem Möglichen bekommen Pferde dann, wenn die Führung schwach ist oder völlig fehlt ! Dann übernimmt das Pferd instinktiv die Führung. bzw. versucht es. Zur Sicherheit werden die Alpha-Tiere aber immer wieder getestet, d.h. das Pferd versucht seinen "Willen" durchzusetzen, prüft ob es der Führung noch vertrauen kann. Man tut dem Pferd damit keinen Gefallen da nachzugeben! Außerdem ist es hochgefährlich in kritischen Situationen und die können dann ganz schnell kommen !

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lob genau dann, wenn das pferd selber denkt und VON SELBER geht. wir wollen ein mitdenkendes wesen und kein sportgerät...

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@Viowow

Oh Gott, da ist ja Hopfen und Mal verloren. PrinceCharming, überleg dir doch mal, wo der Unterschied zwischen Respekt+Vertrauen und Angst ist. Mit deinen Mitteln (Ursache egal, einfach draufhauen bis das Pferd vor schmerz weitergeht) zerstörst du das Vertrauen. Das Pferd wird nicht gerne die "Macht" abgeben, nein, es muss, weil es Angst hat und Schmerzen fürchtet. Es wird dir gehorchen, weil es Angst hat. Es wird dir folgen weil es Angst hat. Aber glaube mir, sobald du in eine brenzlige Situation kommst - dein Pferd wird davonlaufen und keinen Gedanken an dich verschwenden. Ein Pferd, das dir vertraut und dich respektiert (was man NUR durch vorausschauendes, umsichtiges und einfühlsames und konsequentes Verhalten erlangt) wird bei dir bleiben, egal, zu welchem Preis.

Mit Gewalt ziehst du dir ein Sportgerät heran, das aus Angst tut, was es soll. Mit Einfühlvermögen, Geduld und Zeit wirst du dir einen Freund holen, den treusten Freund auf Erden. Vllt ist dir ein Sportgerät lieber, da du schnell und ohne Rücksicht Erfolge erzielen willst. Ich habe mein Pferd, um einen Freund zu haben, der immer für mich da ist. Weil ich ihn liebe und ihm vertraue. Du versuchst dein Pferd zu kontrollieren, aber das wirst du niemals können. Es hat einen eigenen Kopf. Das Pferd wird stets tun, was es will. Das Vertrauen entscheidet darüber, ob es bei dir bleiben will, oder ob es dich stehen lassen will.

Wer Gewalt anwenden muss ist hilflos und dem sollte geholfen werden. Anscheinend kannst du dir nur nicht anders helfen und nutzt deshalb Schmerz als Mittel der Wahl. Du tust mir leid. Bitte suche dir kompetente Hilfe, die dir zeigt, wie man respektvoll mit Pferden umgeht - deinem Pferd zu liebe

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@MissDeathMetal

Du vermenschlichst Pferde in sehr hohem Ausmaß, MissDeathMetal. Du stellst deinen Rang  definitiv unter den deines Pferdes, das beweisen deine diversen Aussagen. Wenn du damit glücklich bist dass dein Pferd bestimmt wo's langgeht, ok, deine Sache. Ich würde dir aber  raten nie allein oder als Führung in's Gelände zu reiten oder weitab von gefährlichen Stellen wie viel befahrene Straßen etc. wo die klare Führung des Reiters eine absolute Notwendigkeit ist. 

Die Frage ist auch, warum jemand mit deiner Einstellung überhaupt reitet denn Pferde wollen freiwillig keinen Menschen auf ihrem Rücken. 

Ich wünsche dir, dass du nie in Situationen gerätst in denen dein Pferd falsche und gefährliche "Entscheidungen" trifft in denen dann ggf. auch andere Personen mit in Gefahr geraten !

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prince charming, du hast das prinzip nicht verstanden... hier nochmal für die, die etwas länger brauchen...: Dominanz mit allen Mitteln=Angst des Pferdes=Gehorsam, aber kein Vertrauen=In einer richtigen Gefahrensituation hast du ein richtiges Problem. -> typisch für "großpferde-stall-kraft-reiter" (ich verallgemeinere das jetzt mal) solche leute wie dich sehe ich hier immer wieder: und die pferde gehen alle "hübsch"aufm platz/halle, aber wehe, es kommt ein trecker o.ä. um die ecke... der weg von MissDeathMetal sieht folgendermaßen aus: Vertrauen und Respekt=Freiwillige unterwerfung des pferdes="dominanz"= vertrauen des pferdes= kein "blinder gehorsam" sondern ein lebendes wesen, welches mitdenken muss und darf. -> brenzliche situation = pferd wird sich auch am langen zügel an seiner reiterin orientieren. aber sowas können wohl nur die "freizeitreiter..."

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@Viowow

Viowow, ich hab das sehr gut verstanden wie ihr da die Erkenntnisse der Verhaltensforschung und die Naturgesetze nach Gutdünken ignoriert und euch irgendwas zurechtlegt. Wenn ich erwiesene Fakten dagegenhalte kommt mir das  vor wie ein Wolken-Kuckucks-Heim !

Allein schon eine "Freiwillige unterwerfung" setzt Intellekt voraus den  in diesem Maß nur der Mensch hat, ebenso "lebendes wesen, welches mitdenken muss und darf." Dazu fehlen dem Pferd der entsprechende Hirnstrukturen. Das ist Sand auf den du da baust !

Auch musst du nicht gleich anzügliche Bemerkungen loslassen wie "hier nochmal für die, die etwas länger brauchen" denn dann muss ich dir leider sagen dass deine Argumentationskette und gesamte Hypothese wissenschaftlich gesehen schlichtweg unseriöse Behauptungen darstellen. 

Dazu kommt eine gewisse Verantwortungslosigkeit, denn ein Pferd auf das der Reiter im Ernstfall keinen Einfluss mehr hat weil es gelernt hat sich durchzusetzen oder längere Zeit irgendwie "ausdiskutiert" wird, kann eben schnell auch für an sich unbeteiligte Personen zur Gefahr werden.

Ich hoffe nur dass ihr keine Großhunde habt und mit diesen genauso verfahrt, denn da führt die Unfähigkeit oder Unwilligkeit nicht weniger Besitzer Rudelführer zu sein in regelmäßigen Abständen zu schweren Verletzungen von Menschen, bei Pferden liegt das Gefahrenpotential eher für den/die ReiterIN selbst, besteht aber auch für Dritte !

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na, wie auch immer, bei mir funktioniert es so seit über 20 jahren, die pferde die ich reite, bleiben im zweifel bei mir. da wird nichts diskutiert, weil sie wissen und mir vertrauen!, das ich die richtige entscheidung treffe.und doch, ich habe einen großen hund. und nein, dort verfahre ich nicht so, da du ein fluchttier in keinster weise mit einem raubtier vergleichen kannst. aber auch der soll selber mitdenken und sich unterwerfen. das einzige , was ähnlich ist, ist, das du durch gewalt und "dominanz" nichts erreichst, außer eine unterwerfung aus angst. und das sind die hunde, die gefährlich werden, da gebe ich dir recht. weil sie keine führung haben, sondern nur für fehler zurechtgewiesen werden. dadurch lernen sie aber nicht, woe das richtige verhalten gehtm womit wir wieder beim thema lob wären...XD und woher hast du die these, das nur ein mensch über den intellekt hat, sich freiwillig zu unterwerfen? (das pferd macht das übrigens aus instinkt)ich glaube, genau der punkt fehlt bei den meisten menschen. denn sind wir mal ehrlich, zweibeiner sind in den meisten fällen davon überzeugt, alles zu können, alles zu wissen, eine führungsposition anzustreben und sowieso immer recht zu haben, andere wege? no way.... oder würdest du nach hause finden, wenn du dich verirrt hast ohne hilfsmittel, oder wasser finden, wenn du keinen plan hast wo du dich befindest? du vergleichst äpfel und birnen.aber jedem das seine...

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Warte doch einfach mal, also lass dem Pferd seinen Willen und bleib stehen. Irgendwann wird ihr das selber zu blöd und sie läuft wieder weiter. Meine RB macht genau das selbe Spielchen ;D Du musst geduldig sein, und wenn sie dann weiterläuft, schön loben und Dinge machen, die ihr auch Spaß machen :) Und immer wieder loben! Anscheinend hat dein Pferd keine Lust auf dich und stellt sich deshalb quer. Kontrolliere deine Hilfen, sind deine Hände zu hart, die Zügel zu kurz, die Hände zu unruhig? Schiebst du mit dem Becken oder bist steif und verhinderst so ihre natürliche Bewegung? Treibst du zu ungeduldig und nicht im Takt? Wenn du die ganze Zeit anstupst und dein Pferd nervst durch das elendige Gewaddel mit den Beinen, dann kann ich schon verstehen wenn es keine Lust mehr hat Prüfe auch das Material, ist das Zaumzeug korrekt eingestellt (v.a. die länge des Backenstücks) und passt der Sattel? Ein unpassender Sattel drückt und macht unwillig.

Wichtig ist, dass du hier Geduld an den Tag legst und nach der Ursache suchst. Kein Pferd agiert einfach aus Unwilligkeit. Pferde wollen es uns gerne Recht machen, aber fehlendes Lob/Motivation, Schmerzen oder andere Unannehmlichkeit bringen sie doch dazu, sich quer zu stellen. Statt mit Gewalt draufzuhauen solltest du also versuchen, die Ursache zu finden und zu lösen. Hat das Pferd nicht genug Motivation wirst da daran noch länger arbeiten müssen.

Viel erfolg!

beste antwort DH

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Lass sie auf keinen Fall stehen bleiben. Die muss lernen, dass du der Boss bist und wenn sie etwas will, du sie einfach sein lassen lässt. Klingt zwar für den ersten Moment gut, dass es ihr dann irgendwann zu dumm wird, ist auf Dauer aber nicht sehr gut. Fang erstmal mit Bodenarbeit an, lass sie neben dir her laufen und sobald sie stehen bleibt, richte sie rückwärts. Immer alles erst am Boden üben, bevor man überhaupt auf den Rücken steigt. Longieren hilft da wahrscheinlich auch, da kannst du ja mit der Gerte auf den Boden schlagen. :)

und das rückwärtsrichten und gerte auf den boden schlagen soll dan was genau bringen?

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na spitze. und was genau "lernt" das pferd dadurch? bestimmt kein vertrauen.... und vertrauen ist wichtiger als dominanz....

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@Viowow

Vertrauen kommt ja erst durch Dominanz, das Pferd vertraut keinem "Untergebenen" , akzeptiert ihn nicht als als "Leittier" ! Es denn du meist mit Vertrauen dass das Pferd sich selbst und seinem übergeordneten Rang vertraut. Das wäre allerdings FATAL !

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@PrinceCharming

PrinceCharming, anscheinend hast du viele Defizite, was das Wissen über die Rangordnung von Pferden angeht. Unterscheide bitte zwischen LeitHENGST und LeitSTUTE. Du strebst den Platz als Leithengst an. Der Hengst hält die Herde zusammen und sorgtfür die Fortpflanzung. Ausgewählt wird er durch ein einfaches Schema: Der stärkere gewinnt. Der Leithengst muss sich dauernd mit anderen Hengsten messen. Wird er übertroffen, so verlässt er die Herde und lebt in Hengstherden. Der Hengst ist austauschbar, er ist dominant und setzt sich auch mit Gewalt durch. Wenn er geht, kommt eben ein neuer, das interessiert keinen. Willst du wirklich Leithengst sein? Jederzeit ersetzbar, völlig unvermisst? Nur einer von vielen?

Nun schau dir den Platz der Leitstute an: Die Leitstute ist meistens ein älteres Pferd, das sich körperlich nicht mit anderen Pferden messen kann. Aber es ist erfahren. Die Pferde sehen ihr kluges Handeln, wissen, wenn die Stute trinken geht, dann sollte ich das auch tun, da wir noch weit laufen und womöglich lange nichts mehr zu Trinken bekommen. Also trinken wir, die ganze Herde. Sie gucken, wo die Stute läuft, denn sie wählt den geschicktesten Weg aus. Die Leitstute gibt das Kommando zur Flucht, die beschützt die Herde durch ihr Kommando. Der Hengst übernimmt die Zielführung, aber die Stute entscheidet ob und wann. Die Leitstute bleibt über Jahre hinweg an der Spitze der Herde, und sie ist immer in ihrer Herde drin. Sie geht nicht, sie ist nicht austauschbar! Ohne die Leitstute ist die Herde aufgeschmissen, denn die anderen Stuten orientieren sich NICHT am Leithengst, sondern an der Leitstute! Die Leitstute wird respektiert, obwohl sie nicht dominant ist, obwohl sie keine Gewalt anwendet. Sie wird respektiert, weil sie klug und weise handelt!

Und jetzt überlege dir: Will ich austauschbar sein, und nur angenommen werden, weil ich dominant und gewaltbereit bin? Oder will ich ein Teil der Herde sein, unersetzbar und geschätzt? Für mich ist die Antwort klar, ich will die Leitstute sein. Aber ich denke nicht, dass ich der Anführer sein muss. Ich lege es nicht darauf an. Ich handle so, dass es dem Pferd und mir gut geht - und allein das, macht mich respektwürdig. Ich verbringe Zeit mit meinem Pferd, ich höre ihm zu, ich sorge mich um seine Gesundheit und nehme ihm Angst. Ich sage, Flucht oder nicht. Mein Pferd vertraut mir. Es respektiert mich, weil ich es auch respektiere. Wir sind Freunde, und ich weiß, sie lässt mich nicht im Stich. Treue ist eine Eigenschaft der Tiere, der Mensch lässt sie zu schnell fallen. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, ob ich über oder unter meiner RB stehe, aber wir haben nie Stress! Ich fordere keinen blinden Gehorsam, ich will ein Pferd, das mitdenkt! Und dazu gehört auch, dass es zeigt, wenn es Angst hat oder etwas komisch findet. Dann ist es meine Aufgabe, ihm zu zeigen, dass es nicht schlimm ist. Und nicht draufzuauen bis das Pferd mehr angst vor mir und dem Schmerz hat, als vor der Ursache.

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DH super erklärt. aber wahrscheinlich umsonst, da solche reiter es erst verstehen , wenn sie im rolli sitzen...

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Grundsätzlich ist es so, das ein pferd nichts aus "bock" oder "nicht bock" macht. Wenn dein pferd also nicht vorwärts geht, wird es dafür einen grund haben... Vielleicht versuchst du erstmal den grund rauszufinden...

ps: es muss sich auch für das pferd lohnen mit dir vorwärts zu gehen;)

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@Viowow

Für's Pferd "lohnt" sich's nur dann wenn DU den übergeordneten Rang als Reiter/in hast, das gibt dem Pferd die Sicherheit dass DEIN Wille der richtige ist für eure 2-er Herde  ! Dieser Rang will, muss "erkämpft" werden ! 

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Einziger und glasklarer Grund: Untergeordneter Rang der reitenden Person !

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es ist schwierig das zu beurteilen ohne es gesehen zu haben. vllt klemmt die reiterin auch genau am der stelle mit der hüfte o.ä. mit lohnen meine ich, das sofort ein lob folgen muss, wenn es weitergeht oder das einfach abwechslung reingebracht wird. sonst wird es dem pferd auch langweilig...

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