Was unterscheidet ein "Herren"-Rennrad von einem " Damen" -Rennrad?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo hier Doc,

erst mal um hier zu antworten und dann zugeben die Anwort nicht zu kennen ist schon mal wieder der absolute Hammer. Das ist keine Expertenantwort, das ist Blödsinn.

Damenrennräder?? Na O.K. Damenrennräder werden schon von dem einen oder anderen Hersteller produziert. Bei den meisten Damenrennrädern liegt die Herausforderung im Design des Rahmens. Das gilt aber meisens nur bei kleinen Rahmen. Das Problem bei kleinen Rahmen ist, sich einigermaßen an die Geometrie zu halten. Dabei aber zu berücksichtigen, das das Tretlager nicht zu weit vorne oder die Gabel nicht zu steil gestaltet wird. Der Grund dafür ist, kleinere Personen kommen dann beim Lenken mit den Fussspitzen an das Vorderrad. Das kann böse Folgen haben. Der zweite deutliche Unterschied ist der Damensattel der speziell auf die Anatomie der Frau zugeschnitten ist, da Frauen meist Schambeinstzer sind. Es gibt da im Komfort große Unterschiede. Der Rest der Technik ist gleich.

Und die Lackierung ist meist verspielter.

Doc

Die Rahmengeometrie ist bei Damenrennrädern anders. Das Oberrohr ist etwas kürzer, ebenfalls der Vorbau. Natürlich auch der Sattel. Das soll der Anatomie der durchschnittlichen Frau gerecht werden, die etwas kürzere Arme und einen kürzeren Oberkörper als Männer haben soll.

Letztendlich ist das aber alles nur ein Anhaltspunkt. Ein Rennrad sollte der individuellen Anatomie der/des Radlerin/Radlers angepasst werden. Da kann ein "Damenrad" auch mal prima einem Mann passen und anders herum...

Sehr schade, dass sich die Deutschen nicht mehr weiter entwickeln, sondern Wissen innerhalb bereits einer Generation verloren geht. Ich wundere mich über einige junge Frauen auf Herrenrennrädern mit Rennlenker, in Berlin. Wer seine Jugend vor der Spielkonsole verbracht hat und erst mit 19 das Fahrrad entdeckt, hat offenbar großen Wissensnachholbedarf. Man muss sich als Frau einfach mal das Rad eines Freundes ausleihen und damit zwei Stunden fahren, dann spürt man die Schmerzen an allen relevanten Stellen.

Kommt drauf an. Bei City- und Trekkingrädern tatsächlich das tiefe Oberrohr bei Damenrädern, aus traditionellen Gründen, damals fuhr Frau ja noch im Rock... Ferner haben Damenräder häufiger Nabenschaltung, bei Herrenrädern ist es öfters Kettenschaltung. Die Nabenschaltung ist wartungsärmer (solange sie läuft muss man nichts machen ^^), aber gerade bei starkem Antritt nicht so robust (Rohloffs mal ausgenommen).

Bei Mountainbikes ist der Unterschied wesentlich geringer. Das Oberrohr ist nicht tiefer, nur manchmal noch leicht gebeugt. Gerade Fullys sind aber alle unisex, teile- und rahmentechnisch keine Unterschiede, nur das das Angebot bei Damenfullys geringer ist. Macht aber nix, weils eh dasselbe ist.  Gleiches gilt bei BMX und Dirtbikes, höchstens optisch unterscheiden sich Damenräder da manchmal, ansonsten aber null. BMX und Dirtbikes sind auch allesamt unisex. 

Bei Rennrädern, Hollandrädern und allen anderen, die ich vergaß, habe ich keine Ahnung :-)

Sehr interessantes Topic, ich fange mal mit meinem Anfänger Wissen an :D

Der HAuptunterschied liegt in einem tieferem Oberrohr und somit einer meist aufrechteren Sitzposition. Frag mich nicht wie das zusammenhängt, aber das fällt mir z.B. bei Scott und Cannondale auf. Dann ist der Abstand von Damen zu Herrenrädern von Sattel zu Pedale meist kürzer oder eben um einiges länger- also von Pinarello kenne ich es, dass man die Maße sogar cm. unterschiedlich macht. 

Bitte um Verbesserungen damit ich auch noch was lernen kann ;D

Aber alles in einem sind die Unterschiede heutzutage sehr gering. 

Hm, die von dir angegebenen Unterschiede würde ich eher auf unterschiedliche Vorlieben und Körpergröße/-maße zurückführen als auf das Geschlecht.

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@notextor0101

Ich seh schon, das wird knifflig! Vielleicht muss ja erst eine Frau auf einem Herren-Rennrad fahren, damit wir herausfinden können, wo denn nun der Unterschied ist ;)

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