Was tun, wenn ein 6-Jähriger "tabletsüchtig" ist?

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15 Antworten

Hallo jasminromina,

nachdem bekannt ist, dass er Eigenschaften eines Autisten
aufweist, gehe ich davon aus, dass die Psychologen seinen Eltern Tipps zum
Umgang mit Autisten gegeben haben.

Soweit möglich, sollte versucht werden, die Tipps der
Psychotherapeuten/Psychologen umzusetzen, selbst wenn man nicht so gut mit Ihnen klar kommt.

Es kann durchaus mehrerer Ansätze bedürfen, ehe man einen
guten Therapeuten findet, bei dem dann die Chemie zwischen Eltern, Kind und
Therapeuten stimmt.

WISSEN:
Zudem muss man wissen um welchen Autismus es sich handelt – bzw.wie stark er ausgeprägt ist. Der Asperger Autismus hängt z. B. (manchmal) auch irgendwie mit AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit mit Bewegungsdrang bzw. Aufmerksamkeitsdefizit als sog. Träumerchen) zusammen.

Am besten wäre es, sich Informationen anhand von Büchern
oder über das Internet zu beschaffen, um sich selbst (die Eltern und du, wenn
du helfen willst) ein Bild über diese neurologische Entwicklungsstörung zu
machen.

Unter „Was ist Autismus?“ fand ich folgenden Link: „www.activebeat.co/deu.“
Hier dann „10 Anzeichen für Autismus“ suchen.

http://www.autismus.de/was-ist-autismus.html
Auszug:
"Das Asperger-Syndrom (F84.5.) unterscheidet sich von anderen Autismus-Spektrum-Störungen in erster Linie dadurch, dass oft keine Entwicklungsverzögerung bzw. kein Entwicklungsrückstand in der Sprache oder der kognitiven Entwicklung vorhanden ist. Die meisten Menschen mit Asperger-Syndrom besitzen eine normale allgemeine, in Teilgebieten besonders hohe Intelligenz. Hingegen sind in der psychomotorischen Entwicklung und der sozialen Interaktion Auffälligkeiten festzustellen.  

Besonderheiten in der Wahrnehmung und Verarbeitung von Umweltreizen und
Sinneseindrücken treten auch bei Menschen mit Asperger-Syndrom häufig auf.„

Nur mit dem Hintergrundwissen kann man Versuchen sich in
einen Authisten hineinzuversetzen. Nur so kann man meines Erachtens versuchen, ihm wirklich zu helfen.

Der weitere Weg wird nicht einfach sein, Mühe, Zeit und Geduld kosten. Konsequenz ist bei jeder Erziehung das oberste Gebot und
sicherlich auch nicht immer einfach. Zum Schluss zählt, was herauskommt und die Mühe wird sich schlussendlich doch lohnen.


  • Was sagt der Kinderarzt?

- Die Psychologen/Therapeuten waren hoffentlich
nicht alle von einer Einrichtung? – denn manchmal sprechen diese sich
untereinander ab…


- Könnte es sich evtl. auch um eine andere
Entwicklungsverzögerung/Störung wie z. B. Leserechtschreibschwäche handeln? – diese kann man ja erst im Schulalter richtig diagnostizieren.

Die Lese-Rechtschreibschwäche/-Störung
kann oft auch wiederum mit AD(H)S zusammenhängen.

Bei seinem Übergewicht hilft nur Bewegung (als sog. "Vorbilder" bzw. Vertrauenspersonen auch mit den Eltern oder anderen vertrauten Personen) und
Reduzierung der Kalorien (viel Gemüse, weniger Fleisch, etwas Obst und weniger Süßes).

Viel Glück und viel Kraft

SkyHope

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jasminromina 04.01.2016, 14:18

Leserechtschreibschwäche?
Naja er hat die erste Klasse übersprungen :D

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Mit sechs Jahren obliegt die Entscheidung, ob er ein Tablet in den Händen halten darf, seinen Eltern. Die müssen das regeln, auch wenn es erst mal eine riesen Schreierei gibt.

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Einfach das Tablet wegnehmen. Es ist nicht grundsätzlich schlecht für einen 6 jährigen. Aber es ist so wie mit zuviel TV. Jede Stunden, die ein kleines Kind vor dem TV oder Tablet verbringt fehlt für anderes, also für reales Spielen mit echten Spielsachen und mit echten Menschen (Freunden, Eltern, Geschwistern) und hemmt somit eine gute Entwicklung des Kindes.

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Die Eltern sind schuld. Einen hochintelligenten Jungen muss man fördern, einen übergewichtigen Jungen muss man das Essen umstellen und er braucht Bewegung und kein Tablett.

Wenn er das Tablett benutzt, dann nur für eine gewisse Zeit am Tag und nicht ständig, das macht abhängig.

Der Junge braucht einen geregelten Tagesablauf und er muss gefordert werden, in allem.

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Ja, ihr muesst den Knaben mehr fordern, es ist permanent unterfordert. Kauft ihm einen PC, damit er vielleicht programmieren lernen kann oder andere Sachen, die ihn interessieren. Wenn das Tablet langweilig waere,dann wuerde er es weglegen. Ihr muesst es etwas in die richtige Richtung zu seinem Interessen lenken, das wird ihn foerdern. Alles Gute!

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Nunja, hohe Intelligenz wird all zu oft von mabgelnder sozialer Kompetenz begleitet. Authisten z.B. haben oft enorme Fähigkeiten, können mit fremden Menschen aber nicht umgehen. Natürlich in ganz unterschiedlich ausgeprägten Verhältnissen. Da dies zutreffen könnte möchte ich mir hier jeden unqualifizierten Rat sparen und rate eher das ärztlich/psychologisch begleiten zu lassen.

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jasminromina 28.12.2015, 13:16

Ja er hat psychologische Begleitung. Hat aber bei 3 verschiedenen nichts gebracht!
Er hat Eigenschaften eines Authisten.

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Den Eltern den Hintern versohlen. Ist ja unmöglich so etwas.

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Ich würde sagen er ist unterfordert. Er sieht im tablet eine Aufgabe für sich. natürlcih muss das im Rahmen bleiben. Einfach das tablet zu bestimmten Zeiten wegschließen, dafür müssen ihm aber andere Aufgaben gegeben werden.

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Ich würd mir an deiner Stelle Sorgen um die Eltern machen... Die sind der Punkt wo du ansetzen solltest! Hattest du mit denen schon mal ein gespräch darüber, finden die alles ok?

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seine mutter muss gegelmäßige zeiten ausmachen an denen der junge spielen darf oder ihm muss das tablet komplettt weggenommen werden!

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Weg damit, zumindest für 1-2 Stunden am Tag. Ab 19 Uhr auch nicht mehr, schadet nur dem Schlaf.

Mal im Verein geschaut was für ein Sport ihm gefallen könnte ? Dort mal hingegen.
Auch so mal alle 2 Tage mit ihm spazieren gehen.

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jasminromina 28.12.2015, 13:14

Reiten, Fußball, Handball... Alles probiert. Man bekommt ihn nicht aus dem Haus. Höchstens mit Schläge.

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greenstar19 28.12.2015, 13:22

Und Schach ? Schach gefällt vielen Intelligenten.

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jasminromina 28.12.2015, 14:11
@greenstar19

Sämtliche Tischspiele fliegen durch das Haus, nachdem man ihn bittet, mit ihm zu spielen leider

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Also (das sollte man in dem Alter sowieso machen, ob hochbegabt oder nicht) gut wäre es, wenn er das Tablet nur "kontrolliert" bekommen würde, also zum Beispiel eine Stunde am Tag. Denn auch wenn er hochbegabt ist scheint er noch  nicht in der Lage zu sein, mit Medien vernünftig umzugehen.

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Er müsste mehr gefordert werden im alltag

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Wegnehmen. Was hat ein 6 jähriger an einem Tablet zu suchen? Die Eltern sollen mit ihm mal zum Familien-/Kinderpsychologen gehen, der kann helfen. 

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jasminromina 28.12.2015, 13:15

waren bei 3 verschiedenen ;)

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KeinName2606 28.12.2015, 13:34

Und was sagen die? Sicher nicht, dass das Kind zuhause sitzen und Tablet spielen soll.

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Regeln vereinbaren. Z.b. nur 1 Stunde am Tag

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