Was tun man gegen Lispeln und Stottern und Nuscheln?

4 Antworten

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Hallo.

Ich hab einen Neffen der stotterte. Der ist 6 Wochen auf eine Sprachschule gewesen, Seitdem ist es zu 95 % weg. Sind aber etliche Jahre her.

Recht herzlichen Dank für die Bewertung.

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Gegen stottern (und ich denke auch gegen Lispeln und Nuscheln) hilft eine tiefe Bauch Atmung. Die man sofort anrufen kann.      

Es ist einfach total wichtig, das du die Luft bis in den Bauch ziehst (mit einem mal durch die Nase) und dann beim Reden deinen Mund total aufmachst und nicht durch einen kleinen Mund redest. Beim sprechen nutzt du dann die ganze Luft die du im Zwerchfell hast! Aber da du beim nächsten mal vortragen nicht daran denken wirst, weil du nervös bist. Lerne erstmal die Nervosität zu umgehen!

In Deiner Antwort ist so gut wie alles falsch.

1. Beim Atmen kann man die Luft nicht "in den Bauch ziehen". Luft ziehen kann man nur in den Brustraum, d.h. in den Raum oberhalb des Zwerchfells. Wenn man mit dem Zwerchfell atmet, wird dieses flacher und verdrängt den Bauchinhalt. Dadurch tritt die Bauchdecke nach vorne. Deshalb spricht man von der "Bauchatmung". Aber eben nicht, weil man die "Luft in den Bauch zieht". Wie sollte das auch gehen?

2. Natürlich kann man die Luft beim Einatmen auch durch die Nase ziehen. Wenn Du aber meinst, dass das die natürliche spontane Einatmung ist, dann hast Du Dich getäuscht. Niemand, außer Leuten, die sich das mal antrainiert haben, atmet durch die Nase ein. Einen Grund gäbe es: In eiskalter Luft sollte man durch die Nase einatmen, weil die Luft sich (in der Nase) besser auf Körpertemperatur erwärmt.

3. Beim Sprechen nutzt man normalerweise nicht die ganze Atemluft, d.h. das ganze Volumen, das ein- und ausgeatmet werden kann, sondern maximal 1/4, oft aber nur 1/10. Vor dem Sprechen einatmen tut man nur dann, wenn man einen längeren Satz sagen will und schätzt, dass die Luft, die gerade zur Verfügung steht, nicht dafür ausreicht. Bei kurzen Ein-Wort-Antworten atmet man nie vorher ein, weil dafür die Luft noch immer reicht.

4. Es hilft weder gegen Stottern noch gegen Lispeln oder Nuscheln, wenn man beim Sprechen den Mund "total aufmacht". Versuch das doch mal selbst und hör Dir zu, wie Du dann sprichst.

5. Nervosität kann man nicht "umgehen". Mir sind nur 2 Methoden bekannt, wie man erreichen kann, dass man weniger nervös ist: (1) Man bereite sich gut vor. (2) Man mache das, was einen nervös macht, oft, sehr oft. Auch hier: Übung macht den Meister.

Meine Frage wäre, warum Du eigentlich hier solche irrigen Antworten gibst.

Die richtige Antwort wäre natürlich gewesen: Zu einer Logopädin gehen, ganz einfach.

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Logopädie
Ganz einfach
Aber  es kann auch  sein das du dann immer Angst hast  und deshalb  
Naja dann hab ich keine Ahnung

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