Wenn Du Mut hast, kaufe Dir Aktien von Renault. Die gibt es im Moment für weniger als das Fünffache des Jahresgewinns zu kaufen. Wie sieht das Kurs/Gewinn-Verhältnis bei Amazon aus? Ich nehme an, dass man bei Amazon einen großen Teil des Kurses für die Alleinstellung des Geschäftskonzeptes bezahlt. Alles eine Glaubenssache. Renault erscheint mir vielversprechender.

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Der italienische Staat ist vergleichsweise großzügig mit der Einbürgerung von Nachkommen italienischer Bürger. Wenn Du nachweisen kannst, dass der Vater Deines Vaters italienischer Staatsbürger war / ist, kannst Du beim italienischen Konsulat in Deutschland einen Einbürgerungsantrag stellen. Die mehrfache Staatsangehörigkeit ist weder für Deutschland noch Italien ein Problem, weil beide Länder in der EU sind.

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BItte löschen!

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Ablehnung für die deutsche Einbürgerung!?

Hallo zusammen, bevor ich mir einen Anwalt nehme und diesen negativen Bescheid rechtlich angehen werde, hoffe ich, dass vielleicht einer von euch weiß, was man in so einer Situation tun kann. Jetzt zu mir und meinem Problem: ich bin gebürtige Kölnerin, habe Abitur und eine eine abgeschlossene Berufsausbildung und arbeite seit 15 Jahren in meiner Fachrichtung. Ich hatte bisher die serbische Staatsbürgerschaft und entschied mich vor einem Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. Dieser wurde heute per Post abgelehnt, weil ich 6 Monate von Hartz 4. gelebt habe. Habe davor wegen Krankheit pausieren müssen und bezog alg1, dann fand ich einen neuen Job und wurde leider aus betriebswirtschaftlichen Gründen gekündigt und bezog danach 6 Monate alg. 2. und war in dieser Zeit steht’s bemüht eine neue Arbeitsstelle zu finden und habe soweit es Stellenausschreibungen in meinem Beruf gab mich auch darauf beworben und sogar alternative Jobs gesucht, die nicht zu meiner qualifizierung passten... ich wollte nur raus aus Hartz 4!!! Nun habe ich seit 6 Monaten einen neuen Job plus Nebenjob. Es wird sich in der „Ablehnung auf Einbürgerung“ darauf bezogen, dass ich in dieser Zeit mich nicht überdurchschnittlich beworben habe! Also keine 10-20 Bewerbungen pro Monat..ist denn eine überdurchschnittliche eigenbemühung nicht, dass ich jetzt einen Vollzeitjob habe? Plus Nebenjob ? In der Ablehnung wird auch geschrieben, dass ich meine 6 monatige Arbeitslosigkeit selbst verschuldet habe...aber ich wurde gekündigt und habe keine Sperrzeit erhalten...Das ist doch Beweis genug, das ich es nicht selbst verschuldet habe... alle Unterlagen hat auch die Sachbearbeiterin erhalten! Nun soll ich ein Jahr warten, bis das Hartz 4 „verjährt“ ist und erst dann darf ich mich nochmal für die Einbürgerung bewerben... ich versteh das alles nicht... hab auch viele Threads gelesen , dass Einige die Einbürgerung erhalten haben, obwohl sie Hartz4 beziehen! Und warum ein Jahr warten? Finde das ist echte Schikane! Anwalt einschalten? Danke euch schon mal im Voraus für hilfreiche Tipps und Anregungen

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Ich würde mich nicht mit dem Amt herumstreiten. Solange die Entscheidung im Ermessen des Amtes liegt, hast Du keine Chance. Das Amt muss überzeugt sein, dass Du als deutsche Bürgerin in der Lage bist, Dich und Deine Unterhaltsberechtigten ohne staatliche Mittel zu unterhalten. Kindergeld und Bafög zählen nicht als staatliche Mittel in diesem Sinne.

Das Amt hat ja, dass ist doch schonmal gut, angegeben, wann sie überzeugt sein werden, nämlich nach einem Jahr ohne Grundsicherung vom Jobcenter. Warum stellst Du den Einbürgerungsantrag dann nicht einfach noch einmal? Verschwende Deine Zeit und Dein Geld nicht auf dem Rechtsweg. Geh den Weg des geringsten Wiederstandes und warte einfach ab.

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Das Visum ist keine Aufenthaltserlaubnis, sondern nur eine Einreiseerlaubnis. Diese ist auch nicht garantiert, das allerletzte Wort hat der "Immigration Officer", der Beamte, mit dem man bei der Einreise spricht. Das klingt problematischer als es ist, zurückgeschickt wird man nur in begründeten Ausnahmefällen. In den USA dagegen klagen kannst Du allerdings nicht.

Das Visum wird für die Aufenthaltsdauer ausgestellt, die bei der Beantragung gewünscht hast. Die kann auch länger sein als 3 Monate, z.B. 6 Monate. Bei der Einreise wird diese Aufenthaltsdauer bzw. das Ablaufdatum in den Pass eingetragen (mit Stempel oder handschriftlich). Eine bestimmte Menge Geld brauchst Du nicht nachzuweisen. Du musst halt nur glaubhaft machen, dass Du in der Lage bist, Dich während der Aufenthaltsdauer über Wasser zu halten ohne einer bezahlten (illegalen) Arbeit nachzugehen oder zu betteln. Eine Kreditkarte mit hohem Kreditrahmen wäre also nicht schlecht. Dasselbe gilt für eine Auslandskrankenversicherung. Die kostet als Jahrespolice nicht viel und ist sowieso eine dringende Empfehlung, unabhängig vom Visum.

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Ja, tatsächlich ist die Bezeichnung "Stammeln" hier problematisch.

Im Alltag bezeichnet man als Stammeln unsicheres Sprechen, das entsteht, wenn man unter Druck steht. So verstehe ich es jedenfalls.

Dann gab es in der Logopädie den (mittlerweile aufgegebenen) Versuch, Artikulationsstörungen (Dyslalie) als "Stammeln" zu bezeichnen, was mit dem Alltagsverständnis so gut wie nichts zu tun hat.

Dazu kommt noch, dass der Übersetzer des IDC-10 (International Catalogue of Diseases), dem WHO-Krankheitenverzeichnis, den Fehler gemacht hat, die englischen Bezeichnungen für "Stottern", nämlich "stuttering" (nicht-britisch) / "stammering" (british), als "Stottern / Stammeln" zu übersetzen. Das steht so auf jeder Heilmittelverordnung wegen Stotterns.

Zu Deinem Problem:

Nach Deiner Beschreibung hast Du offenbar kein Problem mit der Sprechflüssigkeit (Stottern), sondern mit der Satzplanung während des Sprechens, vielleicht sogar mit der Satzplanung überhaupt. Und Du bist auf der richtigen Spur. Gewöhne Dir an, vielleicht nur für eine Übergangszeit, jeden Satz vorher auszuformulieren, d.h. im Kopf bereitzustellen, bevor Du ihn aussprichst. Dadurch entstehen Pausen, bei kurzen Sätzen kurze Pausen und bei langen Sätzen lange Pausen. Das musst Du, vielleicht nur für eine Übergangszeit, in Kauf nehmen. Aber die Pausen werden Ordnung in das von Dir Gesagte oder zu Sagende bringen. Für die Zuhörer ist das allemal angenehmer als sich durch Deinen jetzigen Wirrwarr von Wörtern durchzudenken. Vielleicht fürchtest Du, dass dieses Sprechen mit Pausen zwischen den Sätzen nicht so "cool" wirkt, wie Du vielleicht wirken möchtest, aber bedenke, dass Dein jetziges Wirrwarr auch nicht sehr intelligent wirkt. Du hast die Wahl.

Alles Gute wünsche ich Dir.

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Nein Finger weg

Du hast Recht. Wenn das Geschäft wirklich so gut wäre, warum macht er es nicht selbst oder reicht es an einen guten Freund weiter? Bist Du einer seiner guten Freunde? Wahrscheinlich ist ihm selbst das Geschäft zu riskant, und er hofft, dass es bei Dir gut geht. Aber für seine Hoffnung kannst Du Dir nichts kaufen.

Also: Finger weg!

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Die BVSS hat ja eine interessante Antwort gegeben, hat allerdings nicht die Frage beantwortet, die Du gestellt hattest.

Wenn Du nämlich tatsächlich nur leicht stotterst, ist es sowieso die Frage, ob Du Dich nicht einfach dafür entscheidest, damit zu leben. Alle Therapien, die darauf hinauslaufen, Dir eine andere Art zu sprechen (eine sog. Sprechtechnik) beizubringen, die Du dann immer benutzen musst, wenn Du nicht stottern willst, werden bei Dir nichts bewirken, weil Du sozusagen nur das eine Unangenehme (das Stottern) durch etwas anderes Unangenehmes (die Sprechtechnik) ersetzt. Der Schlüssel liegt wahrscheinlich in dem Zusatz: "in Situationen, wo ich unsicher bin".

Das wäre doch mal ein Projekt: Nicht "weniger stottern, wenn ich unsicher bin", sondern "weniger unsicher sein". Da kann man sicher noch eine Menge rausholen. Die Lösung ist wahrscheinlich keine Therapie, sondern das Leben selbst: Sich Situationen stellen, Wagnisse eingehen, Fehlschläge riskieren, Fehler machen und daraus lernen.

Alles Gute wünsche ich Dir!

Wegen Therapie kannst Du ja trotzdem nochmal gucken (inzwischen sind ja 3 Jahre vergangen): www.viermalfuenf.de

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Hier der Ratschlag eines Experten:

Mach noch einmal einen ernsthaften Therapieversuch. Du hast ja schon die Erfahrung gemacht mit der Therapie als Kleinkind.

Leider hast Du nicht geschrieben, wie alt Du bist. Wenn Du über 14 Jahre alt bist, könntest Du an der "VIERMALFÜNF Intensive Intervalltherapie Stottern" teilnehmen. Nähere Info findest Du unter www.viermalfuenf.de.

Noch ein paar Bemerkungen zu Deiner Frage:

  1. "Ich schäme mich so sehr dafür". Wofür kann und sollte man sich berechtigterweise schämen? Für etwas, was man macht oder gemacht hat, nicht aber für das, was man ist. Du stotterst ja nicht absichtlich und kannst Dich auch nicht dafür entscheiden, nicht zu stottern. Wenn Leute lachen, wenn Du stotterst, liegt es meist daran, dass sie verunsichert sind. Wenn sie Dich nachmachen, liegt es daran, dass sie keine Ahnung davon haben, wie Du Dich dabei fühlst. Ja, ich stimme zu, respektlos ist das allemal, aber die, die das tun, sind bestenfalls nur dumm, vielleicht aber auch "echt gemein". Meine 74-jährige Lebenserfahrung sagt mir aber, dass man Menschen, die wirklich böse sind und das auch gern sind, sehr selten sind. Dumme Menschen dagegen sind allgegenwärtig, d.h. überall leicht zu finden. So ist es nun mal. Was hilft? Manchmal Erklärungen. Auch dumme Menschen werden manchmal etwas weniger dumm, wenn man ihnen etwas erklärt. Das solltest Du vielleicht auch versuchen. Gut ist schon mal, dass Du das Lachen und Nachmachen nicht ernst nimmst.
  2. "Singen soll helfen". Ja, es ist tatsächlich so, dass fast kein/e Stotterer/Stotterin stottert, wenn er/sie singt. Das gilt unabhängig davon, wie gut man singt. Singen an sich ist keine therapeutische Lösung für Dein Stotterproblem, schadet aber auch nicht. Denn natürlich trainiert das Singen die Steuerung der Atmung, was manchen Stotterern guttut. Es gibt übrigens einen international bekannten Oboisten (spielt das Blasinstrument Oboe), der einmal gestottert hat und angibt, dass die extreme Atemtechnik beim Oboe-Spielen sein Stottern beseitigt hat.
  3. "Weniger Stottern auf Englisch und kein Stottern beim Lesen auf Französisch". Ich glaube, dass das verminderte Stottern beim Sprechen in einer Fremdsprache damit zusammenhängt, dass man in der fremden Sprache bewusst etwas anders macht als in der eigenen Sprache. Das ist der sog. "Verfremdungseffekt". Wenn Dir die Aussprache in der fremden Sprache geläufiger wird, wirst Du vermutlich wieder mehr stottern, (es sei denn, Du machst eine gute Therapie). Jedenfalls ist es mir während meines 2-jährigen Aufenthaltes in den USA so gegangen.

Wenn Du noch mehr wissen willst, kannst Du ja mal Kontakt aufnehmen.

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    Vielleicht hast Du die schon. Eine verlässliche Auskunft erteilt das australische Konsulat, nicht Gutefrage.

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    Wenn Du wirklich sicherstellen willst, dass Dein KInd deutsche/r Staatsbürger/in wird, müsste es jedenfalls in Deutschland geboren sein. Aber selbst dann klappt das nur, wenn Du oder der Vater bereits seit 8 Jahren rechtmäßig (also mit Aufenthaltserlaubnis) leben.

    Wenn Du Dich einbürgern lässt, kannst Du die ganze Familie "mitnehmen", d.h. die Einbürgerung gilt dann auch für Deinen Ehemann und Deine Kinder. Wo die Kinder geboren sind, spielt dann keine Rolle.

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    Deine Diagnose ist doch schon mal ganz gut. Du sprichst zu schnell und dabei wird der komplizierte Prozess gestört, der darin besteht, dass man gleichzeitig formuliert (nämlich die nächsten Wörter), während man spricht. Es geht also darum zu üben, 2 Prozesse gleichzeitig fehlerfrei auszuführen, (1) das Sprechen und (2) das Formulieren der nächsten Wörter.

    Wie kannst Du das üben? Das kannst Du Dir wahrscheinlich denken, mit einem IQ von 125 allemal: Indem Du langsam sprichst, nicht immer natürlich, aber zu Übungszwecken. Dabei muss es Dir vollkommen gleichgültig sein, wie sich das anhört. Denk dran, wie das im Sport ist. Der Hochspringer arbeitet auch nicht daran, dass seine Sprünge "gut aussehen", sondern daran, die Latte zu überqueren. Dazu muss er eine bestimmte Technik erlernen und immer weiter verbessern, aber auf die Eleganz des Sprunges kommt es dabei nicht an.

    Rein technisch ist es dabei wichtig, dass Du die Verlangsamung nicht dadurch erreichen solltest, dass Du die Wörter schnell sprichst und zwischen den Wörter kleine Pausen lässt, sondern dass Du im Gegenteil die Wörter direkt aufeinander folgen lässt, aber jedes einzelne Wort langsamer oder viel langsamer sprichst. Du wirst schnell entdecken, dass wir alle zwar in Wörter denken, sprechen aber tun wir Wortgruppen.

    Die normale Sprechgeschwindigkeit liegt zwischen 180 und 210 Silben pro Minute. Das sind im Deutschen etwa 100 Wörter pro Minute. Nimm Dir einen Text, zähle 100 Wörter ab, lies diese und stopp die Zeit. Mach das immer wieder, bei jedem Vorlesen langsamer als beim vorigen Mal. Wenn Du bei 50 Wörtern / Minute angekommen bist, kennst Du Deine Übungsgeschwindigkeit. In dieser sollten Deine üblichen Fehler nicht mehr vorkommen. Mach Dich mit dieser Geschwindigkeit so vertraut, dass Du auf Kommando von schnell auf Tempo50 umschalten kannst.

    Was die praktische Anwendung betrifft: Auf Youtube gibt es eine Menge interessanter Vorträge und Talkshows. (Du findest auch ein Interview mit mir unter dem Suchwort "Heldentaten".) Suche Dir einen Sprecher, der langsamer als normal spricht und Dir als "guter Sprecher" erscheint. Miss seine Sprechgeschwindigkeit (sicher etwas zwischen 100 und 50). Den kannst Du versuchen nachzumachen und zwar so genau wie möglich. Niemand verlangt von Dir, dass Du "originell" sprechen sollst. "Gut und fehlerfrei" reicht schon.

    Das ist auch ein guter Rat für's Leben: Wenn Du jemanden triffst, der das erreicht hat, was Du erreichen möchtest, schau genau nach, was der macht. Wenn Du genau dasselbe machst, stehen die Chancen gut, dass Du dasselbe erreichen wirst.

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    Für die Länge Deines Textes solltest Du Dich nicht entschuldigen. Dein Schilderung ist klar und deutlich und hat mich sehr beeindruckt. Sie wird auch Deinen Bruder beeindrucken. Sag ihm, dass er noch etwas bei Dir „gut hat“. Biete ihm an, etwas für ihn zu tun, was ihm hilft oder Freude macht. Er hat es vielleicht ganz vergessen, oder auch nicht. In beiden Fällen wirst Du Dich erleichtert fühlen.

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    Ein Visum für die USA beantragt man beim zuständigen US-Konsulat. Welches Konsulat zuständig ist, erfährt man bei jedem US-Konsulat. Das mit der Bindung ans Heimatland bedeutet wohl, dass die US-Behörden nicht befürchten müssen, dass Du illegal in den USA bleiben und ohne Arbeitserlaubnis arbeiten willst.

    Du musst nicht befürchten, dass die US-Konsulatsbeamten blöd sind, ein bisschen vielleicht, aber nicht so blöd. Sie werden Deine Lebensverhältnisse in Bern sicher ebenso gut beurteilen können wie in Berlin. Vielleicht in Bern sogar besser, weil es um Deine aktuelle Lebenssituation geht und nicht um die von vor zehn Jahren.

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    Verbindung aufnehmen mit Organisationen von russischen Expats ist eine Idee, eine andere wäre, Verbindung aufnehmen mit Organisationen von Gehörlosen. Die ASHA (American Speech-Language-Hearing Association) hat sicher Kontakte zu Selbsthilfe-Organisationen von Gehörlosen. Das Suchwort wäre "hearing impaired" (hörgeschädigt).

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    20.000 reinvestieren kannst Du nicht, weil die Bank die bei der Gutschrift Dividende die Abgeltungssteuer abzieht. Die bekommst Du erst gar nicht auf Dein Konto.

    Der Empfang der Dividende ist steuerpflichtig. Was Du damit machst (reinvestieren, verfrühstücken = konsumieren, verschenken usw.) spielt keine Rolle. Für die Dividende gibt es einen Freibetrag. Für alle Kapitalerträge, die darunter liegen, wird die Abgeltungssteuer nicht abgezogen.

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    Ja, natürlich, die Nicht-Berücksichtigung der Inflation ist ein wichtiger Denkfehler bei der Investition, auch bekannt als "Money Illusion" oder "Money Fallacy". Den Wertverlust durch Inflation könnte nur durch Deflation ausgeglichen werden. Diese tritt vor allem ein durch Steigerung der Produktivität, insbes. durch technischen Fortschritt. Die Inflation, besonders durch Steigerung der Geldmenge, ist aber historisch gesehen höher, manchmal viel höher, so dass man immer mit der inflatorischen Wertminderung von Geldbestand und Geldforderungen rechnen muss.

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    Diese Investmentbankerin redet Unsinn. Sie spricht vom "Aufzinsungseffekt" und hält diesen für eine Wirkung des aktiven Managements. Tatsächlich tritt dieser durch die sog. Thesaurierung auf, die Wiederanlage von Erträgen zum jeweils aktuellen Preis. Thesaurierende Fonds gibt es sowohl aktiv gemanagete als auch passive.

    Die Entscheidung für oder gegen die Thesaurierung wird bei der Konstruktion des Fonds getroffen und ist nicht ein Teil des aktiven Managements.

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    Die Bezeichnung "Muttersprache" hat ihre Bedeutung geändert, weil die Verhältnisse komplizierter geworden sind. Schon immer hat man unter Muttersprache die Sprache verstanden, die man von seinen Eltern (und nicht nur von seiner Mutter) gelernt hat und sein Leben lang als Hauptsprache benutzt hat.

    Heute sind, wegen der vielen Migrationsfälle (Migration = Zuzug aus dem Ausland) mehrere Fälle denkbar (und kommen vor).

    Ein typischer Fall ist der folgende:
    Ein Kind wird von fremdsprachigen Eltern in Deutschland geboren. Die Eltern bemühen sich nicht (besonders) darum, dass Kind deutsch zu erziehen. Dann wird das Kind, wenn es ausreichend Kontakt zu Deutschsprechenden (Menschen, die als Hauptsprache Deutsch sprechen), im Kindergarten und in der Schule und bei anderen Gelegenheiten Deutsch sprechen, auch wenn es mit seinen Eltern ausschließlich die fremde Sprache benutzt. Es wird schließlich als Erwachsener akzentfrei und grammatikalisch fehlerfrei, jedenfalls ebenso gut wie ein "muttersprachlich" Deutsch sprechendes Kind derselben Sozial- und Bildungsschicht, Deutsch sprechen. Dasselbe gilt auch für Kinder, die im Ausland geboren sind und bis zum 14. Lebensjahr nach Deutschland gekommen sind. Entscheidend für die Entwicklung ist nicht das Lebensalter des Zuzugs, sondern der Kontakt zu Deutschsprechenden in Kindergarten, Schule und Freizeit. Eltern, die möchten, dass Ihre Kinder keine Nachteile durch einen ausländischen Akzent oder falsche Grammatik haben, sollten Ihre Kinder nicht in Gegenden mit hohem Ausländeranteil (z.B. Ausländer-Ghettos der Großstädte), sondern in Gegenden mit geringem Ausländeranteil (z.B. auf dem Land) aufwachsen lassen. Viele kluge Migranten tun das auch.

    Ob das "Entwicklungsfenster" sich mit dem 14. Lj. oder früher, was oft vermutet wird, ist wissenschaftlich nicht gut untersucht. Nach meiner Beobachtung ist 14 richtig. Migranten, die nach dem 14. Lj. nach Deutschland gekommen sind und noch perfekt oder nahezu perfekt Deutsch sprechen, gibt es, sind aber selten.

    Zum Thema zurück:
    In diesem Fall würde ich dem Betreffenden empfehlen zu schreiben: Deutsch als Hauptsprache wie Muttersprache, Türkisch (oder was auch immer) als Erstsprache flüssig in Wort und Schrift / wie Muttersprache / verhandlungssicher / auf fortgeschrittenem Niveau ...

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