Was spricht gegen die Urknall-Theorie?

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6 Antworten

Soweit ich weiss entstand die Urknalltheorie aus einem Witz, den ein Brite mal gemacht haben muss, als allgemein bekannt wurde, dass die grossräumigen Strukturen des Weltalls ein Fluchtbewegung ausführen. Alles sieht so aus als würden wir uns in der Mitte einer Expansionsbewegung befinden. Diese Fluchtbewegung des Weltalls ist heute sehr genau vermessen.

Allerdings gibt es auch Kritiker, die sagen, dass man hier vorsichtig sein muss und nicht einfach "zurück extrapolieren" darf. Es ist nicht 100%ig gesichtert, dass wirklich alles in einem Punkt begann. Dazu wissen wir noch zu wenig. Alles worüber wir Gewissheit haben, sind Fluchtgeschwindigkeiten, Fluchtbeschleunigungen und grobe Entfernungsangaben. Über die echte Vergangenheit können wir nur mutmassen. Aus ein paar Messungen der Rotverschiebung herleiten zu wollen, dass es wirklich einen Urknall gab, ist sehr gewagt.

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Kommentar von rumar
05.09.2017, 14:09

"Soweit ich weiss entstand die Urknalltheorie aus einem Witz, den ein Brite mal gemacht haben muss, als allgemein bekannt wurde, dass die grossräumigen Strukturen des Weltalls ein Fluchtbewegung ausführen."

Ich würde eher sagen, dass diese "Erklärung" ein Witz ist. Was (als wahres Körnchen) dahinter steckt, ist nur die Entstehung des Ausdrucks "Big Bang". Dieser wurde nämlich von einem damaligen Gegner der Theorie (Fred Hoyle) als verächtlicher Ausdruck gedacht, der die Theorie ins Lächerliche ziehen sollte. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Hoyle#Kritik_der_Urknall-Theorie

Trotzdem ist der Ausdruck geblieben.

"Aus ein paar Messungen der Rotverschiebung herleiten zu wollen, dass es wirklich einen Urknall gab, ist sehr gewagt."

Das konnte man vielleicht noch bis in die 40-er Jahre (Fred Hoyle) so sehen. In den darauf folgenden Jahrzehnten wurden aber durch immer genauere Beobachtungen reihenweise sehr starke Indizien für die Theorie eines "Urknalls" gefunden (Mikrowellenstrahlung, Verteilung der chemischen Elemente, Stern- und Galaxienentwicklung), die erst zum heutigen Verständnis der Kosmologie führten. All diese immensen experimentellen Bestätigungen können nicht einfach wieder weggewischt werden. Darüber, ob man den Moment des "Urknalls" wirklich auch als Anfang der Zeit (ohne irgendein "Vorher") auffassen kann, wird aber weiterhin diskutiert - es gibt verschiedene Ansichten dazu, aber die Argumentation in diesem Bereich ist eben wirklich schwierig, weil man dabei an die Grenzen der Möglichkeiten physikalischer Erkenntnis stößt.

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Nichts. Gäbe es auch nur ein Experiment, das nicht mit der Urkknalltheorie vereinbar ist, wäre sie sofort vom Tisch. Naturwissenschaft beruht nicht auf einer Abwägung von Pro und Contra sondern auf der experimentellen Überprüfung von Hypothesen.

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Gegen den Urknall spricht die biblische Schöpfungsgeschichte.

Wissenschaftliche Argumente konnten bislang nicht gefunden werden.

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ich bin der festen überzeugung dass alles mit dem urknall angefangen hat

kritiker sind aber der meinung dass der urknall ja auch irgwndwo herkommwn muss bzw irgendwo dein statt finden musste. das nixhts vor dem knall was ja uch schon etwas

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Kommentar von TheStone
11.04.2016, 19:07

Die Physik macht aber gar keine Aussage über Dinge außerhalb des Urknalls. Die Kritik ist damit hinfällig.

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Es wird nicht die Frage "Was war davor?" beantwortet. Stattdessen wird postuliert "Es gab kein davor."

Es wird nicht die Frage "Woher kam das alles?" beantwortet. Alles war nach dem Knall einfach da - seither entstand nichts Zusätzliches.

Es wird nicht die Frage "Was war der Auslöser?" beantwortet. Der Knall kam urplötzlich - aus dem Nichts. Damit bleibt auch unklar: "Kann das erneut passieren, und wenn ja, wann und wo - oder unter welchen Umständen?"

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Kommentar von TheStone
11.04.2016, 19:10

Ddas stimmt alles nicht, was du schreibst. Physik macht definitionsgemäß keine Aussagen die nicht überprüfbar sind und Since außerhalb des Universums und damit des Urknalls gehören dazu.

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Ohne einen viel größeren Stein ins rollen bringen zu wollen würde ich sagen: Gott.

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