was spricht dafür dass wir in einer simulation leben?

12 Antworten

Das lustige an dieser Simulationsthese ist, dass man sie nicht wiederlegeb kann. Das einzige dessen wir uns sicher sein können, ist die eigene Existenz. Alles andere könnte theoretisch Einbildung sein.

Andeererseits muss man schon echt verrückt sein, um sich über sowas Gedanken zu machen.

wieso verrückt, es geht hierbei um die fundamentalste frage. fundamentaler als "wer sind wir" und "was ist der sinn des lebens"

0
@OldHuso

Die fundamentalste Frage wäre, wie man durch seinen kleinen Alltag käme.

0

Sehe ich nicht so, warum denn verrückt? Es ist ein interessantes Thema, gerade wie du schon erwähnt hast, da man das, selbst mit unseren Mitteln in der Gegenwart, nicht widerlegen kann

0
@mimikazenawa

Verrückt weil die Frage sinnlos ist. Du wirst es nicht beweisen können, dass es nicht so ist, da man immer damit argumentieren könnte, dass diese Sicht Teil der Simulation ist, damit keiner Verdacht schöpft.

Allgemein zu versuchen zu beweisen, dass etwas nicht existiert ist ziemlich seltsam, deswegen müssen Wissenschaftler für gewöhnlich Fakten finden, die ihre Hypothese befürworten. Diese Fakten könnte man dann aufgreifen, widerlegen und dadurch die Hypothese zunichte machen.

Im Endeffekt ist es wie die Diskussion, ob es einen Gott gibt.

0

Verrückt, weil jeder erkennen sollte, das man auf diesem Gebiet nicht weiterkommen kann. Zumindest nicht innerhalb der nächsten 1000 Jahre, falls der Mensch dann noch existiert.
Es ist Zweitverschwendung, sich über so erwas Gedanken zu machen. Man kann zu keinem richtigen Schluss finden, eben weil man nichts beweisen kann. Der Satz „Das einzige dessen wir uns sicher sein können, ist die eigene Existenz“ ist alles, was wir auf diesem Gebiet als zu 100% richtig einstufen können.

Macht euch lieber über die aktuellen Probleme Gedanken, wie z.B. den Klimawandel.

1

Wie etwas auf Dich wirkt (oder genauer: In Dir wirkt, denn es geht hier um Dinge in Deinem Kopf), ist ja zunächst einmal völlig egal, weil wie von Dir schon festgestellt nicht wissenschaftlich.

Deine Frage ist aber tendenziös - warum fragst Du nicht nach Dingen, die dagegen sprechen, oder noch besser ganz neutral nach Für und Wider?

Ob eine Simulation Fehler enthalten kann, ist nicht wichtig - der springende Punkt ist: Wenn wir Fehler an den Naturgesetzen feststellen, dann könnte es daran liegen, dass wir diese bisher falsch formuliert haben. Es wäre ja nicht das erste Mal in der Geschichte, in der man glaubte, alles zu wissen - und dann kommt so ein Trottel und fährt auf die Unterseite der Erdscheibe oder zeigt, dass sich nicht die Welt um die Erde dreht oder dass das unteilbare "Atom" spaltbar ist oder dass die Bestandteile des Atoms aus Bestandteilen bestehen. Wir können also nicht entscheiden, ob unsere Vorstellung falsch ist oder die Aussenwelt (Simulation) einen Fehler enthält.

Nur: Was ist eine Simulation? Ist das Innenleben eines Rechners aus Sicht eines Programmes nicht real? Un zwar unabhängig davon, ob das Programm auf einem festverdrahteten Mikroprozessor oder einem modernen Mikroprozessor mit Mikrokode (also veränderbaren Prozessorbefehlen) oder in einer virtuellen Maschine mit virtuellem Prozessor ausgeführt wird?

So lange wir die Simulation weder erkennen noch aus ihr ausbrechen können - ist es dann wichtig, ob es eine Simulation ist?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Eigentlich spricht weder etwas dafür noch dagegen. Es gibt diesbezüglich einfach keine Beweismöglichkeiten.

Hinweise gibt es ebenso wenige, wie Beweise - aber das betrifft sowohl die Sichtweise derer, die glauben, dass wir in einer Simulation leben, als auch jene, die meinen, dass unsere Realität wirklich real ist.

Klar ist, dass wir auf irgendeine Weise existieren, denn zumindest mich als Beispiel genommen bin mir meines gegenwärtigen Selbst bewusst.

Über diese Dinge ist es sinnlos zu reden, solange man sie experimentell nicht entscheiden kann. Alles andere ist Phantasie.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium technische Physik, promoviert in Festkörperphysik
was spricht dafür? gibt es darauf hinweise?

Nö.

kann man so etwas jemals nachweisen?

Ebenfalls nö, weshalb die Frage auch sinnlos ist.

oft wird in diesem zusammenhang auch gesagt, dass die simulation "fehler" aufweist

Warum sollte sie?

Was möchtest Du wissen?