Was soll man tun wenn der Lehrer eine ganze Klasse offensichtlich schikaniert?

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9 Antworten

Wenn eure Klassenlehrerin nicht mitzieht ist das mies, aber es gibt garantiert auch Alternativen.

Zum einen habt ihr sicherlich Vertrauenslehrer. Die sind auch für so etwas verantwortlich. Im Zweifelsfall könnt ihr auch direkt zum Direktor gehen, wenn gar nichts anderes hilft. Oder vielleicht zu einem anderen Lehrer aus dem gleichen Fachbereich, mit der Bitte, eine zweite Meinung zu einer LK abzugeben beispielsweise.

Geht auf jeden Fall vorbereitet hin. Nehmt eine Liste mit Vorkommnissen mit, mit Beispielen aus dem Unterricht - am besten noch mit Datum - und einigen Probe-LKs aus dieser letzten Sachen zum Beispiel. Es sollten auch nicht alle dort auftauchen, sondern nur der Klassensprecher oder jemand Vergleichbares sowie maximal noch eine weitere Person. Ihr solltet euch auch an Schul- und Elternsprecher wenden, nicht nur an eure direkten Eltern, das könnte auch schon helfen.

Die Sache mit den BLFs macht mich nochmal stutziger, denn soweit ich weiß muss die Note da von einem zweiten Prüfer durchgewinkt werden. Ist das nicht mehr so? Falls doch, wer hat das bei euch gemacht? Das sollte sich auf jeden Fall rausfinden lassen und eröffnet vielleicht den nächsten Ansprechpartner.

Mehr kann ich leider auch nicht dazu sagen, aber vielleicht hilft das ja schon.

Viel Glück und ich hoffe, ihr findet bald eine Lösung!

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Wenn ich mir das schon durchlese...ihr hattet schon Gespräche, die ganze Klasse ist schlecht (was nicht normal ist, man hat immer auch gute Schüler) und dem miesen Abschneiden in der BLF solltet ihr euch jetzt direkt an das Schulamt wenden. Aber nicht einzelne, sondern alle. Besteht auf einer Überprüfung des Unterrichts, der Klassenarbeiten und auch ihres Lehrplans...ihr hängt anscheinend auch hinterher

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Demelebaejer 28.08.2016, 15:41

Unsinn, Schulamt ist nicht zuständig.

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Wir hatten auch einen Lehrer, bei dem die Mehrzahl der Klasse die Noten 5 und 6 hatten. Die Klassensprecher haben dann mit dem Lehrer gesprochen, der für unsere Schulart zuständig war. Zusammen sind sie dann zur Schulleitung gegangen und haben Gespräche geführt. Auch die Schulleitung alleine mit dem Lehrer. Seit da an war es besser. Vielleicht versucht ihr es auf diesem Weg. Viel Glück.

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Es gibt einen Elternrat der Schule. Dieser muß informiert werden. Der Eßternrat wird das dann mit dem Direktorium der Schule klären. Falls das nicht fruchtet, die Schulbehörde einschalten. Es gibt für die Notenvergabe klare Regeln. Diese Noten muß die Lehrerin auch schriftlich anhand von detailierten Unterlagen begründen. Die Elternsprecher sollen klar darlegen, daß eine solche Erläuterung wegen der Vorwürfe gefordert wird und falls dies nicht erfolgt ein Gang vor Gericht unausweichlich ist in Verbindung mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde beim Schulministerium.

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Wenn aus einer coolen Lehrerin eine unangenehme Fieseltante wird, hat das Gründe. Wie du schreibst, lagen diese möglicherweise in eurem Verhalten.

Mein Tipp als Lehrerin wäre: Seid selbst mal cool. 

Wählt zwei Leute (nicht mehr) aus eurer Mitte, die ihr für geeignet haltet, ein gutes Gespräch mit der Lehrerin zu führen. Nehmt nicht die mit der größten Klappe, sondern die mit der höchsten Sozialkompetenz.

Diese sollen die Lehrerin um ein Gespräch bitten. Wenn die Lehrerin nach dem Grund fragt, könnte die Antwort sein, dass ihr großes Interesse daran habt, sie wieder so zu erleben, wie sie am Anfang war und dass ihr gerne wissen möchtet, ob sie eine Chance sieht, das gemeinsam mit euch wieder hinzukriegen.

Wenn sie dem Gespräch zustimmt, habt ihr Chancen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie die jetzige Art des Umgang miteinander auch nicht besonders leiden kann.

Im Gespräch können eure Sprecher dann als Erstes sagen, dass euch bewusst ist, dass ihr einen Anteil an der veränderten Situation habt. Dann könnt ihr fragen, was ihr tun müsstet, damit die Lehrerin wieder so cool sein kann, wie im ersten Jahr.

Eine Garantie auf Erfolg ist es nicht. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit auf einen Erfolg aber wesentlich höher ein, als wenn ihr auf Konfrontationskurs geht. Letzten Endes werdet ihr eine solche Auseinandersetzung mit ziemlicher Sicherheit verlieren.


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Aus fast 42-jähriger Erfahrung sind mir solche Lehrer-Typen bekannt.

Wenn auch die stärkste Waffe der Schüler, eine feste Eltern-Solidar-Gemeinschaft, nicht mehr hilft, die Klassenlehrerin aus Angst (oder weil eine Krähe der anderen kein Auge aushackt) Einflussnahme auf jene Lehrerin verweigert, hilft nur eines - sofort und massiv:

DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE

beim Schul-Dezernenten (zuständige Bezirksregierung) !

pk, Lehrer

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Ich hatte auch so einen Lehrer :( es gibt drei möglichkeiten:

1. Sich mit dem. Lehrer angagieren auch wenn es überwindung kostet...also schleimen, ordentliche Hausaufgaben machen viel für Arbeiten lehrnen, Intresse vortäuschen also alles was man so macht um dem lehrer zu gefallen und dem lehrer das gefühl geben, das man ihn mag...das klappt gut bei diesen lehrern die wissen, dass alle schüler sie hassen haha

2. Vertrauenslehrer alles erzählen...das klappt nich immer aber is einen Versuch wert und ihm vielleicht ungerecht bewertete Arbeiten zeigen. Der Vertrauenslehrer wird mit ihr reden aber das könnte das ganze auch verschlechtern

3.Schule wechseln und wenn du es unbedingt willst könnten deine Eltern sie anzeigen...sie kann divh dann nich mehr schlecht bewerten und bekommt mit etwas glück eine Strafe

Egal wie du dich entscheidest. Dein Abi sollte immer vor deinem Stolz stehen also riskier nix...viel glück :)

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paulklaus 28.08.2016, 11:43

Drei "Möglichkeiten" zum Vergessen, von denen die erste unwürdig, die zweite Unsinn, die dritte Flucht ist !

Du solltest hier besser nicht deine völlige Unkenntnis unter Beweis stellen !

Siehe meine Antwort !

pk

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Nach dieser subjektiven Darstellung muss man nun noch die Meinung der Lehrerin hören. Komisch, dass hier so viele Leute meinen, eine  subjektive Meinung reiche aus, um Ratschläge zu geben.

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Erst einmal mit dem Klassenlehrer sprechen, dann Schulleitung und als letzter Schritt kann man sich an die Landesschulbehörde wenden.

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