Was soll ich von diesem Arbeitszeugnis Halten und vom Arbeitgeber?

8 Antworten

Wenn du meinst, dass Fakten fehlen, musst du dies reklamieren und das Zeugnis muss entsprechend abgeändert werden. Dass du in einem weiteren Haus dieses Trägers beschäftigt warst, gehört dann gleich mit in den ersten Satz. Dass du gekündigt hast, gehört als vorletzter Satz hinein, etwa so: Frau XYZ verlässt uns auf eigenen Wunsch. Ansonsten ist das Zeugnis "gut". Wäre es "sehr gut" stände zum Beispiel "zu unserer *vollsten" * Zufriedenheit im Text statt nur "vollen".

das ist ein gutes Zweier Zeugnis. Wenn die Eckdaten also von....bis..... nicht stimmen dann weise freundlich darauf hin. Im Zeugnis muss mindestens die selbe Berufsbezeichnung stehen wie im Arbeitsvertrag. das sind doch Kleinigkeiten, die der Form halber schnell geändert werden können

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Der Hinweis auf den Arbeitsvertrag ist gut und richtig.

Ein "gutes Zweier Zeugnis" ist es jedoch niemals ==> siehe u.a. die Beiträge/Kommentare von @DerCAM und mir!

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@verreisterNutzer

man unterstellt den Arbeitgebern immer dass sie die fast monatlich wechselnden Zeugnis Formulierungen googlen und sich informieren. Tun sie nicht. WIR rufen den Ex AG an und fragen nach, wie der Mitarbeiter war und dann ist es egal, wie toll oder blumig das Zeugnis formuliert ist. Diese "Fallen" geistern im Internet rum und werden von den ganzen Schwarzsehehern immer wieder hoch geputscht. Wer gut gearbeitet hat, muss keine Sorge darüber haben, was im Zeugnis steht....

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@tapri

Der Anteil derjenigen Firmen, die auf die telefonische Auskunft zurückgreifen, ist wahrscheinlich geringer als Du denkst. In anderen Ländern ist dies üblicher als in Deutschland. Da hier die Arbeitszeugnisse einen ziemlich hohen Stellenwert haben, sollte man sicherstellen, dass diese lückenlos der Wahrheit entsprechen und entsprechend gut formuliert sind.

Es kommt nämlich hinzu, dass viele Zeugnisautoren ungeübt sind, es eigentlich gut meinen, und trotzdem negative Dinge schreiben. Dies insbesondere zu Deinem letzten Satz.

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@verreisterNutzer

sorry da muss ich dir wiedersprechen. Du spricht von Konzernen, die eine eigene Personalabteilung haben und dort geschultes Personal. Alle anderen, ganz normalen Betriebe haben das nicht. Da schreibt der Chef oder eine Sekretärin neben bei die Zeugnisse. JEDER In Deutschland weiß, dass die Arbeitszeugnisse gar nichts wert sind, weil nichts negatives drin steht. ICH kenne nur Chefs, die den vorherigen AG anrufen. Alles andere kann man sich sparen....

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@tapri

Das ist nicht meine Erfahrung!

Es mag zwar einige Branchen geben, in denen es nicht unbedingt üblich ist, Arbeitszeugnisse zu schreiben (evtl. im Handwerk, wo man zum Teil noch auf die Walz geht), aber der Promillesatz ist derartig gering, dass man ihn insgesamt vernachlässigen kann. Im Übrigen hat man einen Rechtsanspruch auf ein Zeugnis.

Ich selbst habe in Unternehmen zwischen 10 Mitarbeitern und 5000 Mitarbeitern gearbeitet. Überall waren Zeugnisse wichtig! Und sie werden es hier in Deutschland auch in den nächsten 50 Jahren noch sein, denn sie werden immer ein Teil der Entscheidungsfindung sein, mit welchem Mitarbeiter die Stelle besetzt wird.

Nun kann man sich zwar darüber streiten, wo die jeweilige Grenze zwischen Klein-, Mittel- und Großbetrieb ist, aber schließlich kann es ja sein, dass ein Mitarbeiter (egal ob kaufmännisch oder gewerblich) von einem Klein- in einen Großbetrieb wechselt. Und wenn er dann aus seiner "Zeit der Kleinbetriebe" entweder kein oder nur ein schlechtes Zeugnis vorweisen kann, ist das für seine Karriere nicht förderlich.

Fazit: Da man nicht in die Zukunft sehen kann, ist jeder Arbeitnehmer gut beraten, wenn er sich bei Ausscheiden aus einem Unternehmen ein adäquates (gutes) Zeugnis ausstellen lässt...!

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@verreisterNutzer

ich habe nie geschrieben, dass jemand KEIN Zeugnis bekommt! Sondern nur, dass in den meisten Betrieben diejenigen die die Zeugnisse schreiben, nicht wirklich Ahnung von den AKTUELLEN Zeugnisfloskeln haben..... also lies doch bitte vorher, bevor du hier andere angreifst. ich schrieb über die Qualität des Inhalts der Zeugnisse und nicht darüber dass man keines bekommen sollte.....

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@tapri

Ich greife hier niemanden an - ich stelle nur klar bzw. schreibe meine Meinung, die auf langfähriger Berufs- und Lebenserfahrung beruht.

Damit sollten wir es bewenden lassen...

Alles Gute!

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das ist eine drei. vor allem das "und ihr Verhalten den Vorgesetzten gegenüber war einwandfrei" und "hat die Ihr übertragenen Aufgaben zu unserer vollen zufriedenheit erledigt" ist schlecht

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was für ein QUATSCH! Das mit dem Verhalten ist einer der Standartsätze die so rein müssen. Wenn sie anders formuliert wären oder fehlen würde oder umformuliert wäre, DANN wäre das schlecht. so ist das absolut ok und volle Zufriedenheit ist die Note 2

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@tapri

hast du auch so "super" zeugnisse? wenn du bislang nur sowas gesehen hast über dich, und das gut findest, dann möchte ich dich nicht als arbeitnehmer beschäftigen.

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Gut erkannt! Das Verhalten gegenueber Vorgesetzten war also nur meist einwandfrei aber eben nicht immer und auch die Arbeitsergebnisse sorgten auch nicht immer fuer volle Zufriedenheit sondern nur meist. Besser als ne 3 ist das nicht, schlechter aber auch nicht.

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Ist das ein schlechtes Arbeitszeugnis?

Hallo

Nach 1,5 Monaten hinterher rennen habe ich endlich mein Arbeitszeugnis bekommen und bin sehr unzufrieden damit. Kurze Vorgeschichte: ich war 5 Monate bei der Zeitarbeitsfirma Persona Service und wurde in diesen 5 Monaten im Chirurgischen Sekretariat in einer Klinik als Krankheitsvertretung eingesetzt. Sie waren sehr zufrieden mit mir und deshalb wurde mein Einsatz in der Qualitätssicherung noch um einen Monat verlängert. Am Ende des Einsatzes wollte der Chef dann noch meine Kontaktdaten um mich bei Bedarf wieder zu holen. Jetzt kam folgendes Arbeitszeugnis:

“Sie war hochmotiviert und realisierte die gesetzten Ziele.

Frau X zeigte sich ausdauernd sowie belastbar und bewältigte auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen alle Aufgaben gut. Ihre Fachkenntnisse führten zu überzeugenden Lösungen und Ergebnissen bei den ausgeführten Tätigkeiten.

Frau X zeichnete sich durch einen effizienten Arbeitsstil aus. Komplexe Aufgaben löste sie dank ihrer Qualifikation und realistischen Einschätzung souverän.

Die Leistungen von Frau X führten bei uns und unserem Kunden zur vollen Zufriedenheit.

Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war einwandfrei. Unserem Kunden gegenüber trat sie zuvorkommend auf. Persona Service sowie das jeweilige Kundenunternehmen wurden von ihr gut repräsentiert.

Das Arbeitsverhältnis endete zum 31.08.2015. Wir danken ihr für die die und erfolgreiche Zusammenarbeit und bedauern ihr Ausscheiden sehr. Wir wünschen Frau X auf ihrem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und Erfolg.”

Ich kenn mich leider nicht gut damit aus aber für ich klingt das schlecht und passt nicht mit dem Feedback zusammen das ich bekommen habe. Welche Möglichkeiten habe ich, oder muss ich das so hinnehmen?

LG

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Arbeitszeugnis Formulierungen gut oder schlecht?

Ich habe folgendes Arbeitszeugnis bekommen und stolpere über einige Formulierungen:

Frau XY ist seit dem xx als Sekretärin beschäftigt, wo sie mit allen üblichen Sekretariatsaufgaben betraut ist

Frau xy füllt den ihr übertragenen Arbeitsbereich sehr zufriedenstellend aus. Sie arbeitet sich eigenständig in neue aufgabenfelder ein und erledigt die damit verbundenen arbeiten mit viel Engagement, Umsich und Effizienz zur vollen Zufriedenstellung ihrer Vorgesetzten.

Ihr persönliches Verhalten ist jederzeit einwandfrei. In ihrem Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen versteht sie es, eine vertrauensvolle und offene Atmosphäre zu schaffen.

Für ihre weitere berufliche und private Zukunft wünsche ich Frau xy alles Gute und viel Erfolg.

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Arbeitszeugnis: wie ist die Bewertung?

Könntet ihr mir eine Einschätzung zu meinem Arbeitszeugnis geben? Ich habe zwar selber eine Tendenz, würde sie aber gerne bestätigt haben, von Leuten, die sich besser auskennen.

Der Text:

Frau xy, geboren am..., war vom 01.01.2017 bis zum 31.10.2018 in unserem Seniorenheim als examinierte Altenpflegerin tätig.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit würde Frau xy zuletzt auf dem Wohnbereich eingesetzt, wo [sic! aber hier typischer Dialekt] mobile Bewohner mit demenziellen Erkrankungen in einem offenen Wohnbereich betreut werden.

Ihr Aufgaben- und Verantwortungsbereich umfasste alle anfallenden Arbeiten der Grund- und Behandlungspflege, das Führen der Pflegedokumentation, die Erstellung von Pflegeplanungen sowie die Begleitung der behandelnden Hausärzte bei deren Visiten.

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In schwierigen Situationen zeichnete sich Frau xy durch eine schnelle Auffassungsgabe aus und fand daher stets gute Lösungen. Sie bewältigte ihre Aufgaben auch bei hohen Belastungen stets termingerecht und einwandfrei. Die anfallenden Arbeiten erledigte sie jederzeit mit äußerster Sorgfalt und Genauigkeit. Aufgrund ihrer guten Leistungen waren wir mit Frau xy in jeder Hinsicht stets zufrieden.

Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war zu jeder Zeit vorbildlich. aufgrund ihrer ruhigen und hilfsbereiten Art war Frau xy auch bei unseren Bewohnern und deren Angehörigen sehr beliebt.

Der Arbeitsvertrag mit Frau xy endete am 31.10.2018 auf Wunsch von Frau xy, um sich in ihrem Berufsfeld weiter zu entwickeln. Wir bedanken uns für die stets gute Mitarbeit und wünschen ihr für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

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Innerhalb welches Zeitraums nach der Kündigung, bzw. nachdem ein Mitarbeiter ein Unternehmen verlassen hat, sollte dieser Mitarbeiter sein Arbeitszeugnis bekommen? Wie lange hat es bei euch gedauert?

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Hallo liebe Community!

Leider musste ich mich gestern von meinem Arbeitgeber kündigen lassen, ich bin der Meinung meinen Job Adäquat ausgeführt zu haben, wurde aber auf Grund vermeintlicher persönlicher-privater Probleme mit dem Chef, am ende meiner Probezeit entlassen. Damit gehe ich zum Wohle beider Partein Konform. nur kann ich nicht einschätzen in wie fern mein Arbeitszeugnis verklausuliert oder wirklich "gut" ausgestellt wurde.

Sofern sich hier jmd mit den gebräuchlichen Floskeln auskennt, wäre ich für ein kurzes Statement dazu sehr Dankbar :)

Arbeitszeugnis

Herr xy, geb. am tt.m.jjjj in x, wurde am tt.mm.jjjj als befristeter Mitarbeiter eingestellt.

Herr xy war für folgende Aufgaben zuständig

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Herr xy setzte sein Fachwissen von ganz außerordentlicher Breite und Tiefe in seiner täglichen Arbeit stets sicher und äußerst efizient ein. Maßvoll erweiterte er seine Kenntnisse durch die Teilnahme an relevanten Weiterbildungen. Er verfügt über ein gutes Urteilsvermögen und konnte hinsichtlich seiner Aufgaben stets gut durchdachte Anregungen machen und diese dann in die Praxis überführen.

auch unter erschwerten Bedingungen bewältigte xy alle erforderlichen Aufgaben in hervorragender Weise.

Er arbeitete umsichtig, gewissenhaft und genau. Seine Vorgehensweise war gut durchdacht und praxisgerecht.

Besonders positiv zu würdigen ist seine große Aufgeschlossenheit neuen Theman gegenüber. zudem verfügte er in hohem Maß über die für diese Tätigkeit erforderlichen kaufmanischen Kenntnisse. Er hat unsere Erwartungen erfüllt. Seine Leistungen waren voll zufriedenstellend.

Herrn xy´s Verhalten gegenüber seinen Vorgesetzten und seinen Kollegen aber auch Externen war einwandfrei. Wir schätzten ihn stets als zuverlässigen, ehrlichen und verbindlichen Mitarbeiter. Wir erlebten ihn als loyalen Kollegen. Vorgesetzte und Kollegen schätzten sein stets kooperatives und einwandfreies Verhalten.

Das Arbeitsverhältnis endet zum tt.mm.jjjj. Wir Bedauern seinen Weggang und Danken herrn xy für seine Mitarbeit. Auf seinem weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute und den verdienten Erfolg.

Wir können herrn xy sowohl fachlich als auch persönlich sehr empfehlen.

Danke wen sich jmd die Zeit hier nimmt :)

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