Was soll ich machen - Beziehungsproblem, Freund hat eine Art Mutterkomplex?

5 Antworten

aber sie dann einmal plötzlich gelacht hat und meinte normalerweise
kuschelt sie so nur wenn sie danach sex mit der Person hat. 

Wenn das wirklich stimmt dann wird im Laufe seiner Biographie noch einiges mehr vorgefallen sein und damit kann ich auch sein Verhalten verstehen. Dieses Verhalten beruht meiner Ansicht nach auf nachvollziehbaren Traumatisierungen, Verstörungen, Unsicherheiten. Du bist dafür allerdings nicht die richtige Ansprechperson sondern ein Psychotherapeut. Ich kann verstehen, dass du dich von ihm nicht trennen möchtest. Ich würde auch an deiner Stelle nicht zuviel in seiner Vergangenheit rumstochern aber dennoch Grenzen setzen und ihm sagen, dass du diese Vorkommnisse beim kuscheln und Sex nicht möchtest. Optimal wäre es wenn er selbst erkennt, dass da etwas nicht rund läuft und einen Facharzt aufsucht eventuell für eine stationäre Versorgung oder im Rahmen einer Trauma/-Verhaltenstherapie eine Aufarbeitung starten könnte.

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oh das hatte ich vergessen zu erwähnen. Ich habe ihm schon häufiger gesagt, dass ich mich dabei nicht wohl fühle und er hat sich jedes mal entschuldigt und meinte es kommt nicht wieder vor...naja es ist doch wieder vorgekommen. aber Danke für deine Antwort und ja ich denke auch um eine Therapie kommt er nicht herum...

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@utilisatall

Warum geht ihr zu einfach davon aus, Therapeuten seien die Lösung? Habt ihr vergessen wie es mit einem gewissen Unsinn bei Medizinern ist?

Die kennen auch nur diese Lehrmeinung, haben von vielen Dingen überhaupt keine Ahnung weil das nie Lehrmeinung wurde. Außerdem würden sich alle Ärtzte arbeitslos machen, wenn es ihnen gelänge die Menschen gesund zu bekommen.

Neben mir sitzt Eine, die in einer Krebsklinik Sekrätärin war und einen Arzt zum Vorbild hatte, der sich Gedanken um passende Ernährung machte und erschreckend feststellen musste, solcherlei interessierte keinen.

Da bekamen Krebspatienten nicht etwa Speisen gestrichen die nicht förderlich für sie gewesen wären! NEIN, die bekamen sogar Sachen serviert, die Nachteilig für den Patienten sind.

Außerdem sind Universitäten nichts weiter als Lehranstalten! Und was die Studenten dort nicht lernten lernen die dann wo?

Ich machte mal einen Test, suchte einen Therapeuten weil mich jemand ansprach und fragte was ich von der Praxis halten würde.

Was ich dort erlebte überzeugte mich in keinster Weise.

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@realistir

Wozu brauchst du, ihr Psychoberatung? Die beste Hilfe ist immer noch die Selbsthilfe.

@utilisatall: Lass dich bitte nicht von einem solchen Unsinn beeindrucken! Wer denkt Traumatisierungen mit einem Kamillentee und einem Schulterklopfer lösen zu können der hat von Psychotherapie überhaupt keine Ahnung und unser lieber realistir neigt gerne zu unkonventionellen Anschauungen.

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Hallo!

Du schreibst, dass sein Vater Alkoholiker 'war'. Das heißt also, dass auch sein Vater tot ist?

Alkoholismus ist nicht nur das Saufen, sondern vor allem die Folgen für jeden, der 'im Dunstkreis' eines Alkoholikers lebt oder gelebt hat.

Es gibt eine Selbsthilfegemeinschaft für Menschen, die nicht selbst Alkoholiker sind, aber unter den Auswirkungen des Alkoholismus eines nahestehenden Menschen leiden.

Schau mal auf der Webseite Al-Anon.de/gruppe-finden/gruppen-finder/

Dort findest du Gruppen bei euch in der Nähe. Al-Anon kann deinem Freund eine große Hilfe sein. Al-Anon erhält sich durch die eigenen freiwilligen Zuwendungen. Das heißt, wenn dein Freund kein Geld hat, braucht er auch nichts zu geben.

Ermutige ihn einfach mal, dort - völlig anonym - hinzugehen. Er wird selbst sofort spüren, ob das für ihn hilfreich sein kann oder nicht.

Nunja wenn du diese Angelegenheit so darlegst komme zumindest ich mich noch realtiv hilflos vor, was die Antwort betrifft wie weiter.

Ich kenne dich und ihn zu wenig um gute Ansätze finden und darauf aufmerksam machen zu können was in dem Falle sinnvoll und ratsam wäre.

Was nützen Erfahrungen? Jeder Mensch hatte andere Erfahrungen gemacht, andere Schlüsse aus den Dingen des Lebens gezogen.

Ich hatte zwar nicht solch einen ähnlichen Fall in meiner Kindheit und Jugendzeit erlebt. Aber ähnlich. Mein Stiefvater war ein Sonderfall. Aber nur solange bis ich mehr und mehr Verstand entwickelte und mich fragte, wie soll ich mit all dem negativen Zeugs umgehen. Damals galt man erst mit 20/21 als volljährig, aber bereits ab 15 hatte Stiefvater einen ernsthaften Gegner.

Zurück zu dir, euerer Situation. Was früher einmal war, sollte man ab 18 schon mal langsam abschließen können. Oder denkst du noch an die Zeit zurück als du in die Windeln gemacht hast und wie lange du gebraucht hast um endlich mal den aufrechten Gang zu lernen? Na?

Seine Mutter und die Zeit mit ihr kann Er nicht mehr ändern, das ist Vergangenheit, vorbei, vorüber. Mit anderen Worten, es wäre jetzt Zeit sich auf ein Leben danach einzustellen, vorzubereiten!

Mein Stiefvater sagte damals zu mir, aus dir wird nie was werden. Man glaubt ja zu leicht seinen Eltern, aber mein Klassenlehrer der merkte ich werde in der Schule immer schlechter nahm mich ins Lehrerzimmer, fragte mich geschickt aus und sagte dann, Tja wenn Erwachsene oder Eltern sagen ...., glauben das Kinder, Jugendliche zu einfach. Ich, dein Lehrer könnte auch dein Vater sein und ich sage dir nun, nicht dein Vater bestimmt und hat Einfluss darauf was aus dir wird, sondern einzig du selbst.

Ich sage dir jetzt als Lehrer und Vaterersatz, wenn du dich anstrengst kann aus dir alles mögliche werden. Ein Ingenieur ein zweiter Einstein.

Du, ich hörte interessiert zu und begriff vor allem was ICH alles tun könnte, unabhängig von Stiefvaters Meinung usw. Also fing ich an, die Empfehlung meines Lehrers in die Tat umzusetzen und wurde immer unabhängiger, selbstsicherer usw.

Was interessiert mich noch Stiefvaters Meinung usw? Mit dem hatte ich später meinen Spaß auf meine Weise. Wenn ich ihm vermitteln konnte, der aus dem nichts werden wird ist viel mehr geworden als er ;-) Der aus dem nicht werden könnte verdiente mit jungen Jahren das dreifache usw.

Also, warum hakt ihr das Thema Vergangenheit nicht ab, konzentriert Euch gemeinsam auf eine positive Lebensgestaltung? Notfalls könntest du eindeutig sagen, halt stop, so nicht. Lass dieses Affentheater, werde ein Mann und benimm dich wie einer.

Notfalls denke einfach zu deiner Motivation "hinter einem starken Mann steht meist eine starke Frau" ;-) Du könntest also motivierend für seine Erstärkung als Mann sorgen und sogar stolz auf deine Hintergrundleistung sein!
Falls Er es nicht von selbst auf die Reihe bekommt.

Wozu brauchst du, ihr Psychoberatung? Die beste Hilfe ist immer noch die Selbsthilfe. Versucht euch auf dieser Schiene vernünftig zu bewegen und alter Kram der sowieso nichts taugt für die Zukunft, abzulegen und liegen zu lassen.

Wagt einen Neuanfang in ein neues zukunftorientiertes Leben. Gemeinsam.
Das stärkt nicht nur die Beziehung, auch die Bindung usw.

Ich konnte nur kurz meine Erfahrungen einbringen und vielleicht konnte ich dich, Euch davon überzeugen was eine Trennung von altem Müll und ein Neuanfang bedeuten könnte.


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Naja die Frage ist eben mehr das "wie". Er ist sehr auf Distanz von seinem "alten" Leben gegangen und Studiert im Moment. Trotzdem hat er eben dieses sexuelle bedürfnis und da bringt es auch nichts zu sagen wir schauen jetzt nach vorne. Nur nach vorne zu schauen und nicht in die Vergangenheit wäre in diesem Fall einfach nicht der richtige weg, da das problem im moment nicht von seinen Eltern, sondern von ihm aus kommt. Seine Eltern sind nur die Erklärung wodurch das Problem entstanden ist. 

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@utilisatall

Du darfst ruhig solcher Meinung sein, so argumentieren ;-)
Irgendwie passt du zu ihm ;-)

Du würdest ihn also in Therapie schicken, ihn noch länger als nötig in seinem sinngemäßen Schlamassel baden lassen?

Anstatt das Bad auszuschütten, es wie gesagt abzuhaken und Vergangenheit sein zu lassen?

Kannst du aus alten Knochen nochmal einen Menschen schaffen? Ich nicht.

Nicht seine Eltern sind die Erklärung, sondern einzig wie er mit sich selbst umgeht, um welchen alten Müll er sichnoch kümmert, anstatt ihn weg zu werfen, unbeachtet zu lassen.

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