Was sind heute die moralischen Maßstäbe, um gute und schlechte Menschen zu beurteilen?

Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Erst die Anderen dann ich. 60%
Geben und Nehmen. 30%
Mir egal, denke nicht darüber nach. 10%
Jeder ist sich selbst der Nächste. 0%

10 Antworten

Hi, die politische Usrichtung! Wer links ist, darf auch mal ein bißchen Autos anzündeln, die Bonzen sind ja die Bösewichte, und das Prekariat ist ja nicht selber schuld, wird ja ausgebeutet (soll auch noch bei Hartz4 was malochen)? Hingegen ein konservativer Mensch, der für Recht und Ordnung eintritt, der sein Land liebt, der vor Zuständen wie in London oder in den Banlieues hierzulande warnt, dem wird die Anständigkeit abgesprochen. Der kriegt nichtmal mehr einen Döner (Sarrazin), verliert seinen Moderatorenjob (Eva Herrmann) usw. Das bedeutet: die (gleichgeschalteten) Medien definieren Anstand oder Schlechtigkeit. Gruß Osmond

http://www.youtube.com/watch?v=QcMpODNytgQ

Da gebe ich Dir (größtenteils) sogar ausnahmsweise recht ! extrem war nie gut, weder links noch rechts aber das Thema Sarazzin - ich dachte immer, in unserem Lande herrscht Rede-/Meinungsfreiheit. Verrückte Welt LG

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Geben und Nehmen.

nur mit ,,geben UND nehmen" kann eine gesellschaft beziehungsweise eine beziehung überhaupt auf dauer funktionieren. so kann man auch beurteilen, wie andere menschen mit ihren gegenübern umgehen und das zeigt auch, wie die person eingestellt ist/ die charaktereingenschaften ( selbstaufgabe= extreme hilfe ohne selbst zu nehmen oder selbstsüchtigkeit= reine ich-bezogenheit, reines nehmen ohne geben).

Für mich hat es schon etwas mit Moral zu tun, andere möglichst nicht zu beurteilen, es sei denn ich muss es von Berufs wegen machen. Ansonsten habe ich genug damit zu tun, mich zu beurteilen und an mir zu arbeiten. Die sogenannte goldene Regel aus der Bibel, die es übrigens in fast allen Religionen gibt, halte ich für einen ersten guten Maßstab: Wie du möchtest, dass dich die anderen behandeln sollen, so behandle sie auch. Oder wie es als Sprichwort bei uns heißt: Was du nicht willst, dass man dirs´s tu, das füg´ auch keinem andern zu! Versuche es mal damit, es wird schwierig genug sein.

Sind wirklich alle Menschen gleichviel wert?

Hallo Leute,

mich würde eure Meinung zu diesem Thema interessieren. Aber bevor ihr meine Frage beantwortet, solttet ihr euch meine Meinung durchlesen. Gerne dürft ihr diese auch kritisieren.

Ich bin mittlerweile 20 Jahre alt und seitdem ich mich erinnern kann, wurde mir immer beigebracht, dass alle Menschen gleichviel wert sind, unabhängig von ihrer Ethie,Relegion oder Sexualität. Im Grunde genommen stimmt das ja eigendlich. In der Realität ist das aber ganz anders.

Im wahren Leben haben Menschen die Macht oder Geld haben das Sagen. Sie sind mehr Wert und können sich eigendlich alles erlauben. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Ein kurzes Beispiel:

König Ludwig XVI. war König von Frankreich und hatte somit viel Macht. Er kontrollierte die Staatskassen und kommte mit dem Geld machen was er wollte. Er wusste, dass sein Volk litt und das Geld viel nötiger hatte, es war ihm aber egal. Er lebte bis zu seinem Tod ein verschwenderisches Leben. Sein Leben war mehr wert als das Leben von Millionen anderer Menschen.

Man könnte jetzt sagen, das dies vor 200 Jahren geschehen ist und wir in einer anderen Zeit leben. Aber auch heute gibt es Menschen, die wie Ludwig leben und sich alles erlauben können. So funktionert die Welt nun mal. Dies ist aber nicht der Grund, weshalb ich der Meinung bin, das nicht alle Menschen gleichviel wert sind.

Ich war trotz dieser Ungerechtigkeiten lange Zeit der Meinung, das alle Menschen gleichviel wert sind. Aber desto älter ich wurde, desto mehr Menschen traf ich. Und mir ist aufgefallen das wir Menschen uns wirklich sehr von einander unterscheiden.

Es gibt Menschen die durch ihre Taten wirklich großes vollbracht haben. Und es gibt Menschen die viel schlechtes getan haben. Manchmal stelle ich mir in meinen Gedanken vor,das 2 Menschen vor mir stehen. Einer von denen wird sterben und ich darf entscheiden wer überlebt. Eigendlich müsste mir die Entscheidung schwer fallen, weil ja eigendlich alle Menschen gleichviel wert sind. Die Entscheidung fällt mir aber eigendlich immer leicht.

Ich gebe jedem Menschen den ich treffe automatisch einen wert. Für meine Mutter wäre ich bereit Tausend Menschen Leben zu opfern, ohne ein schlechtes Gewissen zu kriegen. Auch wenn ich zwischen zwei Menschen entscheiden müsste, die ich nicht kenne. Ich würde allein durch das äußere betrachten abwegen wer von den beiden sympatischer rüber kommt bzw von wem ich das Gefühl habe, das er ein guter Mensch ist und mich dann entscheiden.

Was meint ihr? Wie ist eure Meinung ?

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