Was sind Gründe, warum Leute Theologie studieren?

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11 Antworten

Weil sie sich bilden und persönlich weiterentwickeln wollen - wie bei jedem Studiengang. 

Es gibt einige, die sich von ihrem Pfarrer haben "anstecken" lassen. Sie haben gute Gemeindearbeit erlebt und sind überzeugt, damit einen spannenden Beruf gewählt zu haben.

Frage diejenigen doch nach ihrer Motivation. Vor allem Interesse an den historischen, kulturellen Entwicklungen sowie der Möglichkeit der Erweiterung des Blickwinkels auf die individuelle Lebensphilosophie und Überzeugung durch einen Glauben.

  • Leichtgläubigkeit
  • Indoktrination
  • keine besonderen Fähigkeiten und Talente
  • Paranoia
  • glauben ist einfacher als wissen
  • Rückständigkeit
Tigran92 02.07.2017, 08:19

Dein Nam ist wirklich Programm! So einen Unsinn!

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TroIIinger 02.07.2017, 08:21
@Tigran92

Trollinger ist ein in Süddeutschland sehr beliebter Wein. Bilde dich mal weiter.

Du behauptest, dass ich Unsinn schreibe, bist aber ganz offensichtlich nicht dazu in der Lage, auch nur einen der Punkte zu widerlegen.

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Tigran92 02.07.2017, 10:10
@TroIIinger

Passt aber zu "Internet-Troll"!

Widerlegen? Du glaubst also tatsächlich, dass Menschen aus Paranoia Theologie studieren? Du glaubst, dass man im Theologiestudium nix lernen und wissen muss, sondern man dort  in der Uni einfach nur "glaubt"? Woher soll ich denn bitte wissen, dass Dein Kommentar ernst gemeint war?

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Bodesurry 02.07.2017, 10:26
@TroIIinger

Man kann auch zu viel Trollinger trinken. 

Dann gibt es, nach der Definition von Trollinger, vielleicht sogar einen Priester oder Pfarrer. 

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TroIIinger 02.07.2017, 10:41
@Tigran92

Du glaubst also tatsächlich, dass Menschen aus Paranoia Theologie studieren?

Wer an ein Wesen glaubt, das alles sieht was man tut und alles mit bekommt was man denkt, das einen sogar nach dem Tod für Verfehlungen bestraft, ist zweifelsohne paranoid.

Du glaubst, dass man im Theologiestudium nix lernen und wissen muss, sondern man dort  in der Uni einfach nur "glaubt"?

Die grundlegenden Inhalte können nicht gewusst, sondern nur geglaubt werden. Immerhin geht es um den christlichen Glauben. Der würde "christliches Wissen" heißen, wenn es da was zu wissen gäbe.

Natürlich gibt es auch eine Hand voll historische Fakten in dem Studium, die tatsächlich gewusst werden können, aber das Themengebiet überlässt man doch besser den Wissenschaftlern.

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PeterParker33 02.07.2017, 14:47

Ich bin Agnostiker

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TroIIinger 02.07.2017, 14:53
@PeterParker33

Du willst also dein Berufsleben einem Wesen widmen, dessen Existenz mehr als unwahrscheinlich ist und du bist dir dessen bewusst?

Ich meine ja nur, da könntest du ja genau so gut Koboldforscher, Einhornologe oder Bigfootist werden.

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Tigran92 02.07.2017, 15:48

NICHT an ein Wesen zu glauben, welches der Ursprung jeglicher Existenz ist, macht meiner Meinung nach, bei allem Respekt, noch viel weniger Sinn. Die Frage nach einem Schöpfer ist natürlich und legitim und  damit durchaus ein Studienfach wert.

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TroIIinger 02.07.2017, 16:25
@Tigran92

NICHT an ein Wesen zu glauben, welches der Ursprung jeglicher Existenz ist, macht meiner Meinung nach, bei allem Respekt, noch viel weniger Sinn. 

Das würde tatsächlich keinen Sinn machen, wenn es dieses Wesen denn gäbe und seine Existenz belegt wäre. Da sind aber keine Belege, es ist nur ein Hirngespinst infantiler Gemüter.

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Interesse, wie bei anderen Fächern auch. Außerdem kann man Geistlicher weden und/oder in den Lehrstuhl oder die Forschung gehen.

TroIIinger 02.07.2017, 08:23

in den Lehrstuhl oder die Forschung gehen.

Märchenunterricht und Märchenforschung sind bestimmt interessant.

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Bodesurry 02.07.2017, 10:28
@TroIIinger

Trollinger glaubt mit ganzer Kraft an den Geist des Weines. 

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Tigran92 02.07.2017, 08:26

Bloß weil Du Atheist bist, brauchst Du nicht tun, als wären Dir alle Geheimnisse des Universums offenbart;)

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....damit man weiß, woran man glaubt und was man verkündet. Wer Priester/Pfarrer/Religionspädagoge/Dozent für Religion an der Uni werden will, muss Theologie studiert haben.

Im Theologiestudium geht es um die Entstehung, Bedeutung und Wirkung des
christlichen Glaubens im Kontext von Geschichte und Gesellschaft.

Dazu gehört die Beschäftigung mit der Bibel und den Glaubensinhalten, mit der Geschichte des Christentums, mit der Philosophie und mit der heutigen Lebenswelt mit ihren ethischen Problemen.

Das Theologiestudium ist sehr vielfältig. Dazu gehören folgende Themenbereiche

Philosophie

Biblische Theologie (Altes und Neues Testament)

Kirchengeschichte

Systematische Theologie: Fundamentaltheologie, Dogmatik, Theologische Ethik

Praktische Theologie: Pastoraltheologie, Religionspädagogik, Liturgie, Homiletik, Kirchenrecht.

Die Philosophie bemüht sich um eine kritisch-rationale Selbstprüfung des Denkens.

Biblische Theologie ist bestrebt, die richtigen Fragen an die Schrift
zu stellen und daraus Konsequenzen für eine christliche Lehre zu
ziehen.

Die Kirchengeschichte erforscht die Geschichte von Christentum und Kirche.

Die Systematische Theologie führt eine fundierte Auseinandersetzung mit den christlichen Glaubensinhalten.

Die Praktische Theologie orientiert sich am Leben der Menschen in Kirche und Gesellschaft

Weitere Perspektiven sind z.B.: Theologie des geistlichen Lebens,
Kirchenrecht, Ökumenische Theologie, Religionswissenschaft, Psychologie.

PeterParker33 02.07.2017, 14:52

Das wäre für mich das Problem. Der Glaube ist halt eine Glaubenssche und wenn ich diesem Glauben nachforschde, befürchte ich die Schwachstellen der Argumentation zu finden.

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Geld! Der Job als katholischer Pfarrer ist sehr gut bezahlt.

Weil man Lust hat sich mit der Theologische auseinander zu setzen?

Glaube und / oder Geld

Interesse, Talent, Neigung, Begabung.

Theologie ist ja nicht nur Bibel lesen, sondern vereint Geschichte, Philosophie und auch aktuelles Zeitgeschehen/Politik. (ist nicht so trocken wie einfach "nur" Geschichte zu studieren)

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