Was passiert, wenn jemand mit viel Selbstbewusstsein auf einen mit wenig Selbstbewusstsein trifft?

7 Antworten

Das hängt davon ab, ob B tatsächlich ein starkes Selbstwertgefühl hat oder nur so tut als ob. Wenn jemand sich seiner selbst sicher ist, muss er nicht andere dazu benutzen, sich sicher zu fühlen.

Er ruht in sich selbst und hat genügend Reserven, auf seine Mitmenschen zu achten. In diesem Fall wird B A mit Respekt und Wertschätzung behandeln und A behutsam dabei unterstützen, seinerseits selbstsicherer zu werden.

Wenn B aber nur so tut, wird er jede Gelegenheit nutzen müssen, sein eigentlich mickriges Selbstwertgefühl aufzupolieren. Solche Leute erkennt man ausgezeichnet daran, dass sie andere herumkommandieren, klein machen und respektlos behandeln. Sie sind wie Hunde, die vor lauter Schiss, dass ihnen jemand etwas tun könnte, wild um sich schnappen.

Und genau wie diese Hunde sind sie gefährlich, denn sie benutzen Schwächere, um sich selber stark zu fühlen. Das tun sie oft ohne Rücksicht auf Verluste, weil sie nur an sich selbst denken können. In diesem Fall wir B mit A nicht gut umgehen und nur auf seine Kosten leben.

Um solche Menschen macht man besser einen weiten Bogen. Sie entwickeln oft machtvolle und (für andere) gefährliche Techniken, um ihr kleines Ego aufzublasen, aus lauter Angst, jemand könnte merken, was sie in Wahrheit für ein kleines Würstchen sind.

Um nicht soweit auszuholen:

Es kann grob von drei Arten unterschieden werden: A)Person mit viel Sb. B) mit wenig Sb.

  1. A) und B) Freunden sich an. B) findet selbst Selbstbewusstsein durch A). Ein Mitnahme Effekt.

  2. A) und B) Freunden sich an. B) untergräbt das Selbstbewusstsein von A), um sein eigenes aufzuwerten. A) bringt B) in neue Freundes- Bekanntenkreise und sabotiert das ansehen von A). Ein Parasitärer Effekt.

  3. A) und B) Freunden sich an. Je nach Charakteristik stellt sich gegenseitige Empathie ein, durch gegenseitige Ergänzung (A) zu B)). Durch die gegenseitige Einfügung entsteht eine beständige Bindung dieser Personen. Faktor: Gegensätzlicher Effekt (+ Ergennzung und Empathie).

C.S

Meine ehemalige Freundin hatte sehr wenig Selbstbewusstsein und ich habe dagegen viel Selbstbewusstsein. Kurz und knapp: Man passt sich an. Genügend Empathie sollte für den anderen schon vorhanden sein.

Wirklich selbstbewusste Menschen haben es nicht nötig, andere herunterzumachen. So etwas ist nur ein Zeichen dafür, dass der Schikanierer sich auf Kosten anderer aufwerten will, weil er selbst zu wenig Selbstbewusstsein hat (das aber um Himmels Willen keiner mitbekommen soll). Also eigentlich ein Zeichen von Schwäche.

Ein wirklich selbstbewusster Mensch wird dem wenig selbstbewussten entweder weiterhelfen (so dass dieser dann letztendlich davon profitiert) oder er findet ihn langweilig oder nervig und lässt ihn deshalb links liegen.

Es hilft einzig und allein Ehrlichkeit zu sich selbst und zu dem oder der anderen.

Sonst bleiben beide in ihrem Mikrokosmos in Froschperspektive.

Und man will doch voneinander lernen, oder? Dafür sind wir Menschen und eben keine Frösche.

LG

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