Was muss ich mit meinen Goldfischen im Winter machen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Am besten kann ich dir jetzt schon einen Folienteich empfeheln, der tief genug ist (mind. 70cm, am besten ist jedoch 1,5-2 Meter... Denn bei uns in Deutschland friert das Eis oft bis zu 30-40cm ein! Bei deinen 50 kleinen Zentimetern verrecken alle Fische durch erfrieren, wenn du sie drinnen lässt! Glaub mir, für einen Goldfisch ist es das Beste, wenn er sein ganzes Leben lang in nem Teich bleibt! Da bleiben auch die Wasserwerte immer in einem ähnlichem Zusand... Und ausserdem wird das Ablaichen im Frühling, wenn es wärmer wird, angeregt, da sie dann aus der Kältestarre erwachen und wenn du sie das ganze Jahr über in einem warmen Wasser hälst, werden sie nicht so oft ablaichen... Außerdem sind sie dann auch anfälliger für Krankheiten, da es das ganze Jahr über warm bleibt, das sind sie von Natur aus net gewöhnt. Und selbst wenn sie in einem AQ aufgewachsen sind, es ist doch besser für sie, da sie öfters ablaichen, sich vermehren, keinen Stress haben, immer genug zu fressen, und immer alle Kameraden beisammen... Ich kann mir nich vorstellen, dass du das Aquarium im Winter nach draussen stellst, oder in einen kühlen Keller, da wird das Silikon doch voll spröde... Und wenn du sie in einem Zimmer in nem AQ hälst, werden sie mehr Futter brauchen, da es wärmer ist und der Stoffwechsel höher ist... Somit wird die Wasserqualität im Aquarium mehr belastet, als sie im Teich den ganzen Winter lang wird!!! Und da sie im Winter wenig atmen, nichts fressen und auch (fast) nichts ausscheiden, bleibt die Wasserqualität fast noch so, wie sie Mitte Herbst war! Der Goldfisch srtammt vom Karpfen ab, und somit mag auch er eher einen kühleren Winter, als einen wärmeren. Goldfische fressen bis zu 10 Grad Celsius gar nichts, erst ab dem Zeitpunkt und auch darüber, also musst du sie nicht füttern, der Filter muss nicht an sein, aber du kannst trotzdem eine Luftpumpe einschalten, um weniger Eis auf dem Teich zu haben, dann ist es etwas wärmer für die Fische, wenn das dein Gewissen beruhigt, die Tiere im Winter draussen zu lassen. Ich hoffe, ich konnte dir helfen, Gruß Glaswels21!

Freunde habe auch so eine ähnliche Situation ... einen kleinen Teich, in welchem im Sommer ... also genauer gesagt im Frühling, wenn der Teich nicht mehr zufriert und das Wasser eine bestimmte Temperatur erreicht hat (ich weiß jetzt nicht genau wieviele Grade, kann ich aber erfragen, wenn es dich interessieren sollte) in den Teich kommen ... und darin bleiben, solange bis es im Herbst wiederum entsprechend kalt wird.

Dann werden die Fische wieder auf dem Teich genommen, in ein Aquarium getan und in diesem verbringen sie die kälteste Zeit im Jahr ... einen Rest vom Herbst, den ganzen Winter und noch eine kurze Zeit vom Frühling ...

Und das schon seit ein paar Jahren ... den Fischen geht es gut dabei.

Und das schon seit ein paar Jahren ... den Fischen geht es gut dabei.

Nur leider können Fische nicht heulen, oder grinsen, und leider auch nicht sprechen. Ob es den Fischen bei dem ganzen Stress gut geht bezweifle ich.

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@mikewolf

Nun ... bei aller Tierliebe kann ich deinem Argument mit den Stress nicht ganz folgen.

Das Leben bringt Stress mit sich ... jedes Leben, das der Fische und auch das der Menschen.

Und ... diese Fische, die sind reine Wohnungsfische (in ihrem Aquarium lebend) gewesen, seit ihrer Geburt ... und ... dann ist die Familie mitsamt ihren Fischen umgezogen, in eine Wohnung mit Garten und mit einem kleinen Teich. Dieser Teich friert wegen seiner geringen Tiefe und Größe im Winter zu. Zumindest jetzt noch, wo die Winter hier noch nicht zur Gänze ihre Grimmigkeit eingebüßt haben.

Also ... ehe der Teich zufriert müssen die Fische heraus, sie müssen wieder in ihr Aquarium einziehen ...!

Den größten Teil des Jahres können sie doch im Freien, in besagtem Teich leben. Gut ... so ein Umzug ist stressig ... so what?

Umzug bedeutet nun mal Stress, sowohl für Mensch als auch für Tier.

Und ... ich bin der Meinung, dass man Tierliebe auch übertreiben kann ... diese Fische müssen umziehen, sie gedeihen trotz des damit verbundenen Stresses prächtig ... so what?

Bedenke doch bitte, dass es Millionen von Menschen gibt, welche durch wiedrige Lebensumstände dazu gezwungen werden ... umzuziehen, sei es durch Arbeitslosigkeit, durch Scheidung, durch Berufswechsel oder was immer auch.

Bedenke weiters, dass es Millionen von Menschen gibt, welche durch Armut und Not gezwungen sind, auf der Straße zu leben (ohne eine eigene Wohnung zu haben) und die vom Betteln und von Abfällen leben müssen.

Bedenke weiters, dass es Millionen von Flüchtlingen, Verfolgten und Bedrohten gibt, welche ihr gesamtes Hab und Gut und ihre Wohnung, ihr Haus zurücklassen mussten, und sich durch Flucht nur ihr armseliges Leben retten konnten.

Bedenke weiters, dass es viele, sehr viele ... zu viele Kinder gibt, welche auf der Straße leben müssen und dem Terror und Mißbrauch von anderen Menschen ausgesetzt sind ... und denke an die Müllmenschen ... welche am Rande von Großstädten am Rande von Mülldeponien leben und sich aus den Abfällen eine primitive Hütte erbaut haben, welche ihre Wohnung darstellt ...

Das ist Stress ... das ist Stress ohne Ende ... und das ist Stress an welchen wir wohlhabenden, satten und reichen Menschen kaum jemals denken ... wir halten uns, anstatt uns um die ärmsten unserer Mitmenschen zu kümmern, Tiere, welche wir lieben (auch ich habe Haustiere und liebe sie, aber ich kümmere mich auch um Menschen) ... und versuchen ihnen völlig unverständlicher Weise auch den geringsten Stress zu ersparen ...

lg

e

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@Entdeckung

Bedenke doch bitte, dass es Millionen von Menschen gibt, welche durch wiedrige Lebensumstände dazu gezwungen werden ... umzuziehen, sei es durch Arbeitslosigkeit, durch Scheidung, durch Berufswechsel oder was immer auch.

Sorry du bringst hier Beispiele die voll der Hammer sind, die mit den Fischen gar nichts zu tun haben. Das Stress sich extrem negativ auf die Fische auswirken kann, steht fest und kann mit solchen unrrealistischen Beispielen gar nicht verglichen werden, oder werden Menschen in kleinen Zimmern gehalten. Sorry Kopfschüttel

Entweder man bietet ihnen ein richtigen Lebensraum, oder hält die Fische erst gar nicht.

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@mikewolf

Wer nicht verstehen will, dem ist auch nicht zu helfen.

Und seit wann ist ein Aquarium für Goldfische ein falscher Lebensraum ... und seit wann ist ein Teich für Fische ein nicht adequater Lebensraum?

Ist ja nicht wichtig, jeder hat seine eigene Meinung ... Meine Freunde sind sowohl ausgesprochene Tierfreunde als auch Menschenfreunde und Naturschützer ... und ich bin der Meinung, sie machen es richtig, so wie sie es machen.

Und ich bin ganz besonders der Meinung, dass man "Tierliebe" auch sehr übertreiben kann.

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unsere fische überleben schon viele winter draussen im gartenteich. es bildet sich manchmal eine eisdecke, aber den fischen scheint das nichts auszumachen.

Hallo dedy2009, die werden einfrieren,der Teich ist nicht tief genug!! Alternativ könntest du eine Regentonne zurecht machen( 10/15cm Teichgrund unten rein), diese stellst du in einen Frost freien Raum und hälterst dort die Fische vom ersten Frost bis zum Frühjahr. Besser wär natürlich den Teich auf mind. 70cm zu vertiefen. Dann können die Fische draußen überwintern. Wünsche dir viel Erfolg beim umsetzen. MfG

Hallo, je nach Gegend und Härte des Winters wären mindestens 1m bis soigar 1,50m angebracht, damit der Teich nicht ganz durchfriert! VG Nora

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Eine Folie drüberlegen, am besten eine durchsichtige einigermaßen dicke und eine elektrische Pumpe die Sauerstoff ins Wasser pumpt.

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