was meint "the things you own end up owning you" ? (fight club)

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Im Grunde geht es in Fight Club darum, sich von materiellem Gedöns loszusagen, das man eh nicht braucht. Ein Job ist nur ein Job, ein Auto ist nur ein Auto, ein Haus ist nur ein Haus. Selbst wenn man all das nicht hat, ist man immer noch ein Mensch. Oder eben grade wenn man sie nicht hat. Zu viele Menschen definieren sich über ihre Besitztümer und ihren Job.

Und genau das drückt auch der Satz aus: Der ganze Kram, den man sich so anschafft, weil man denkt, man hätte dadurch n besseres Leben und wäre letztendlich ein besserer Mensch, macht einen am Ende doch nur fertig, weil das ganze Zeugs einen eben NICHT definiert, sondern nur zurückhält und hindert, sich wirklich zu verwirklichen. Es besitzt dich in gewissem Sinne.


Über all das mag man streiten, ich hab hier nur erläutert, was mir Fight Club zu sagen schien. (Auch wenn ich nur den Film gesehen hab, das Buch soll ja noch radikaler sein)

klasse erklärung!! glaube dir mal :)

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Das bedeutet was ähnliches wie "Die Geister, die ich rief, die werd' ich nun nicht los."

Also wenn man etwas anfängt, was sich dann verselbstständigt und einem zwingt damit weiterzumachen.

Sucht ist z.B. sowas, fängt meistens zum Spaß an und dann hat man den Salat und die Droge bestimmt den ganzen Tagesablauf.

Fight Club ist übrigens ein guter Film, wenn man ihn richtig versteht, gute Nerven hat und alt genug ist, sich sowas anzusehen.

na als studentin bin ich das. aber gute nerven.. neee. weißt du in welchen zusammenhang das da gesagt wird?

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@zoeyyy

Nee, ist schon zu lange her. Aber ich denk' es bezieht sich auf diese Kampf"spiele", um die es geht und die Beziehungen der Leute untereinander. Das wurde alles immer krasser und nicht mehr steuerbar, soweit ich mich erinnere.

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ich glaube, die dinge, die du besitzt, besitzen am Ende dich. ;)

Damit ist gemeint, dass man sich von seinem ganzen Geraffel abhängig macht und durch Besitztümer seine Freiheit und Unabhängigkeit verliert. Was ja durchaus logisch ist: Wer ein Haus, womöglich mit Hypothek belastet, und drei Autos und ohne Ende Krempel besitzt, der kann nicht einfach schnell alles zusammenpacken und woanders hingehen oder einen Neuanfang machen, weil er seinem Besitz gegenüber "Verpflichtungen" hat, wenn man so will (etwa durch laufende Kosten, die gedeckt werden müssen. In den USA wird traditionell jede größere Anschaffung auf "Pump" getätigt). Damit schränken die Besitztümer das Leben bzw. die Möglichkeiten ein, die jemand in gewissen Hinsichten hat.

Der Spruch ist übrigens nicht "Fight Club"-spezifisch, sondern in den USA gang und gäbe. Das hat hier jeder zweite Obdachlose als Mantra. ;-)

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