Was machen Züchter mit chronisch kranken/behinderten Hunden?

10 Antworten

Ein guter Züchter wird abwägen, ob das Leben für den Hund lebenswert ist oder eher Quälerei. Im letzteren Fall wird er ihn einschläfern lassen, im ersteren ihn in gute Hände für wenig Geld abgeben. Und er sollte sichergehen, dass es kein ererbter Fehler ist, sonst sollte mit den Elterntieren nicht weiter gezüchtet werden.

Das kommt darauf an, wie seriös der Züchter ist.

Kann mir gut vorstellen, dass einige die als Geldquelle züchten solche "Mängelexemplare" einfach ersäufen oder so.

Viele verkaufen solche Tiere aber auch weiter. Wenn sie die Käufer darauf hinweisen, dass die Welpen krank sind, ist das auch OK.

Weiter gezüchtet wird mit Tieren, die nicht der Norm entsprechen nicht.

Wenn ein Hundewelpe schon bei Geburt behindert ist, wird er meistens eingeschläfert, sollte er nicht von alleine sterben.

Die Regel ist, das eine Hündin einen solchen Welpen verstösst und eh nicht saufen lässt oder ihn gleich tot beisst - Natur halt.

Eine Freundin holte sich erst einen Minibullterrierwelpen...dieser hat irgendwas mit den Genen und darf nicht zur Zucht verwendet werden..somit bekam sie ihn 500€ günstiger...mit Ahnentafel, Vertrag...in dem dies auch vermerkt ist..ist es eine seriöse Zucht wird das meist so gehandhabt...ich persönlich halte eh nix von Züchtern...Tötungen sind meine erste Anlaufstelle..es gibt schon zu viele Tiere die es nötiger haben..außerdem brauch ich ne Herausforderung aus schwer vermittelbaren Hunden Familienhunde zu "machen" ;-)

Geht mir genauso.Lieber einen Hund aus dem Tierschutz mit "Problemen", als einen Welpen vom Züchter.

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Überlebenschance, Lebensqualität und die Würde des Tieres, wenn es mit der Behinderung leben muss, wird mit dem Tierarzt geprüft und entschieden ob man den Welpen einschläfert.

Ein nicht vermittelbares Tier behalten Züchter oft selber.

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