Was könnte man dafür tun, dass Jugendliche wieder mehr Bücher lesen?

20 Antworten

Es gibt durchaus einige Jugendliche, die lesen, es gibt sehr viele Jugendliche Buchblogger und wenn man sich in Bücherforen rumtreibt, sind auch dort einige Jugendliche vertreten. Und als ich dieses Jahr auf der Frankfurter Buchmesse war, hätte ich niemals erwartet so viele junge Leute voller Begeisterung vor den Bücherregalen stehen zusehen.

Aber ich glaube das wird nicht einfach jemandem der nicht gerne liest oder sofort sagt, er findet Lesen blöd / langweilig, zum Lesen zu überreden. In meinem Umfeld habe ich sehr wenige Leute die Lesen (um genau zu sein, kenne ich nur eine weitere Person die genauso gerne liest wie ich, ich bin übrigens über 20 und kenne auch kaum Erwachsene die Lesen). Auch ich habe schon versucht Freunden, Bekannten und Verwandten das Lesen näher zu bringen, zu erklären, was ich daran so toll finde. Ich hatte immer nur mäßigen Erfolg. Es gibt einfach Leute die wirklich nicht gerne Lesen und das kann man, egal mit wie viel gutem Zureden und versuchen das richtige Buch für die Person zu finden, einfach nicht ändern.

Und selbst mit dem richtigen Buch, ist es nicht immer getan. Eine Freundin von mir hat schon ein paar Bücher angefangen, von denen sie auch begeistert war, aber alle irgendwann doch mittendrin abgebrochen und das, obwohl sie unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Aber sie mag lesen einfach nicht.

Man kann es natürlich damit versuchen erst einmal zu erklären, was so toll am Lesen ist, dann der Person dabei helfen ein Buch zu finden, was sie wirklich interessiert. Auch gemeinsames Lesen macht manchen viel mehr Spaß, als alleine zu lesen.

Indem man Jugendlichen ein gutes Buch gibt. Und damit meine ich nicht diese langweiligen "Jugendbücher" wie die von Isabel Abedi (ich finde die absolut grässlich) und auch keine schlecht verfilmten wie Twilight, Rubinrot, Harry Potter oder die Tribute von Panem. Klassische Bücher ("Klassenlektüre" in der Schule) bringen es auch nicht wirklich, kaum ein Jugendlicher würde freiwillig was von Goethe, Schiller, Chamisso oder sonst wem lesen. Wenn man diese langweiligen Schinken lesen muss, vergeht einem erst recht das Interesse an Büchern.

Na ja, zunächst mal liegt bei deutschen Jugendlichen die Nicht-Leser-Quote (je nach Studie) seit Jahrzehnten stabil bei 19%-25%. Glaubt man den Studien, ist dies weniger als bei Erwachsenen. Also scheint es, dass Menschen beim Erwachsenwerden das Lesen aufgeben. Hier wäre es m.M. interessanter anzusetzen.

Ich zweifle, dass man die genannte Quote bei Kindern und Jugendlichen maßgeblich steigern kann. Es scheint (zumindest nach statista Umfragen) keine Kollision zwischen TV, Internet & Co. und dem Lesen zu geben. Vielmehr scheint es, wie bei anderen Hobbys auch, dass das Lesen einfach nicht für jeden Menschen interessant ist; Interessen sind halt verschieden. Ich denke, das kann man akzeptieren und damit auch leben.

Vielleicht schaut der eine lieber eine Dokumention, während der andere lieber einen Rosamunde Pilcher Roman liest. Sollte ich da eine Wertigkeit einbringen, wüsste ich schon, wie meine ausfällt ;-).

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