Was ist zu tun, wenn ein Vorgesetzter einen vor falsche Tatsachen stellt, weil er schlechte Laune hat?

3 Antworten

Vermutlich meinst Du, dass Dein Vorgesetzter Dir Handlungen oder Einstellungen unterstellt, die Du nicht getan hast oder (bei den Einstellungen) die Du nicht hast.

Solche Vorwürfe sind natürlich zunächst schmerzlich, weil man Sorge haben muss, dass sie Folgen haben indem man bestimmte Vorteile in Zukunft nicht haben wird oder dass man Herabsetzungen erleiden muss. 

Ganz falsch ist es dem Chef zu sagen, dass er sich irrt, dass seine Beurteilung willkürlich, vorurteilshaft oder gar aus einer unguten Motivation heraus vorgetragen wurde. Jeder Hinweis auf eine Fehlhandlung löst vermutlich gerade das umgekehrte aus, was man erreichen wollte. Der Chef  erlebt den Untergebenen als widerspenstig, uneinsichtig, renitent oder dumm, also alles Attribute, die man nun überhaupt nicht für sich gelten lassen will.

Als Strategie kommen eigentlich nur zwei prinzipielle Wege in Frage. Der eine Weg zeigt grundsätzliche Akzeptanz: "Werde versuchen, das Gesagte in Zukunft zu beherzigen und den Fehler künftig zu vermeiden." Erst viel später in einer entspannten Situation kann man dann nachfragen, wieso er auf so ein hartes Urteil gekommen ist. Unter Umständen versucht er dann die Sache abzumildern und partiell ungeschehen zu machen. Gegebenenfalls kommt sogar eine Entschuldigung, dass er an diesem Tag die Dinge ein wenig zu einseitig gesehen habe. Damit ist klar, dass eine Änderung der von Dir benannten Fehlauffassung immer vom Chef selber kommen muss.

Der zweite Weg läuft über die Schiene der "schmerzlichen Betroffenheit". "Ihr hartes Urteil macht mir jetzt wirklich zu schaffen!" "Will auf jeden versuchen, die Dinge noch einmal sorgfältig für mich durchzugehen". Dabei muss man es aber belassen. Keineswegs nachlegen mit Aussagen, dass der Chef im Irrtum sein könnte oder gar im Irrtum ist. Auch hier könnte eine Abmilderung der Anklage stattfinden, muss es aber nicht, wenn gerade Du zur Erregungsabwehr da warst.

Sollte er nur etwas Dampf ablassen wollen und es erwischt gerade dich, ist das nicht zwingend ein Zeichen dafür, dass er dich schikanieren will. Du bist nunmal gerade in der Schussbahn, es hätte auch jeden anderen treffen können.

In der Situation lässt du ihn am besten wüten,zählst dann innerlich bis zehn, und dann kannst du ihn darauf ansprechen.

Schreibe Diesen Link auf einen Zettel, kopier ihn 10 mal und gib ihn dem Choleriker beim Nächsten Mal konnentarlos.

http://www.dailytalk.ch/ueble-nachrede-verleumdung-und-falsche-anschuldigung/

Wenn er nachfragt, was das soll, bevor er nachgeschaut hat antwortest Du. er möge sich zuerst einmal informieren.

Wenn er das getan hat und noch einmal nachfragt kannst Du ja sagen Er wüsste jetzt ja was er falsch gemacht hat und könne die Folgen selbst beurteiken.

Kann natürlich in Kleinbetrieben ohne Kündigungsschutzgesetz Grenze ein wenig knifflig werden. Also nut machen, wenn Du ganz sicher bist, dass das nicht zur Kündigung führt.

Wir der dann noch pampig gehst Du einfach weiter Deiner Arbeit nach und ignorierst die schlechte Laune. Wer keine Angriffsfläche biete wird irgendwann nicht mehr angegriffen.

Weggehen und die Arbeit verlassen oder sich auf Diskussioneneinlassen, das solltest Du vermeiden.

geht natürlich auch mit:

StGB § 186
Üble Nachrede



Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder
verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der
öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.







Falls Du nicht in der Schweitz leben solltest.

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Stress mit Kollegin und nun Termin wahrnehmen oder nicht?

Hallo!

Ich bin gerade echt stinkig! Diese Woche wollten meine Kollegin und ich einen Gesprächstermin mit Leuten aus einer anderen Abteilung ausmachen und die Besprechung auch die Woche noch abhalten, da ich dann für 5 Wochen im Urlaub bin und die betreffenden Leute in der anderen Abteilung auch für 3 Wochen im Urlaub sind. Lt. unserem Chef sollen wir so Besprechungen immer "zu zweit" abhalten - er sagte das ausdrücklich da meine Kollegin vor 1 Woche enormen Stress gemacht hat weil man ohne sie Termine aus macht und sie sich dann "zurückgesetzt" fühlt. Nun ist meine Kollegin seit gestern allerdings "krank" und ich habe keine Ahnung wann sie wiederkommt - ich vermute nach den 3 Tagen die man ohne Attest zu Hause bleiben darf.

Warum ich das glaube? Weil sie auf FB gestern und heute nämlich lauter Gute-Laune-Fotos von sich postet und auch das Profilfoto auf Whatsapp wird alle paar Stunden durch ein neues "Strahle-Foto" von ihr ersetzt. Können natürlich alles alte Fotos sein, aber irgendwie bezweifle ich das (die Kommentare zu den fb-Fotos sprechen auch nicht gerade dafür, dass es "alte" Fotos sind). Ich bin nun einfach sauer, weil sie zuerst so einen Stress macht wegen "Termine über ihren Kopf hinweg vereinbaren" und dann ist sie nicht da um sowas abzusprechen. Und auf fb oder whatsapp darüber in Kenntnis setzen will ich nicht - sowas findet sie "unverschähmt" da man sie dann vor vollendete Tatsachen stellt und sowas "keine Art" ist. Deshalb gab es auch den Stress mit ihr vor 1Woche! Also was tun? Nichts tun und in Urlaub gehen und die Besprechung unnötig lange hinauszögern oder den Termin doch alleine wahrnehmen?

Der Chef ist günstigerweise auch gerade für 2 Wochen im Urlaub und ich habe niemanden den ich "fragen" könnte!

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Ich habe mich vor nun ca. 2 Monaten von meiner Exfreundin getrennt. Ich habe mich vor 1 1/2 Jahren in sie verliebt und habe damals viel für sie aufgegeben. Haben uns im Studium kennengelernt, sie ist wunderschön, sehr intelligent, lustig,... Ich habe nur irgendwann gemerkt, dass ich mit vielen Anforderungen, die sie an eine Beziehung stellt, einfach überfordert bin. Ich hatte das Gefühl, noch nie so viel für einen Menschen getan zu haben, gleichzeitig wurde aber jeder "Fehler" von mir sehr hart bestraft. Oft durch tagelange Streits, schlechte Laune, Liebesentzug, oft auch mit den Worten verbunden: "Weißt du mein Exfreund hätte jetzt,..." "Weißt du ich und mein Exfreund wir hätten ja..." ... bis ich jedes mal heulend vor ihr stand, um mich für mein angebliches Fehlverhalten das tausendste mal zu entschuldigen. Diese Fehler waren zum Beispiel eine Falsche Wortwahl, oder Verhalten in Diskussionen, wenn ich Dinge einfach anders sah wie sie. Da sie sich einen sehr großen Studiumsstress macht, konnte es aber auch sein, dass besonders in der Prüfungsphase (die letzten 2 Monate eines Semesters), auch schon das falsche Drehen im Schlaf, der falsche Einkauf, ein falsches Wort, das falsche Lesen eines Fahrplans... zu fürchterlicher Wut bei ihr führten. Mir tat das alles Leid, aber ich hatte das alles immer nur gut gemeint. Das gipfelte alles darin, dass sie mich in einem Jahr 3 mal verlassen wollte. Mir hat das alles furchtbar wehgetan und irgendwann habe ich gewusst, dass ich mit dieser Frau nicht glücklich werden kann. Ich wurde depressiv, bekam einen hörsturz, habe medikamente genommen und eine psychotherapie angefangen.

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