Was ist die theologischen Aussage bei David und Goliath?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Folgende Aussagen werden verdeutlicht: 1) Wer auf Gott vertraut, den lässt Gott nicht im Stich.
2) Gott hat einen souveränen Plan, den auch wer weiß wie starke Gegner nicht durchkreuzen können. (Auch im Zusammenhang mit dem Rest der Bibel)
3) Gott ist in den Schwachen mächtig.
4) Gott steht zu seinem Volk (das Volk Israel) und zu seinen Zusagen.
5) Die letzten werden die ersten sein (David war ein Junge, der die Schafe hütete - nicht etwa ein Soldat - und stieg dann bis zum König auf)
6) Gotteslästerung kann unangenehm enden ;-)
7) Gott baut sein Haus! (Heilsgeschichte -> David ist Vorfahre von Jesus...)
Es gibt bestimmt noch einiges zu entdecken...
Gruß wiele

Sorry wiele, wollte dir eigentlich eine gute Bewertung geben und habe mich verklickt. Wie peinlich!!!! Ganz dickes Sorry!! :-(

Kann man das irgendwie rückgängig machen??

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david und goliath standen für zwei verschiedene richtungen des denkens, ein großer theologischer disput, ihre anhänger standen sich tagelang gegenüber und nahmen teil am streitgespräch. auf heutige zeit übertragen wäre das zb der streit zwischen politischen richtungen, links und rechts. eins von beiden lagern ist jeweils das alte, konservative, das andere ist das neuere, mehr zukunftsträchtige. im bild von david, der goliath besiegt, wird dargestellt, dass das neuere denken wendiger ist, beweglicher, schlauer, der realität mehr angemessen. deshalb stirbt das alte denken ab, stirbt aus, ist den verhältnissen der neueren zeit nicht mehr gewachsen, goliath ist tot. die bibel ist voll von solchen großen bildern, bloß schade, dass uns das der religionsunterricht nicht vermitteln konnte in der schule.

sorry, theologe bin ich nicht.

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Das ist nicht schlecht, aber das ist mehr der Disput zwischen Saul, dem amtierenden König und David. Und dann ist Ihre Interpretation klasse! Der Kampf gegen Goliath ist das Medium, den Disput auszudrücken. Goliath ist nicht wirklich wichtig, es sei denn, er wird als alter-ego von Saul verstanden. Gruß Reimund

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Jener welcher, der recht hat, soll auch sein Recht bekommen, auch wenn er klein und wehrlos erscheinen mag. Da soll auch ein großer Ungerechter nich daran rütteln können. Und das ist auch gut so.

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