Das Gleichnis steht in Mt 13 und ist eines von 6 oder 7 Gleichnissen, die Jesus in Bezug auf das Himmelreich erzählt.

Sie fangen (fast) alle mit einer Wendung wie "Das Himmelreich gleicht..." (oder so ähnlich) an.

Bei den Gleichnissen geht es also um das gleiche Thema, sie betonen aber unterschiedliche Aspekte des Himmelreichs.

Wenn man Senf kennt, weiß man, dass es sich um eine Pflanze handelt, die eigentlich kein Baum wird, sondern um ein Kraut, das dem Raps ähnelt.

Dass der Senf in dem Gleichnis aber zu einem großen Baum wächst, betont sein übernatürlich starkes Wachstum.

Wo ist eigentlich das Himmelreich, von dem hier gesprochen wird? Es ist nicht irgendwo transzendent bei Gott, sondern hier auf der Erde. Jesus redet von seiner Gemeinde. Die Gemeinde ist nicht perfekt, das klingt in jedem der Gleichnisse an. In dem Gleichnis vom Senfkorn wird erwähnt, dass Vögel in den Zweigen nisten. Das klingt vielleicht zunächst recht schön und idyllisch, ist es aber nicht. Denn die Vögel symbolisieren hier Satans Handlanger, die zerstören wollen, stehlen etc. In der Gemeinde ist es teilweise Irrlehre, teilweise Lieblosigkeit auch unter Christen, teilweise Unglaube, teilweise Habsucht usw.

Wie komme ich darauf, dass die Vögel eine negative Bedeutung haben? Das Gleichnis vom Sämann erklärt Jesus explizit. Da kommen auch Vögel vor (das gleiche Symbol) und die sind die Handlanger Satans und wollen Gottes Werk und den Glauben der Menschen zerstören.

Auch die Deutung des Gleichnisses vom Unkraut, das unter den Weizen gesät ist, ist sehr aufschlussreich für das Verständnis der Symbolik.

Der Baum, der aus dem Senfkorn gewachsen ist, ist das Christentum mit all seinen Facetten. Es ist zur größten Religion herangewachsen. Jesus hat mit seinem Dienst auf Erden das Samen(Senf)korn gesät.

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Man kann dafür sorgen, dass die Kleidung einigermaßen "in Form" trocknet. Also: Kleidung etwas strecken oder glatt streichen (einfach mit der Hand drüber gehen), dann aufhängen - je nach Bedarf auf die Wäscheleine oder einen Bügel.

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Es handelt sich um ähnliche Dreiecke, das bedeutet, die einander entsprechenden Winkel sind jeweils gleich, jedoch können die Längen verschieden sein. Allerdings sind die Längen jeweils um denselben Faktor länger oder kürzer. Ähnlich sind die Dreiecke auch, wenn sie im Raum bzw. auf der Fläche verschoben oder verdreht sind.

Bei Aufgabe a trifft beides zu: Das zweite Dreieck ist gegenüber dem ersten verschoben und gedreht. Der eigentliche Unterschied ist, dass es etwas kleiner ist.

Du hast jeweils in den Dreiecken zwei entsprechende Längen gegeben, aus denen Du den Faktor für die Streckung oder Stauchung berechnen und auf die gefragte Länge anwenden kannst. Oder - wenn nicht direkt die korrespondierenden Strecken gegeben sind, dann kannst Du se Dir aus den gegebenen Daten berechnen.

Beispiel a:

Die mit 9 cm und die mit 6 cm angegebenen Strecken entsprechen einander. Sie stehen im Verhältnis 6/9. Das Verhältnis der Höhen muss gleich sein, denn alle Strecken müssen in gleichem Maße vergrößert oder verkleinert sein. Also muss gelten:



Also kann man beide Seiten mit 8 multiplizieren und bekommt: (Natürlich gehört noch bei den Strecken jeweils die Einheit, hier also "cm", dazu.)

So bekommst Du auch y heraus. Einander entsprechende Seiten werden ins Verhältnis gesetzt:



Bei den anderen Aufgaben läuft das genauso. Beispiel b:

Bekanntes Verhältnis ist 12/10. Nun die Verhältnisse mit den Unbekannten:
x/5 und 7,5/y. Diese Verhältnisse müssen gleich sein, da es sich um ähnliche Dreiecke handelt.

Wichtig ist, dass Du Dich entscheidest welchen Wert Du auf den Bruchstrich schreibst. Hast Du Dich da entschieden, musst Du es für die anderen korrespondierenden Strecken in gleicher Weise machen.

Also: Bei b) habe ich mich dazu entschieden, jeweils die Werte des zweiten Dreiecks auf den Bruchstrich zu schreiben und die entsprechenden Werte des ersten Dreiecks unter den Bruchstrich zu schreiben. Ich darf nicht erst schreiben 12/10 und dann aber y/7,5. Wenn ich y oben stehen haben will, muss ich nicht nur y/7,5 schreiben, sondern auch 10/12. Ansonsten würde ich das Verhältnis mit seinem Kehrwert gleichsetzen.

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Eine Potenzregel ist:

Das wende ich hier mal an:

4/3 = 1 + 1/3

Der zweite Faktor ist die dritte Wurzel aus 8 also 2 (denn 2 * 2 * 2 = 8)

Also ist



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Daran ist nichts unfair zumal es nicht stimmt.

Viele Frauen meinen, sie müssten sich teure Kleidung kaufen, um gut auszusehen. Bei vielen Männern ist es genauso.

Allerdings lassen diese sich einfach nur davon antreiben, was wohl die anderen über sie denken! Das ist ein Teil der selbst gewählten Sklaverei :)

Man muss für Kleidung nicht viel Geld ausgeben und man muss auch keine Markenkleidung tragen, um gut auszusehen! Man kann z.B. auch gebrauchte Kleidung kaufen (oder gar geschenkt bekommen) und damit gut aussehen.

Aber das ist jedem selbst überlassen. Jeder darf dem Bild gemäß, das er von sich selbst hat, leben. Und wenn dazu eben gehört, dass man sich teure Klamotten zu kaufen muss, um von anderen Menschen in bestimmter Weise wahrgenommen zu werden, dann darf man sich diesem Druck (den andere oder man selbst machen) beugen.

Vielen Menschen ist der Schein wichtiger als das Sein! Gehörst Du auch dazu?

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Es war üblich, dass die Menschen bei der Kreuzigung nackt hingerichtet wurden. Also wird das bei Jesus wohl auch so gewesen sein.

Eine Vergewaltigung halte ich für ausgeschlossen, denn sie war unter Strafandrohung verboten.

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Fängst Du beim Alten Testament an oder beim Neuen Testament?

Ich schlage vor, dass Du das, was man wörtlich nehmen kann, einfach wörtlich nimmst. Da es ein Buch ist, das von gläubigen Menschen geschrieben wurde, glauben sie, dass es Gott gibt.

Beispiel: Wenn da steht "im Anfang schuf Gott Himmel und Erde", dann solltest Du (als Atheist) nicht gleich denken, "Gott gibt es nicht, also muss ich das anders interpretieren"! Du solltest also möglichst von dem Denken der Menschen, die es geschrieben haben, ausgehen, um zu verstehen, wie sie es meinten.

Desweiteren gibt es in der Bibel einige Prophetien. Oft ist es so, dass Menschen (Propheten) eine Vision oder einen Traum hatten und einfach beschreiben, was sie sahen. Dabei ist es gut, ein wenig die Symbole, die in der Bibel immer wieder auftauchen zu kennen oder kennenzulernen.

Ein Beispiel ist der Begriff "Sauerteig". Er kann an manchen Stellen wörtlich genommen werden, an anderen sollte er symbolisch verstanden werden.

Wenn also einfach beschrieben ist, dass die Israeliten Brot aus Sauerteig buken, so ist das wörtlich zu verstehen. Wird der Begriff in einer Prophetie, einem Traum oder einem Gleichnis verwendet, ist er (und vermutlich auch eine Reihe anderer Begriffe) symbolisch zu verstehen. Dann steht Sauerteig durchgängig für Sünde.

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1/5 in Deinem Diagramm ist schon falsch. Da gleich viele schwarze wie rote Kugeln in der Urne sind, ist die Wahrscheinlichkeit jeweils 1/2.

Dieser Schritt ist bei beiden Varianten gleich (mit oder ohne zurückzulegen).

Wird zurückgelegt, hast Du beim zweiten Ziehen wieder 5 rote und 5 schwarze, also ist die Wahrscheinlichkeit wieder gleich, also jeweils 1/2.

Wird nicht zurückgelegt, sind nach dem ersten Ziehen nur noch 9 Kugeln vorhanden. Es sind 5 rote und 4 schwarze oder umgekehrt, 4 rote und 5 schwarze.

Hilft Dir das?

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Orangensaft enthält 100% Orangensaft

Die anderen Getränke enthalten x% Orangensaft und 100% - x% Orangensaft.

Was nicht Orangensaft ist, nehme ich als gezuckertes Wasser an!

Nun muss der Anteil an gezuckertem Wasser in Liter umgerechnet werden. Insgesamt sind es 3 * 0,7 L Getränk.

Hilft das?

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Bezieht sich Jesaja 53 auf Jesus und warum?

Gott ließ seinen Diener emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht! Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet. Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der HERR aber lud alle unsere Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde.[1] Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält! Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes,[2] obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. Doch es war der Wille des HERRN: Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben. Er wird weiterleben und den Plan des HERRN ausführen. Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht[3] und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt: »Mein Diener kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht. Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien. Deshalb gebe ich ihm die Ehre, die sonst nur mächtige Herrscher erhalten. Mit seinen starken Kämpfern wird er sich die Beute teilen. So wird er belohnt, weil er den Tod auf sich nahm und wie ein Verbrecher behandelt wurde. Er hat viele von ihren Sünden erlöst und für die Schuldigen gebetet.

(aus Bibel "Hoffnung für alle")

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Ja, das bezieht sich auf Jesus.

Jesus war nach seiner Geißelung und bis zu seinem Tod von Schmerz ud Krankheit gezeichnet. Die römische Geißelung war derart heftig, dass viele, die sie erlitten, daran verstarben! Die Haut wird dabei teilweise in Fetzen heruntergerissen. Die Geißel hatte in den mehreren Strängen Splitter aus Holz, Knochen oä eingearbeitet. Die Geißel war recht lang, so dass sie sich beim Schlagen um den Körper des Opfers wand, sich die Splitter durch den Schwung in die Haut gruben. Dann wurde die Geißel mit einem Ruck zurückgezogen, was zum Herunterreißen von Haut- und teilweise Muskelfetzen führte.
Das Schlagen war nicht auf den Rücken eingeschränkt. Arme, Beine, Bauch, Gesicht... alles wurde in Mitleidenschaft gezogen. Das Ergebnis war nicht gerade hübsch anzusehen! Teilweise erkannten Familienangehörige das Opfer nicht mehr nach so einer Misshandlung!

Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen.

Das passt!

Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet.

Ja, sie - das Volk Israel bzw die Juden - haben ihn abgelehnt. Und das, obwohl er nur gutes getan hatte. Unzählige Menschen hatte er geheilt. Aber sie wollten ihn nicht! Mit "sie" meine ich die Führer des Volkes. Durch sie hat das Volk ihn abgelehnt. (Siehe Mt 13)

Sie haben ihn angespuckt, verhöhnt, geschlagen und so weiter!

Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen.

Das ist DIE zentrale Botschaft der Christen bzw. Jesu: Jesus hat an unserer Stelle gelitten, unsere Strafe auf sich genommen, damit wir leben!

Auf keine andere Person in der Weltgeschichte trifft dies zu, nur auf Jesus!

Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.

Das bringt DIE zentrale Botschaft nochmal sehr deutlich auf den Punkt! Er litt an unserer Stelle, damit WIR Frieden mit Gott haben!

Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg.

... und Jesus ist der gute Hirte, der seine Schafe auf gute Auen führt. (Siehe Joh 10)

Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde.[1] Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält!

Lies mal die Kreuzigungsszenen in den Evangelien - Du findest all das bestätigt. Er wehrte sich nicht, Er fluchte seinen Peinigern nicht wie es üblich war, sondern er betete um Vergebung für sie! Dann starb er und alle dachten, es sei vorbei!

Er wird weiterleben und den Plan des HERRN ausführen.

Da haben wir die Auferstehung wie in den Evangelien und der Apostelgeschichte beschrieben.

Er hat viele von ihren Sünden erlöst und für die Schuldigen gebetet.

Er hat die erlöst, die an ihn glauben und sein Geschenk der Vergebung annehmen!

Das ist absolut passend auf Jesus!

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Der Blinde sollte zum Teich Siloah gehen, um sich dort die Augen freizuwaschen.

Es ist nach meinem Dafürhalten ein etwas komplexerer Zusammenhang, den ich hier aus Mangel an Zeit nur anreißen will.

Jesus ist der Messias und sein Plan war, sich den Menschen, insbesondere den Juden, als Messias bekannt zu machen. Sie sollten an ihn glauben!

In dieser Thematik spielten die Pharisäer bzw. die religiösen Führer des Volkes eine entscheidende Rolle! Sie entschieden schließlich für das ganze Volk, ob Jesus als Messias angenommen wurde oder nicht. Die Entscheidung fiel schließlich gegen Jesus, aber bei der besagten Geschichte befinden wir uns noch vor dieser Entscheidung.

DIe Geschichte steht in Johannes 9:

Joh 9,1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.4 Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden7 und sprach zu ihm: Geh zu dem Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.

Vers 1 zeigt, dass der Blinde schon blind zur Welt kam!
Vers 2 zeigt eine typisch jüdische Vorstellung: Wenn jemand blind geboren war so war dies eine Strafe Gottes entweder der Sünden der Eltern wegen oder der Sünden des Ungeborenen wegen.
Doch Jesus widerspricht dieser Vorstellung und sagt, dass Gottes Werke an ihm offenbar werden sollen. Welche Werke?

  1. dass der Messias von Gott gesandt wurde
  2. dass Jesus der Messias ist
  3. dass Gott die Menschen mit sich Versöhnen will
  4. dass Jesus das Licht der Welt ist etc

Die Geschichte steht im Johannesevangelium, in dem gerade immer wieder auf den Kampf zwischen Licht und Finsternis hingewiesen wird.
Licht bedeutet hier Erkenntnis über Gott, Gottes Offenbarung etc
Finsternis bedeutet Sünde - also Leben ohne Gott -, keine Erkenntnis über Gottes Wege etc.

Interessant sind die Verbindungen: Jesus redet und dann handelt er entsprechend seiner Rede.

5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei

Mit diesem Wunder soll also darauf hingewiesen werden, dass Jesus das Licht der Welt ist!

Nun möchte ich noch auf die Lehre der Pharisäer hinweisen:
Sie glaubten, dass Gott Wunder wirken konnte und dass er dies durch Menschen tat, die besonders von Gott begabt waren. Aber es gab drei Wunder, die - so lehrten sie - nicht durch normale Menschen getan werden konnten, sondern die NUR der Messias tun könnte. Das heißt, wenn so ein Wunder geschah, hieß das, dass der Messias da war. Das war ihre Lehre.

Die drei messianischen Wunder sind

  1. Heilung von an Lepra erkrankten Menschen,
  2. Austreibung von Dämonen, die den von diesen Dämonen bessenen Menschen stumm machten und
  3. Heilung von blind geborenen Menschen!

Dieses dritte Wunder ist Bestandteil unserer Geschichte!

Jesus beweist also (gemäß dem Glauben der Pharisäer), dass er der Messias ist!

Das ist ein ganz wesentlicher Punkt der Geschichte. ACHTUNG: Es war ein Beweis basierend auf der Vorstellung der Juden, die der Glaubenslehre der Pharisäer folgten!

Jesus war anders, als die Pharisäer sich den Messias vorstellten! Jesus hielt ihre Traditionen nicht, widersprach ihren über die Bibel hinausgehenden Regeln etc. Jesus war darin regelrecht kreativ, Dinge extra so zu tun, dass sie dem falschen Glauben der Pharisäer entgegenstanden!

Daher kommt auch seine besondere Art, diesen Blinden zu heilen!

Er widerspricht damit bestimmten Lehren der Pharisäer und beweist zugleich, dass er der Messias ist!

Weiteres zu den Lehren der Pharisäer:

  1. Sie lehrten, dass vieles am Sabbat nicht getan werden durfte
  2. Sie hatten über 1500 Zusatzregeln zu dem Gebot, dass man am Sabbat nicht arbeiten sollte.
  3. Eine Regel lautete: Man darf am Sabbat niemanden heilen!
  4. Insbesondere darf man am Sabbat keinen Blinden heilen, indem man ihm eine Salbe/Paste auf die Augen streicht!!!!

Jesus macht es extra so, um zu zeigen, dass diese Zusatzlehren falsch sind!

Nun ist das ganze derart brisant für die Pharisäer, dass ein Streit entsteht, denn einerseits, kann ja nur der Messias so ein Wunder tun, andererseits hatten sie erwartet, dass der Messias ihre Lehren unterstützen würde, was Jesus ja nicht tat!

16 Da sprachen einige der Pharisäer: Dieser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sprachen: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es entstand Zwietracht unter ihnen.

Der Teich Siloah hat in diesem Zusammenhang auch noch eine Bedeutung. Warum schickt Jesus ihn dorthin? Das war doch für einen blinden Menschen beschwerlich!

Nun, der Teich Siloah stellte die Wasserversorgung für Jerusalem sicher. Beim Laubhüttenfest gab es eine Wasserschöpf-Prozession, bei der die Priester Wasser vom Teich Siloah hinauf zum Tempel brachten!

Und es war gerade das Laubhüttenfest! Also traf der Blinde am Teich Siloh auf Priester und viel gläubiges Volk! Also wurden die Menschen dort auf den blinden aufmerksam und auf die Botschaft Jesu, der ja schließlich das Laubhüttenfest erfüllt!

Meiner Meinung nach ist jedes Detail des Geschehens von Joh 9,1ff eine sehr klare Bedeutung!

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Das erkennt man an keiner Bibelstelle :)

dass Jesus auch nur ein Mensch war und dadurch Gottes Sohn wie ich es bin

Das haben die Juden ganz anders verstanden. Sie bezichtigten ihn der Gotteslästerung, weil er sich Gottes Sohn nannte.

Was Gott zusammen gebracht hat, soll der Mensch nicht trennen. - Das zeigt zum Beispiel, dass er so göttlich nicht sein kann, sonst würde er die Realitätsfremde daran erkennen.

Das meiste, was Gott sagt, ist für den Menschen "realitätsfremd" und wenn man das als Kriterium nimmt, ob Jesus nun fehlbar sei, dann zeigt das, dass er nicht fehlbar ist, sonst müsste man nicht auf solche Argumente zurückgreifen.

Denn viele Ehen funktionieren nicht und es ist nur vernünftig sie scheiden zu lassen.

Falsch. Die richtige Maßnahme ist nicht die Scheidung, sondern die Liebe!

Welche Aussagen Jesu sind auch unvereinbar mit dem täglichen Leben?

Er wollte nicht, dass die Menschen sündigen!

Oder kann man alle sonstigen anwenden, bzw. zurechtbiegen?

Ja, man kann sich das alles zurechtbiegen!

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Wir sollen zwar unsere Feinde lieben, aber wir sind nicht verpflichtet, uns töten zu lassen. Daher denke ich, dass im Falle von Notwehr, wenn es nicht anders geht, das Töten nicht verboten ist.

Wenn es heißt, wir sollen Christus ähnlicher werden, dann heißt das aber nicht, dass wir uns töten lassen sollen - obwohl er sich töten ließ!!

Jesu Tod war ein stellvertretendes Opfer für die Menschen, dem muss nichts mehr hinzugefügt werden.

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Werden Christen vor dem Gericht Gottes gerichtet?

Die Bibel lehrt, dass wir Christen nicht vor das Gericht Gottes kommen, weil Jesus uns freispricht, jedoch steht an anderen Bibelstellen, dass alle vor Gericht müssen, damit jeder das empfängt, was er auf Erden gewirkt hat, egal ob gut oder böse, obwohl Jesus für uns gestorben ist und wir durch den Glauben an ihn gerecht sind, nicht durch unsere Taten. Es geht also an erster Stelle um den Glauben an Jesus Christus. Der Glaube an ihn rettet uns.

Nun frage ich mich, was mit dem Gericht oder dem ''Richterstuhl Christi'' gemeint ist, denn Jesus sagte, dass die, die an ihn glauben, nicht vor das Gericht kommen. Ich habe das NT zwar schon oft gelesen, aber konnte keinen Zusammenhang erkennen. Bibelversteher, könnt ihr mir bitte helfen?

Hier nur wenige Beispiele bzw. Bibelstellen, auf die ich Bezug nehme:

Christen kommen nicht vor das Gericht und werden nicht gerichtet

,,Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.'' (Joh. 5, 24)

,,An ihre Sünden und Gesetzlosigkeiten will ich nicht mehr gedenken.'' (Heb. 10, 17)

,,Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.'' (Joh. 3,18)

Alle kommen vor das Gericht und werden gerichtet

,,Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. '' (2. Kor. 5,10)

Danke & alles Liebe ♥ Gott mit euch,

BornToLove

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Werden Christen vor dem Gericht Gottes gerichtet?

Jein. Wir Christen kommen vor Gottes Gericht, aber da wird nicht über ewiges Leben und ewigen Tod entschieden!

Die Bibel lehrt, dass wir Christen nicht vor das Gericht Gottes kommen, weil Jesus uns freispricht

Wir müssen hier zwischen zwei verschiedenen Gerichten unterscheiden! Den Christen (und ich rede hier nicht von Namenschristen oder denen, die nur einer Tradition folgen) ist verheißen, dass sie ewiges Leben haben! Und das ist auch so. In dem Gericht, vor das die Christen kommen, geht es also nicht um die Frage, wo sie die Ewigkeit verbringen.

jedoch steht an anderen Bibelstellen, dass alle vor Gericht müssen

Genau, das ist so!

damit jeder das empfängt, was er auf Erden gewirkt hat

Das ist der springende Punkt. In dem Gericht der Christen geht es nicht um ewiges Leben, denn das haben wir aus Glauben, nicht aus Werken. Trotzdem sind die Werke nicht unwichtig. Im Gericht der Christen geht es um die Werke und welchen Lohn wir für diese empfangen.

obwohl Jesus für uns gestorben ist und wir durch den Glauben an ihn gerecht sind, nicht durch unsere Taten.

Jepp, ich denke das ist jetzt klar. Jesus ist nicht dafür gestorben, dass wir im Himmel tollen Lohn empfangen, sondern dafür, dass wir überhaupt erstmal dorthin kommen! Und dann geht es aber um die Werke, die in dem Gericht beurteilt werden.

Der Glaube an ihn rettet uns.

Exakt, aber der Glaube garantiert uns keinen Lohn im Himmel, außer des "nackten" Gerettet-Seins.

Jesus sagte, dass die, die an ihn glauben, nicht vor das Gericht kommen.

Ja, dabei geht es um das Gericht, das über ewiges Leben entscheidet! Das Thema ist für Christen gegessen, denn Jesus hat uns von aller Sünde befreit, also stehen wir vor Gott rein da und es bedarf keines Gerichtes diesbezüglich!

,,Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.'' (Joh. 5, 24)

Hier ist klar gesagt, was der Glaube bewirkt: Wir kommen nicht ins Gericht (bei dem es ums ewige Leben geht), denn wir sind ja durch den Glauben und Jesu Geschenk schon zum Leben hindurchgedrungen.

,,An ihre Sünden und Gesetzlosigkeiten will ich nicht mehr gedenken.'' (Heb. 10, 17)

Sünden und Gesetzlosigkeit disqualifizieren für den Himmel bzw das ewige Leben. Bei den Christen wird dieser Sünden nicht mehr gedacht, weil sie glauben! Und damit sind sie von aller Sünderrein gewaschen, deswegen braucht man auch nicht mehr ihrer Sünden zu gedenken - denn sie sind weg!

,, Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.'' (Joh. 3,18)

Ja, wer glaubt hat das ewige Leben - und das hat er schon jetzt und hier, es ist nur nicht von dieser Welt, sondern von Gottes Reich.
Wer nicht glaubt, hat das ewige Leben nicht! Und derjenige ist schon gerichtet, denn da er nicht glaubt, hat er das ewige Leben nicht - und das ist schon hier und jetzt so! Man kann diesen Zustand nur durch Glauben ändern! Klartext: Jeder, der nicht glaubt, ist schon gerichtet! Das wird vor Gottes Gericht dann nur noch "amtlich" und endgültig festgeklopft. Hier auf Erden kann sich das noch ändern, denn ein Mensch kann ja noch zum Glauben kommen!

,,Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. '' (2. Kor. 5,10)

Hier ist also eindeutig gesagt, dass es um einen Lohn für die Werke geht (nicht um Errettung)!

Hier wird es nochmal sehr explizit genannt, worum es bei dem Gericht der Christen geht:

1Kor 3,15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.

Hier haben wir das Gericht bzgl der Christen und ihrer Werke. Schlechte Werke verbrennen, gute werden belohnt! Hat ein Christ keine guten Werke, verbrennen alle seine Werke, aber er ist trotzdem gerettet - wie durchs Feuer. Also alles an und um ihn, alles was zu ihm gehört, wird verbrennen, aber er selbst - wie gut - wird gerettet!

Hier ist etwas mehr Kontext:

1. Kor 3,12 Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, 13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird es ans Licht bringen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. 14  Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. 15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.

Wir bauen unsere Werke also mit Gold, Silber, Edelsteinen (diese Werke verbrennen nicht) oder mit Holz, Heu, Stroh (diese Werke verbrennen). Das Feuer bringt ans Licht, was übrig bleibt. Für das, was bleibt, bekommen wir Lohn - über das ewige Leben hinaus!

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Du musst bei Textaufgaben sehr genau lesen und feststellen, welche Informationen gegeben sind.

Rosi ist heute drei mal so alt wie vor 14 Jahren =>

Alter(Rosi) = 3 * (Alter(Rosi) - 14 Jahre)

Für "Alter(Rosi)" kannst Du auch irgend eine Variable, z.B. R nehmen.

Alter(Rosi) ist das Alter, das Rosi jetzt hat. Vor 14 Jahren hatte sie ein Alter, das 14 Jahre geringer war, also (Alter(Rosi) - 14 Jahre)

Das heutige Alter soll drei mal so groß sein wie das vor 14 Jahren, also

Alter(Rosi) = 3 * (Alter(Rosi) - 14 Jahre)

Bis hier ist es pures Umsetzen des Textes in eine Formel. Nun müssen wir nur noch nach dem Alter(Roosi) auflösen:

Die Klammer kannst Du aumultiplizieren:

Alter(Rosi) = 3 * Alter(Rosi) - 3* 14 Jahre

Jetzt ziehen wir auf beiden Seiten Alter(Rosi) ab:

0 = 2 * Alter(Rosi) - 3* 14 Jahre

und addieren 3* 14 Jahre

3* 14 Jahre = 2 * Alter(Rosi)

Teilen durch 2, damit rechts nur noch Alter(Rosi) steht:

3*7Jahre = Alter(Rosi)

Also ist

Alter(Rosi) = 21 Jahre

Die anderen Aufgaben kannst Du analog lösen.

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So weit ich weiß (die Info ist schon etwas älter) hat die EKD einen Sprachkurs, den man kaufen kann. Ich habe den entsprechenden Hebräischkurs von der EKD im Selbststudium gemacht und fand ihn gut (Ich habe im Anschluss die Prüfung an der Uni bestanden ;) ).

Schau mal hier:

http://www.fernstudium-ekd.de/sprachen/

Hier kannst Du auch mal schauen, ob etwas gutes dabei ist:

http://altgriechisch-lernen.de/2007/10/5/altgriechisch-lernen-wo-und-wie

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Das Gleichnis steht in Matthäus 22:

Mat 22,1 Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach: 2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete. 3 Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu rufen; doch sie wollten nicht kommen. 4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! 5 Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft. 6 Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie. 7 Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. 8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert. 9 Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet. 10 Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen, alle, die sie fanden, Böse und Gute; und der Hochzeitssaal war voll mit Gästen. 11 Da ging der König hinein zum Mahl, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, 12 und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die äußerste Finsternis! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. 14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Jesus hat viele Gleichnisse erzählt, die vom Himmelreich handeln. Diese Gleichnisse sind alle mehr oder minder drastisch und enthalten unerwartete Wendungen. Sie sollen klar machen, dass es bei Gott andere Maßstäbe gibt als bei den Menschen. Sie sollen den Menschen aber auch warnen. Es wird nicht alles schon gut werden, wenn wir weiter machen wie bisher. Es gibt nicht nur den schönen und erstrebenswerten Himmel, wo alles toll ist. Es gibt auch das "Nicht-dazu-gehören". Es werden nicht alle aufgenommen, auch nicht alle, die aufgenommen werden wollen! Und man kann sich nicht in das Himmelreich hineinmogeln.

Der König stellt Gott, den Vater, dar. Dessen Sohn ist Jesus, dessen Hochzeit ausgerichtet werden soll.
Übrigens wird Jesus auch an anderen Stellen der Bibel als der Bräutigam dargestellt, wobei die Gemeinde dann die Braut ist.
Die Hochzeit bedeutet, Jesus möchte für immer enge Gemeinschaft mit der Gemeinde haben, für sie sorgen, sie lieben und geliebt werden. Gäste bei einer Hochzeit sind Menschen, die man sehr schätzt, mit denen man befreundet oder verwandt ist.
Die Braut wird in dem Gleichnis nicht genannt, spielt also in diesem Gleichnis keine Rolle. Der Fokus liegt hier auf den Gästen. Zu dem Zeitpunkt, als das Gleichnis erzählt wird, gab es die Gemeinde, Jesu Braut, noch nicht, denn diese entstand erst später (Apg 2).
Es geht um die, die das Gleichnis hörten. Sie haben vielfältig die Einladung gehört (Jesus hat sehr oft auf vielfache Weise zu Gottes Fest eingeladen), ignorierten diese aber, gingen statt dessen ihrem täglichem Geschäft nach, was so viel bedeutet wie: König/Gott Du bist mir egal!
Gott sandte seine Knechte, die Propheten, aber die Menschen hörten nicht auf sie. Noch mehr Boten wurden gesandt, aber sie wurden verachtet, verhöhnt und getötet. Das hat Konsequenzen. Gott wird strafen! Hier haben wir einen Aspekt, der der Meinung vom "lieben Gott" und vom "sanften Jesus" entgegensteht! Jesus ist nicht nur der Retter, sondern auch der Richter!
Die, die für das Fest als Gäste vorgesehen und eingeladen waren, sind die Menschen des Volkes Israel. Insbesondere sie hatten die Einladungen durch die Propheten bekommen.
Weil die, die zum Fest berufen waren, der Einladung nicht folgten, werden alle eingeladen, die zu finden sind. Aber hier gibt es auch nicht einfach eine Beliebigkeit! Nicht jeder ist würdig, an der Hochzeit teilzunehmen! Bei der Hochzeit sollten die Gäste angemessen angezogen sein, sich angemessen benehmen etc. Und dann ist da jemand, der sich hineinmogelt und teilnimmt, obwohl er die simpelsten Regeln nicht beachtet. Daher wird er hinausgeworfen. Das bedeutet, dass zwar jeder eingeladen ist, aber wer nicht gewisse Bedingungen erfüllt oder erfüllen will, nimmt definitiv nicht am Hochzeitsfest teil.

Das Hochzeitskleid ist Jesus:

Röm 13,14 sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt.

oder auch:

Eph 4,24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Wenn wir Jesus als unseren Herrn ablehnen, haben wir nicht das richtige Gewand an! Wenn wir auch alles äußere erfüllen, in die Kirche gehen, formal alles tun, was "man so als Christ tut", aber Jesus als Herrn ablehnen, haben wir keinen Anteil an der Ewigkeit mit Gott, keinen Anteil an der Hochzeit!
Namenschristen wollen vielleicht in das Himmelreich, kommen aber nicht hinein.
Kein religiöser kommt ins Himmelreich! Keiner der sich abrackert für Gott. Wer Jesus nicht als Herrn und Retter, als liebenden Bräutigam annimmt, geht an der Hochzeit vorbei, der wird rausgeworfen! Krass! Aber wahr!

Und dann ist ja da dieser Satz: Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Dieser Satz bedeutet, dass viele (oder alle) für die Ewigkeit mit Gott und für das wahre Leben berufen sind. Aber nicht jeder nimmt diese Berufung an! Nicht jeder lebt in dieser Berufung. Nur die, die dieser Berufung entsprechen, d.h. das Hochzeitsgewand, Jesus, angezogen haben, sind auch auserwählt!

Es ist für uns eine Warnung, nicht gemäß unserer Vorstellung zu leben, sondern gemäß Gottes Vorstellung zu leben. Das heißt nicht, dass man perfekt sein muss. Das heißt, dass man Jesus die Erlaubnis gibt, das eigene Leben komplett zu ändern, umzukrempeln.

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