Was ist der Unterschied zwischen wahr und falsch?

18 Antworten

Letztlich ist unwahr nur eine Floskel um auszudrücken, dass der Wahrheitsgehalt so gering ist, dass man nicht mehr davon sprechen kann, dass etwas wahr ist.

Viele Dinge lassen sich nicht genau bestimmen und dann wird es schwierig zu bestimmten Aussagen sich weiter einem Schwarz-Weissdenken hinzugeben. D.h. es gibt nicht Wahr und Unwahr, sondern man sollte immer den Wahrheitsgehalt einer Aussage betrachten. In der Philosophie / Naturwissenschaften u. der Mathematik gibt es unterschiedliche Ansätze u. somit unterschiedliche Kriterien um etwas als wahr einzuordnen. Wikipedia fasst das ganz gut zusammen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheit

So kann man in der theoretischen Informatik z.B. formalen, semantischen Konstrukten einen Wahrheitsgehalt zuordnen, der an Bedingungen geknüpft ist. In den Naturwissenschaften kann man wahre Werte nicht messen, man hat nur die Möglichkeit Messreihen iterativ soweit zu verfeinern, dass man den wahren Wert eingrenzt. Und in der Mathematik gibt es eben die Beweisbarkeit, die den Wahrheitsgehalt ermittelt. In der Psychologie gibt es wiederrum sehr viele interessante Betrachtungen. Als Beispiel nach Gottlieb Fichte hängt die Wahrheit unmittelbar mit dem Wahrheitserlebnis des Subjekts zusammen. Anders formuliert würde man sagen, dass die Wahrheit immer im Auge des Betrachters liegt. Aber auch hier gibt es nicht ausschliesslich wahr und nicht wahr sondern man geht immer auch von einem Wahrheitsgehalt und wie dieser subjektiv wahrgenommen wird aus.

Unabhängig dieser Betrachtungen liegt der Unterschied zwischen wahr und falsch lediglich in der Größe des inneliegenden Wahrheitsgehalts. Aber wieso sollte man sagen, dass der Wahrheitsgehalt so gering ist, dass man einer Aussage nicht glaubt? Da formuliert man es kürzer und spricht eben von Unwahrheit, dass etwas nicht wahr ist.

das wahre ist immer das, was zur richtigen zeit, am richtigen ort in der richtigen qualität und quantität geschieht. (ob es verstanden wird, ist eine ganz andere sache)


das falsche ist IMMER das richtige, was aber nur zur falschen zeit, am falschen ort, in der falschen qualität und quantität geschieht.

Es gibt eigentlich keinen unterschied zwischen dem allgemeinen Wahr oder Falsch da jeder Mensch anders über eine bestimmte situation denkt und sie demnach unterschiedlich beurteil. Also kann man sagen whres ist manchmal Falsch und Flsches is manchmal die wahrheit. Versuche ales neutral anzusehen und entscheide es dann so wie du es für richtig hältst dann wird alles gut sein und du wirst zufrieden mit deiner entscheiung sein. Viel Vergnügen

Die Wahrheit kommt halt von Gewissheit,beispielsweise wenn jeman an der Tatsache von ihre Wahrheit absolut überzeugt ist ohne Zweifelodr Unsicherheit im Herzen,das Flasche ist dann umgekehrt meine antwort.Die antwort deine zweite frage xD)Ja du bist wahr,weil du dich hier (in der Community) ins Gespräch Zeit nimmst ,denke ich mal!

Rein sprachlich fängt es ja schon mal an nicht zu stimmen: Das Gegenteil von WAHR ist UNWAHR und das von RICHTIG ist FALSCH.

Im ersteren Fall geht es in jedem Fall um Erkenntnistheorien, (worüber Immanuel Kant bestimmt ein schwer verständliches Buch geschrieben hat,) im zweiten Fall, denke ich, sind wir uns möglicherweise einig, daß es sich um Moral handelt und um daraus abgeleitetes Rechtsempfinden, das von tausenderlei Begleitumständen des Rechtsgebietes mitbestimmt wird.

Wenn ein Kind gezeugt wird, geht das nicht ohne den Samen des Mannes. Das ist WAHR. Wenn es aber vor das Familiengericht geht, wird entschieden in erster Linie was dem Wohl des Kindes dient und (bis in kürzliche Vergangenheit) dem Unterhalt der austragenden Mutter. Das ist ebenfalls beides WAHR, aber unser Rechtssystem hat mittlerweile erkannt, daß es nicht RICHTIG ist und jetzt könnte man einschränkende Wortkonstrukte entwickeln oder aus dem Ärmel ziehen, um Varianten von RICHTIG zu bilden – nicht Richtig bedeutet irgenwie: FALSCH !

Es gibt Fälle, in denen sich ein Vater nichts zu schulde kommen ließ und sein ganzes Arbeitsvermögen und auch sonstiges Streben dem Wohle seines leiblichen Kindes widmete – das ist nachgewiesen WAHR und seine Ehefrau konnte es dahin bringen, daß er gerichtlich von der Aufzucht seines Kindes ausgeschlossen wurde. Das ist Wahr, aber nicht richtig !

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