Was ist der Unterschied zwischen verliebt sein und lieben oder ist das das gleiche?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

  • Bitte versuche klar zu unterscheiden zwischen "schwärmen für" (toll finden, interessiert sein an, gerne kennenlernen wollen, oft an den anderen denken), "verliebt sein in" (Aufregung, Euphorie, rosa-rote Phase, Herzklopfen, Fixiertsein auf die Person, Ausblenden schlechter Eigenschaften, Überhöhung guter Eigenschaften) und "sich lieben" (tiefe Zuneigung, ein warmes Gefühl der Geborgenheit, Nähe und Vertrautheit). Unterscheide außerdem klar zu "begehren" (sexuell erregend finden, gerne Sex haben wollen, ins Bett wollen).
  • Verliebtheit ist charakterisiert durch Euphorie, Glücksgefühle, Herzklopfen, rosa-rote Phase, Begehren mit Haut und Haaren, Ausblenden von negativen Eigenschaften, Überhöhung positiver Eigenschaften, Fixierung auf diese Person. Verliebtheit ist kein dauerhafter Zustand, sondern ein reiner Ausnahmezustand. Verliebtheit (also ein Gefühl mit der Tendenz "Euphorie und Aufgeregtheit") hält niemals ewig an, sondern typischerweise zwischen einigen Wochen und etlichen Monaten. Danach wandelt sie sich entweder in Liebe (also eher Tendenz "Wärme und Geborgenheit") oder aber man entliebt sich wieder, dann verbleibt oftmals dennoch ein Gefühl der Zuneigung, Nähe und Vertrautheit, die man auch bei Liebe spürt.
  • Liebe ist ein Gefühl der Wärme und tiefen Zuneigung. Man will nur das Beste für den anderen, er bedeutet einem sehr viel. Aber im Alltag ist es nicht so, dass man ständig Liebe aktiv und bewusst fühlt. Natürlich liebt man z.B. seine Kinder oder seine Mutter ständig, aber man ist sich dessen nicht ständig bewusst oder fühlt es andauernd ach-so-tief. Es ist eher die Bedeutung, die der andere für einen hat, und bewusste Liebesgefühle erwachen umso stärker in den Momenten, in denen sie wichtig ist, also der andere Hilfe braucht, einem etwas Gutes getan hat, jemand in Gefahr ist und so weiter.
  • Die allermeisten Teenager erleben mit Sexualpartnern zusammen berauschende Verliebtheit, aber nicht echte Liebe. Die Begriffe werden hier unscharf verwendet.

Ich würde es wie folgt unterscheiden:
Beim "verliebt sein" kribbelt es im Körper, wenn man mit dem Partner zusammen ist oder wenn man seinen "Schwarm" auch nur sieht oder berührt.
Man findet dann vieles toll, was den Partner angeht. man übersieht oft Macken und achtet auf Dinge, die schön sind. Das schöne Parfum, schöner Kleidungsstil, niedliches lachen etc.
Man sieht die Welt sprichwörtlich durch die rosa rote Brille.

Bei der Liebe an sich ist das Kribbeln oft nicht mehr da...man kennt den Partner, seine Macken, kennt vielleicht auch Schattenseiten der Beziehung.
Allerdings weiß man auch, was man an dem Partner hat. Es fühlt sich irgendwie wie ein Familienmitglied an, als eine Person, die dazu gehört wie ein Bruder oder eine Schwester...nur nicht ganz so nervig ;)
In der Liebe kann man sich vertrauen, auf den anderen bauen, man hat einen Gesprächspartner, kann Dinge gemeinsam erleben und es fühlt sich einfach gut an. Nicht umsonst schreiben so viele: "ich weiß nicht, was ich ohne ihn / sie machen soll".  Es ging ja auch vorher ohne den Partner, aber nun hat man diese Person und möchte sie eben nicht mehr missen.

Kommentar von ronaldobaby
11.07.2016, 12:42

Verliebtsein ist schön *-* :)

2

Ich würde es so unterscheiden:

Verliebtheit ist was schnelles, vergängliches, aufregendes, schönes. Etwas, das intensiv ist, aber eben nicht von Dauer.

Liebe (im Sinne einer Liebesbeziehung, nicht zB zw. Mutter und Kind) hingegen muss wachsen. Die Liebe ist nicht einfach da, sie ist aber viel tiefer, hält länger und ist noch viel schöner. Zur Liebe gehören auch Intimität und Vertrauen.

1. Wie kommt man auf so eine Frage?
2. Sollte dir langweilig sein, so findest du hier Hobbys: http://welt-der-hobbys.de/

3. Es kommt drauf an wie man es betrachtet. Manche sehen da einen Unterschied drin, manche nicht. Fakt ist, dass man wenn man verliebt ist, eher nicht mit der ausgesuchten Person zusammen ist. Wenn man jemanden liebt, kann man nicht mit ihr zusammen sein, aber auch schon zusammen sein.

Kommentar von Ruokanga
11.07.2016, 12:28

Der Fragesteller kommt darauf, weil er sich intensiv und objektiv mit einem Thema auseinandersetzen will, um eigene Mechanismen besser zu verstehen und gezielter auf Eindrücke reagieren zu können. Langeweile kommt beim Lernen von Themen, die einen Nutzen, selten auf. Sich ein Hobby zu suchen, falls das nicht schon eins ist, nutzt der Klärung der Frage nicht, sondern lenkt ab und führt zu thematischem Stillstand des Ursprünglich gewollten.

1

Was möchtest Du wissen?