Was haltet ihr von Theokratien?

Das Ergebnis basiert auf 43 Abstimmungen

Finde ich nicht gut, weil 86%
Finde ich gut, weil 7%
Ich finde das so: 7%

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Finde ich nicht gut, weil

Aus Sicht des biblischen Christentum, sollen sich Gläubige Christen Politik und Glauben trennen. Wir sollen gute Staatsbürger sein, aber nicht aktiv einmischen (Ich verzichte bewusst auf Bibelstellen, weil oft nicht erwünscht).

Weitgehend Positive Beispiele sind hier z.B. die Amischen und die Hutterer in Amerika. Auch bei den Mennoniten gibt es gute Beispiele.

Negative Beispiele für eine Theokratie sind die Katholische Kirche, die Evangelische und die Reformierte Kirche. Ein weiteres negatives Beispiel, sind die Islamischen Gottesstaaten.

Danke für den Stern. 😇

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Ich finde das so:

Die Kirche mag für den Einen oder Anderen, die Wahrheit und ein wichtiger Standfuß sein, jedoch hatte die Kirche auch mal mehr Macht als heute (siehe 16 jahrunder usw)... Dass dazu dann alle einer "einheitlichen" Religion folgen "müssten" ist heutzutage im freien jeder darf glauben was er will System nicht mehr denkbar und würde zudem wieder zum Ausschluss von gewissen Gruppierungen schließen, das nur mal so zum thema "Kirche"....

Zum Staat.... Auch da gab es leider die Vetternwirtschaft (wie ja auch teilweise heute mit den Lobbyverbänden) jedoch in einem viel krasserem Stil... Propaganda gab es nicht nur durch die Regierung sondern auch durch den Glauben.... Deswegen neige ich eher weg von der theokratie...

Im Grunde hat jede Regierungsform ihre vor-und Nachteile.... Es wird nie ein gemeinsamer Nenner gefunden werden... Vor allem nicht bei der Größenordnung.... Hätte man dagegen kleine Stadtstaaten, da währe es übersichtlicher, würde jedoch zu stark schwankenden Entwicklungen des gesamten Bildes führen... Bayern fluriert am meisten wegen der Industrie... Schleßwig-Holstein dagegen tut sich schon schwer oder NRW... Also währe auch das wieder ein besonders negativer Punkt...

Ich glaube mit der Demokratie hätten wir das richtige Schwert gegen die Probleme in der Hand, wenn es denn auch wirklich demokratisch zugehen würde (mMn)

ALLES Gute, ich hoffe, ich konnte helfen 🍀

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sehr informative Antwort, vielen Dank!

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Finde ich nicht gut, weil

es ein selbstbestimmtes, gerechtes und friedliches Leben für viele unmöglich macht.

Der Glaube ist keine Entscheidung. Man glaubt das, was man halt glaubt. Wie kann man auch nur auf die Idee kommen, einem anderen Menschen den eigenen Glauben aufzwingen zu können?

Finde ich nicht gut, weil

Die Verschmelzung mit einer bestimmten Religion einhergeht.

Somit stehen alternative Lebenswege und andere Religionen in ständiger Opposition zum System. Das Vertrauen in den Staat kann zudem massiv gefährdet sein, wenn sich dieser über eine bestimmte Religion definiert.

LG

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium der Politikwissenschaften
Finde ich nicht gut, weil

Üüüüüüberhaupt nichts.

Religionen sollten sich auf das Private beschränken. Und auf keinen Fall mit einer Pseudolegitimation aus dem Jenseits irdische Machtgefälle begründen.

ich kennne jemand der ist katholischer fundamentalist und will eine theokratie, wo alle andersenkenden verfolgt werden.

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@Zemarkus443

Es gibt eine Reihe von Fundamentalisten. Bei Christen, Juden und Muslimen.

Schlimm.

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@Kleidchen2

Aber das sind möchtegerns, die würden heulen, wenn sie eines auf die fresse bekommen.

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