Was denkt ihr über Jesus?

6 Antworten

Einige Menschen und leider auch manche Theologen sehen Jesus nur als Propheten, Freiheitskämpfer oder großen Lehrer. Aber ergibt das Sinn? Jesus hat über sich selbst gesagt, dass er und Gott eins sind (Johannes 10,30) und: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6)

Deshalb gibt es im Prinzip nur diese beiden Möglichkeiten: Entweder war Jesus geisteskrank und größenwahnsinnig oder er war genau das, was die Bibel über ihn behauptete (und was ich auch glaube): Gottes Sohn, Retter und Erlöser, der in die Welt gekommen war, um den Menschen die gute Botschaft vom Reich Gottes zu verkündigen und - da sein Volk ihn ablehnte - für die Sünden aller zu sterben, die Vergebung und ewiges Leben haben möchten.

Die Bibel sagt über Jesus:

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

"Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen" (Johannes 1,1-4).

*»Das Wort« (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

Der Jünger Thomas bekennt Jesus als “mein Herr und mein Gott” (Johannes 20,28). Jesus korrigiert ihn nicht. Titus 2,13 ermutigt uns, auf das Kommen unseres Gottes und Heilandes Christus Jesus zu warten (siehe auch 2. Petrus 1,1). In Hebräer 1,8 sagt der Vater von Jesus: “Aber von dem Sohn heißt es: ‘Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit’ und ‘das Zepter der Gerechtigkeit ist seines Reiches Zepter.’”
In Offenbarung unterweist ein Engel den Apostel Johannes, nur Gott anzubeten (Offenbarung 19,10). Mehrere Stellen der Heiligen Schrift bezeugen, dass Jesus Anbetung empfängt (Matthäus 2,11; 14,33; 28,9.17; Lukas 24,52; Johannes 9,38). Niemals weist er Menschen zurecht, dass sie ihn anbeteten. Wäre Jesus nicht Gott, hätte er ihnen gesagt, ihn nicht anzubeten, so wie es der Engel in der Offenbarung tat. Es gibt viele andere Stellen der Heiligen Schrift, welche die Gottheit Jesu bezeugen.
Der wichtigste Grund für die Gottheit Jesu ist, dass sein Tod nie für die Sünden der ganzen Welt ausreichende Sühnung sein könnte, wenn er nicht Gott wäre. Nur Gott konnte ein solch unendlich großes Strafmaß begleichen. Nur Gott konnte die Sünden der Welt auf sich nehmen, sterben, auferstehen und damit seinen Sieg über Sünde und Tod beweisen.

Wenn Menschen Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser annehmen, um Vergebung ihrer Sünden bitten und an ihn glauben bedeutet dies, dass sie Gottes Kinder und demzufolge auch Erben werden und damit das Heil (Folgen dieses Heils = Gottes Kinder werden, Freiheit, Vergebung der Sünden, ewiges Leben im Paradies usw.) in Christus erlangen und nach dem Tod in den Himmel bzw. das Paradies kommen.

Was von Jesu Worten heute noch wichtig ist?
Mein Tipp: kauf dir eine Bibelausgabe, in der seine Worte rot gedruckt sind. Dann hast du eine gute Sammlung :-)

Alles, was er gesagt hat, ist heute aktuell. Es fordert Menschen heraus. Es lässt uns nicht in Ruhe. Wenn wir uns alle dran halten würde, wär die Welt ein besserer Ort. Allein die Bergpredigt passt so gar nicht in den heutigen Zeitgeist. Jesus ist hochaktuell...

einfach mal lesen :-)

Jesus ist die Brücke, das "User Interface" Gottes, das uns direkten und ungehinderten Zugang zu Gott ermöglicht.

Johannes 6,37 (Gute Nachricht Bibel):

Alle, die mein Vater mir gibt, werden zu mir kommen, und niemand, der zu mir kommt, wird von mir abgewiesen.

Matthäus 11,28-30:

Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen! Ich quäle euch nicht und sehe auf niemand herab. Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung. Was ich anordne, ist gut für euch, und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.

Wo sonst gibt es solche Zusagen?

Ansonsten ist Römer 3,21-26 für mich von zentraler Bedeutung.

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Roemer3

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