Was Besonderes zu beachten bei der Erziehung eines Australian Cattle Dog?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der ACD (nicht zu verwechseln mit dem Australian Shepherd) ist ein TREIBhund. Der wurde für die Arbeit am Rind gezüchtet. Seine Aufgabe ist es, große Viehherden in Australien über weite Strecken auf neues Weidelande zu treiben. Dabei geht er nicht zimperlich vor, setzt schonmal die Zähne ein.

EIn ACD gehört nur in Kennerhände!! Er braucht sowohl körperliche als auch mentale Auslastung, sonst wird er zum Tyrannen. Ein unausgelasteter ACD sucht sich gerne Ersatzarbeit und treibt dann Menschen (Kinder) vor sich her. Auch da wird er gerne mal in die Hacken zwicken.

In Australien werden, sorry für den Ausdruck, diese Hunde sofort geschlachtet, wenn sie das Vieh beißen.(Info stammt von Cattle-Züchter aus Australien) Allerdings ein in Deutschland in falschen Händen gehaltener Cattle zeigt durchaus dieses Verhalten und wird somit sehr schnell zur ernsten Gefahr.

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@dwarf

Da frage ich mich, ob ihr euch über den Begriff "Heeler" bewust seit ??????

Der Australien cattledog wurde in Australien speziell für das Treiben von Rindern gezüchtet und soll auch dem rind mit nachdruck zeigen, wo es lang geht. Ob und wie der Cattledog Zwickt oder gar beißt, liegt an der Ausbildung, die wiederum durch den Menschen vollzogen wird.

Ach ja, wir sind sehr zu frieden mit unseren Cattledog`s als Familienhund.

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@reeva

Dann ja gut ... ein Cattle, der in Australien die zaehne bei der Arbeit einsetzt ist schlich nicht besonders lange am Leben und das ist richtig. Einen solchen Arbeitshund als "Familienhund" zu halten ist schlicht ohne echte Aufgabe und Auslastung Quaelerei. Aber sicher ist es moeglich ein Tier ersteinmal zu zerstoeren um dann sich ueber etwas neu geschaffenes zu freuen, was mit dem Urspruenglichen nicht, auch gar nichts zu tun hat. Dafuer hat mensch ja dann auch ganz toll erzogen kopfschuettel

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@reeva

@reeva, ich glaube, dass Du Dich sicherlich sehr gut auskennst mit der Rasse und ich darf sicherlich hier mal zitieren....

"Diese Frage haben wir schon sehr offt gehört.

Es ist leider , oder Gott sei Dank , nicht bei jeder Rasse das selbe.

Man sollte sich über die Rassen viele Informationen einholen und dann abwegen, kann ich dem Hund das geben, was seine Rasse von mir verlangt.

Es ist nicht sehr zu empfehlen einen Cattledog zu einer alten Frau , oder einen Dackel als Reitbegleithund zu nehmen.

Ist doch klar, werden sie jetzt sagen. Leider ist dies viel zu wenig Menschen klar.

So scheinbar auch den Ehemaligen Besitzern von zwei unserer Cattledog`s , Stan & Bino, hätten diese Menschen sich vorher über die Rasse informiert, wäre den Hunden viel erspart geblieben. " Quelle: http://www.kellerwald-heeler.de/5.html

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Naja, weil er Australier ist, läuft er natürlich immer kopfüber an der Decke rum :-)

Ernsthaft, das ist - wie jeder Hirtenhund - ein Lauftier. Nicht nur muss er ordentlich erzogen werden (das ist ggfs. nichts für Anfänger!), er braucht auch sehr viel Bewegung jeden Tag; ein paar Stunden Auslauf (sofern kein [sehr] großer Garten vorhanden ist) sollten es schon sein. Ab auf´s Fahrrad und lass ihn laufen! Oder joggt zusammen.

Also das so ein Hund ausgelastet werden muß ist schon richtig, aber nicht mit mehr und mehr und mehr Sport, davon wird er noch doller, sondern mit Kopfarbeit und zum Beispiel Spurensuche etc. Alles was in Richtung "stundenlages laufen oder fahrradfahren bzw. Agility" geht ist absolut contraproduktiv. Ein ausgewogenes Beschäftigen und normalem spazierengehen (ich bin 2 x 45 - 60 Minuten am Tag unterwegs, allerdings nicht an der Leine um den Block sondern im Wald), vielleicht Frisbee spielen oder dogdancing ist da eher zu empfehlen.

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Ein Cattle-Dog ist ein Hüte Hund und braucht eine Aufgabe. So einen Hund als Familien-Hund zu halten, kann ich nicht empfehlen. Wenn sie nicht ausgelastet sind, werden sie sehr schnell neurotisch.

Erst einmal ist ein Australien cattledog kein Hüthund, sondern ein Treibhund. Ein Hütehund wird zum Hüten von Schafen eingesetzt, ein Treibhund ist für die Arbeit am Rind zuständig, das sind zwei völlig verschiedene Arbeitshunde. Ein Australien Cattledog ist ein sehr guter Familienhund, ist dennoch das Frauchen/herrchen nicht in der lage einen Hund zu erziehen, liegt dies nicht am Hund, sondern am Menschen selber. ES IST NICHT IMMER DER "BÖSE HUND". Ein Hund wird auch nicht Neurotisch geboren, sondern gemacht.

Wir haben vier Australien Cattledog`s im Haus und haben auch einen 6 Jahre alten Sohn, als wir den ersten Cattledog bekommen haben, war unser Sohn 3 Jahre alt. Die Hunde arbeiten am Rind und am Pferd.

Also, wenn nicht genug erfahrung in der Erziehung mit Hunden vorhanden ist, kann ich nur den Besuch einer Guten Hundeschule empfehlen. www.kellerwald-heeler.de

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Was kann ich für meinen Australian Shepherd tun, was mache ich falsch?

Guten Abend liebe Hundefreunde,

ich habe ein wirklich großes Problem und hoffe hier auf ein paar Ratschläge oder auch Erfahrungen die ihr mir mitteilen/ teilen könntet. Ich habe folgendes Problem.

Damals hatten wir einen Aussie als Familienhund was wunderbar funktionierte. Nun habe ich seit gut über einem Jahr ebenfalls einen Aussie. (Rüde, schon als Welpe) Am Anfang gab es eigl. nur die üblichen Probleme die sich schnell lösen ließen. Er bellt nicht an der Leine, versteht sich mit wirklich jedem Hund egal ob Rüde oder Hündin, läuft gut an der Leine und zieht nicht, sein Jagdinstinkt ist auch nicht sonderlich ausgeprägt. Liebt unsere Kinder und hat nie gebissen. Er ist einfach nur toll! Eigentlich... Er ist seit geraumer Zeit wirklich sehr... gestresst irgendwie. Sehr unruhig. Eigl. dachte ich er sei gut ausgelastet. Dadurch, dass ich sehr häufig mit ihm Fahrrad fahre und eben seine "Suchspiele" mache. Unser Sohn spielt auch oft mit ihm. Leider aber habe ich den Eindruck, dass ihm das nicht wirklich reicht?

Wenn ich mit ihm normal spazieren gehe und ich einfach nur stehen bleibe, mich kurz unterhalte oder mir auch einfach nur den Schuh zubinde, fiept er so lange bis man weiter geht. Er kann es nicht leiden, wenn man stehen bleibt. Er zieht dann nicht aber er fiept ohne Unterbrechung. Ich weiß nicht warum...

Das nächste Problem ist diese Unruhe. Er läuft dann wirklich von Raum zu Raum, legt sich nicht hin und "wartet" auf etwas? Er wirkt wirklich sehr unentspannt. Das war schon immer so... allerdings glaubte ich, dass es am Welpenalter lag und dann Junghund ja.... aber iwie wurde das nicht besser. Ich möchte ihm gerne helfen und weiß aber leider noch nicht wie. Hätte jemand Denkansätze?

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