Warum wird mir im Auto schlecht und nicht in Bus und Bahn?

10 Antworten

Im Auto hat man häufige Änderungen der Richtung und der Geschwindigkeit, wodurch beim Lesen der Gleichgewichtssinn irritiert wird. Das führt dann zu Schwindel und Übelkeit.

Ein Zug bewegt sich dagegen - von gelegentlichem Ruckeln bei der Fahrt über Weichen einmal abgesehen - eher gleichförmig.

Dad lönnte sein, weil Du im Auto tiefer als im Bus sitzt.

Bewegungen von anderen Fahrzeugen sind im Auto näher an dir als im Bus, bzw. fahren beim Auto die Autos, die Du aus den Augenwinkeln siehst, direkt an dir vorbei.
Beim Bus siehst Du diese nicht.

Wenn du mit deinen Augen ein Buch fixierst, erhält dein Gehirn die Information, dass du dich nicht bewegst, dein Gleichgewichtssinn sendet aber zeitgleich die Information, dass du in Bewegung bist.

Da diese beiden Informationen nicht übereinstimmen kann dein Gehirn dadurch nicht richtig verarbeiten "was jetzt stimmt" und dadurch wird einem schwindelig oder schlecht.

Als Kind ist mir im Auto auch regelmäßig schlecht geworden.

Seit ich selbst Auto fahre ist das vorbei, weil man beim fahren nach vorne schauen muss. Also nach vorne schauen und gönn dem Handy mal ne Pause, es gibt auch noch andere schöne Dinge im Leben.

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