Warum wird beim gerichtlichen Mahnverfahren die Beteiligten Antragsteller und Antragsgegner genannt und nicht Gläubiger und Schuldner ?

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3 Antworten

Zum Zeitpunkt, wo ein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides gestellt wird, ist mal überhaupt nicht klar, ob die Forderung überhaupt gerechtfertigt ist. Das überprüft das Gericht überhaupt nicht. Es wird nur eine formale Prozedur angestoßen.

Wenn die Formalia korrekt sind, ergeht halt der Mahnbescheid. Und da gibt es dann ja die zwei weiteren "Phasen", in denen der Empfänger des Mahnbescheides entweder in gewünschter Form reagieren (sprich zahlen) kann, oder sich gegen diesen Bescheid zur Wehr setzen kann.

Erst dann kommt es ggf. zu einer gerichtlichen Verhandlung. Und wenn dann ein Richter rechtskräftig feststellt, dass eine Zahlung zu leisten ist, erst dann kann man auch von Schuldner und Gläubiger sprechen.

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Weil das noch nicht feststeht.

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Schultner  bin ich eventuell erst nach dem Urteil.

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Kommentar von mepeisen
23.01.2017, 08:09

Nö. Schuldner ist man bereits dann, wenn man zu einer Leistung verpflichtet ist.

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