Warum will der Mensch kein Tier sein?

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11 Antworten

Weil der Mensch nun mal nicht vom Tier abstammt. Diese "Affen" Theorie ist der größte Unsinn der der Menschheit erzählt wird!

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Kommentar von llp2002
16.02.2016, 15:56

und wie haben sich die Menschen deiner Meinung nach entwickelt?

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Kommentar von llp2002
16.02.2016, 15:58

damit meinte ich eher wovon der Mensch @webflexer s Meinung nach den sonst abstammen soll

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Kommentar von TheApfeluhr
16.02.2016, 16:00

Na klar und Adam und Eva wurden aus dem Garten Eden vertrieben weil sie vom Baum der Erkenntnis aßen

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Kommentar von realsausi2
16.02.2016, 17:55

Es wird mir auf ewig ein Rätsel sein, wie jemand, dessen cognitive Kompetenz offensichtlich ausgereicht hat, Lesen und Schreiben zu lernen, auf dem weiteren Weg dermaßen auf die Fressse fallen kann.

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rein biologisch bzw. zoologisch sind wir das ja, allerdings sollte sich der Mensch klarmachen, dass er eine absolute Sonderstellung unter allen Lebenwesen hat: Aufgrund seiner Intelligenz hat er zwar die Macht die Erde nach seinen Vorstellungen zu gestalten, damit hat er aber auch die volle Verantwortung für das Wohlergehen aller Lebewesen - in dieser Beziehung sollte sich der Mensch keineswegs nur als ein Tier unter anderen Tieren begreifen

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Kommentar von Imago8
16.02.2016, 16:04

danke für die Antwort.

Es könnte ja sein, dass die Voraussetzung dafür, für etwas verantwortung zu übernehmen, darin liegt, sich ihm zugehörig zu fühlen?

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Ich bin der Meinung, dass der Mensch ebenfalls zu den Tieren gehört. 
Auch, wenn ich dafür schon sehr oft Beleidigungen anhören musste.
Gegen sachliche Diskussionen, ohne persönliche Beleidigungen, habe ich natürlich nichts.  ;-)

Nun zum eigentlichen Thema:

Wir haben den Überlebensinstinkt, den Fortpflanzungsinstinkt, den Mutterinstinkt, den Instinkt besser, als unsere Mitmenschen zu sein uvm...

Und! Das ist  typisch für jede Tierart! Wir halten uns für das Höchste und sind der Meinung, dass wir über allen anderen stehen, was auch natürlich ist. ;-)

Natürlich gibt es aber auch Tierarten, welche "instinktübergreifend" denken und handeln können. Das sind neben uns Menschen, die Tiere, welche ein Selbstbewusstsein besitzen (Spiegeltest).
Beispiele hierfür:

Delfine, Menschenaffen, Schweine, meine Hyänen uvm.

Mit "Instinktübergreifend" meine ich, dass Tierarten richtige Packte untereinander schließen können. Trauer empfinden, wenn zum Beispiel jemand gestorben ist (Elefant) und auch richtige Emotionen besitzen.
Sprich, sie können kognitiv denken.

Wer sich jetzt wieder über meine Sätze aufregt, dem lege ich nahe:

Statt, dass man sich über mein "vermenschlichen" aufregt - was meine Ansicht damit zu tun hat, weiß ich zwar auch nicht - sollte man mal besser darauf achten, seine Haustiere nicht zu vermenschlichen, sowie man es immer und immer wieder sieht.
Unterschiedliche Tierarten = unterschiedliche Bedürfnisse

Meine Worte und Ansichten schaden wenigstens anderen Tierarten nicht. ;-)

Zudem bin ich der Meinung, dass man sich auch folgendes mal zu Herzen nehmen sollte:

Solange man von "Besitz" spricht, statt "Freund" oder "Mitbewohner", sollte man sich auch nicht darüber aufregende, wenn Hund oder Katze auch als solches vor Gericht gewährtet werden, wenn ihnen durch Menschenhand geschadet wurde. Es sind schließlich keine Menschen, sondern nur Tiere, welche man bitte auch als solche sehen sollte... ;-P

Und da der Mensch ja meistens der Meinung ist, dass wir das klügste Lebewesen auf der Erde seien ^^:

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Kommentar von Imago8
18.02.2016, 01:28

Interessante Antwort.

Ich verstehe nur nicht ganz, wie du darauf kommst, dass es natürlich wäre, dass ein Lebewesen über einem anderen stehen möchte.

Würde eher annehmen, dass solche Kategorien (besser, schlechter, höher, tiefer) für nichtmenschliche Tiere unbekannt sind. Weil das ja implizieren würde, dass sie sich mit anderen vergleichen und sich selbst und andere Lebewesen bewerten würden.

Hast du ein Beispiel?

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Doch der allgemeine Konsens in der Gesellschaft scheint ein anderer zu sein:

Zum Glück wird aber über solche Dinge nicht abgestimmt.

Es gibt hier zwei Sichtweisen. Eine richtige und eine falsche.

Die Falsche kann man nur unter Missachtung von Fakten vertreten.

Taxonomie ist ein Zweig der Wissenschaft und kommt zu Erkenntnissen, die keine andere Interpretation als richtig zulassen.

Wir sind Tiere, Menschenaffen, Säugetiere, Trockennasenaffen, Menschen alles zugleich. Ich lebe damit ganz vorzüglich.

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Kommentar von Imago8
16.02.2016, 20:13

Die wissenschaftliche Sichtweise halte ich auch für richtig, weil sehr logisch. Nur, wie wir uns als Mensch empfinden, das lässt sich nicht so einfach durch wissenschaftliche Postulate festlegen.

Was bedeutet das für dich, dass du dich in die Tierwelt einreihst? Hat das Konsequenzen für dein Leben?

Oder ist es im Grunde nur ein Umherwerfen mit Etiketten?

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Die Frage kann ich dir zwar nicht beantworten, finde sie aber sehr interessant. Besonders, da ich selbst gerne antworte, dass wir zu den Affen gehören, wenn es mal wieder um die berühmte 'Abstammung vom Affen' geht.

Ich selbst habe mich immer ebenfalls als eine Tierart angesehen. Was sollten wir denn auch sonst sein? So besonders ist der Mensch dann auch nicht. Intelligenter, ja mag sein. Fähiger, weiter entwickelt. Aber trotzdem immernoch ein Tier.

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Kommentar von dandy100
16.02.2016, 16:03

Im Unterschied zu allen andere Tieren trägt der Mensch allerdings die Verantwortung für das Wohlergehen aller anderen Mitgeschöpfe - das sollte man nicht vergessen.

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Gegenfrage ; Warum will denn kein Tier, ein Mensch sein ? Und warum sollte man etwas anderes sein wollen, als man ist ? Diese Denkweise bzw. Frage kann sich wohl nur der Mensch stellen , denn als Tier, würde man sie erst gar nicht gestellen...

Und: würde sich etwas verändern, wenn wir uns als eine Tierart von vielen begreifen würden?

Nein, es würde sich nichts dadurch ändern , denn wir sind schlimmer als jede Tierart und dennoch machen wir so weiter, als ob es nur uns gäbe...

Wir meinen, die Krone der Schöpfung zu sein , nur sehe ich stattdessen einen Dornenkranz auf unserem Seelenhaupt, dessen wahres schöpfen man beraubt...

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Kommentar von Imago8
16.02.2016, 20:58

Kein Tier will ein Mensch sein? Bist du dir da sicher?

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Kommentar von Hyaene
17.02.2016, 19:29

Diese Denkweise bzw. Frage kann sich wohl nur der Mensch stellen , denn als Tier, würde man sie erst gar nicht gestellen...

Woher weißt du das? Sprichst du die Sprache anderer Tiere? Wer weiß denn schon, was sie sich untereinander erzählen? Vielleicht sogar dasselbe, wie wir? ^^ Der Mensch glaubt auch immer alles zu wissen... 

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Kommentar von Abahatchi
25.02.2016, 10:48

Warum will denn kein Tier, ein Mensch sein ? Und warum sollte man etwas anderes sein wollen, als man ist ?

Hier stimmt die zweite Frage im Kontext nicht. Wenn eine Tier kein Mensch sein will, dann wäre es so, als würde ein Mensch kein Hund oder Floh sein wollen. Die Hauptfrage war aber, warum sich manche Menschen anmaszen zu glauben, keine Tiere zu sein. 

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Der Mensch ist ein Untier, und zwar das schlimmste, was die Evolution je hervorgebracht hat. Man kann das jeden Tag in den Medien sehen und hören.

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Manche Menschen fühlen sich dann in ihrem Ego verletzt, dass sie etwas besseres sind ^  ^ Also mir ist es egal, in was man uns eingliedert.

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Kommentar von JapaneseBoy
16.02.2016, 15:56

Ich glaub mein Satz macht eigentlich keinen Sinn xD

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Eine Frage vorweg an dich: Willst du das der Konsens anders sein sollte?

Zu deiner Frage:

Der Mensch unterscheidet sich vom Affen so wie sich Windows von OS-X unterscheidet. Beide basieren auf einen Code, beide wurden entwickelt, jedoch mit einer unterschiedlichen Intention.

Die Gene von Menschen und Affen mögen sich teilweise ähneln, schließlich bilden Gene auch die Muster für die Synthese von bestimmten Enzymen und Hormonen. Menschen und Affen (sowie die meisten Säugetiere) haben ähnliche Stoffe im Körper und ernähren sich auch von den selben Nahrungsmitteln (abgesehen von Mikrowellengerichten ... aber das ist eine andere Geschichte).

Die Unterschiede sind so groß, ... z.B. Freier Wille, Intelligenz, Logik, Vernunft, Liebe, Gute Fragen stellen ... dass keiner sich freiwillig mit einem Tier vergleicht, es sei denn er betritt ein Fitnessstudio.

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Kommentar von Imago8
16.02.2016, 16:09

naja, die Gene ähneln sich nicht nur teilweise: bei Bonobos sind wir bei ca. 99 % soweit ich weiß.

Vielleicht haben wir unsere Intelligenz, Logik usw. ja den Tieren zu verdanken, indem wir sie beobachten konnten und dadurch erkenntnisse für uns gewonnen haben?

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Kommentar von Imago8
16.02.2016, 16:13

ich halte es für möglich, dass ein anderer Konsens uns als Menschen weiter bringen würde....

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Kommentar von realsausi2
16.02.2016, 17:46

Die Gene von Menschen und Affen mögen sich teilweise ähneln,

Weit über 90%. Das geht wohl über "teilweise" deutlich hinaus.

Die Unterschiede sind so groß, ... z.B. Freier Wille, Intelligenz, Logik, Vernunft, Liebe,

Die
Unterschiede zu Nacktmullen sind auch groß. Mehr Haar, bessere Augen,
größere Füße, mehr Zähne. Aber unterm Strich haben wir mehr
Gemeinsamkeiten.

Es gibt keinerlei sinnvollen Ansatz, Intelligenz als Unterscheidungsmerkmal anders zu bewerten als die Größe der Füße.

dass keiner sich freiwillig mit einem Tier vergleicht,

Warum
sollte man das tun? Ich bin ein Tier, ein Affe ist ein Tier. Damit
vergleiche ich doch nichts. Wenn wir zwei als Fahrgäste im gleichen Bus
sitzen, sind wir beide Fahrgäste. Dabei trete ich doch mit meiner
Eigenschaft als Fahrgast mit niemandem um seine Eigenschaft als Fahrgast
in Konkurrenz.

Wir sind Tiere. So wie viele andere auch. Jedes
davon hat viele übereinstimmende Eigenschaften und ein paar
Alleinstellungsmerkmale.

Die Feststellung des Faktums, dass ich ein Tier bin, impliziert in keiner Weise irgend einen Bezug zu einem anderen Tier.

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Kommentar von Abahatchi
17.02.2016, 23:27

Freier Wille,

Den hat der Mensch nicht, es hat schon das rudimentäre Unterbewusztsein entschieden, bis wir und scheinbar selbst für genau dies entscheiden. In unserem Gehirn entscheidet nicht der Bereich, der für das Bewusztsein und willentliche Denken zuständig ist, sondern der Bereich, der auch den Echsen die Entscheidung abnimmt. 

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1. religion. einige menschen glauben an Adam und eva etc.

2. menschen haben so vieles erbaut, erfunden und entdeckt, was uns eventuell denken lässt, wir seien was besseres, dabei sind wir auch Tiere. wir unterscheiden uns zwar durch die Kommunikation, die art und weise wie wir gehen, fühlen und mit unserer denkensweise. auch Tiere können kommunizieren, fühlen, fortbewegen und denken, nur dass bei ihnen im Gehirn die Funktion fehlt, wie man zb häuser baut (kenne mich nicht so mit dem gehirt aus)

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Das wäre eine Beleidigung für die Tierwelt. Kein Tier benimmt sich derart daneben, wie der Mensch. Tiere zerstören nicht den Planeten auf dem sie leben.

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Kommentar von Imago8
16.02.2016, 16:15

Tiere zerstören nicht den Planeten. Aber sie zerstören Leben genauso wie Menschen, indem sie sich ernähren. Nur in einem "etwas" anderen Ausmaß.

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Kommentar von Hyaene
17.02.2016, 19:49

Doch, es gibt auch Tiere, welche die Natur zerstören können. Heuschrecken zum Beispiel. Was du geschrieben hast, ist eher deine emotionale Sichtweise, nicht aber das worum es hier eigentlich gehen soll. ;-)

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