Warum sind mir Menschen so unwichtig geworden?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

aus Deiner Frage entnehme ich, dass es Dir vorwiegend um die Gespräche geht, durch deren Dir zu gering erscheinende Qualität Du Dich gelangweilt fühlst. Es könnte ja auch sein, dass Dich andere Formen der Interaktion (gemeinsames Tun) so anöden, dass Du die Kontakte lieber reduzieren möchtest.

Ich will also nur auf die Gespräche eingehen. Da will  ich vorausschicken, dass es fast in allen Beziehungen recht schwierig ist genau so eine "Passung" mit dem Gesprächspartner zu finden, dass die gängigen Problemkonstellationen vermieden werden. Solche Problemkonstellationen liegen z.B. dann vor, wenn der Informationslevel beider zu unterschiedlich ist (einer fühlt sich immer überfordert oder gedemütigt, der andere gelangweilt, weil er quasi therapeutisch reden muss). Eine andere Problemkonstellation liegt vor, wenn im Untergrund Machtmomente ausagiert werden (hier will einer den anderen stets als Unwissenden, Naivling, Einfaltspinsel, Dummerchen, usw. erscheinen lassen, was der so vorgeführte mit Zorn, Gekränktsein und aggressiven Abwehrreflexen beantwortet). Schwierigkeiten entstehen im Dialog auch sehr schnell, wenn die Themen nicht für beide interessant sind. 

Positiv formuliert benötigt man für eine belastbare langdauernde Dialogkultur zwischen zwei oder mehreren Menschen vergleichbare intellektuelle Niveaus, rhetorische Routinen, persönliche wohlwollende Akzeptanz, Lust am problemlösenden Gespräch mit der entsprechenden Geduld, Fähigkeit auch mit divergenten Positionen leben zu können und letztlich auch einer gewissen formalen Technik. Zu dieser Technik zähle ich z.B. strategische Übereinkünfte (sind die Fachbegriffe beiden klar; kann man das in Rede stehende Problem inhaltlich eingrenzen, um nicht zu weitläufig zu werden, will man nur Argumente austauschen oder eine (mögliche) Lösung ansteuern.

Du siehst, dass es viele Aspekte für ein gelingendes Gespräch gibt, und sobald dabei Defizite sichtbar werden, kann es schnell zu Abwehrbewegungen kommen, die sich oftmals in der von Dir beschriebenen Langeweile äußern. Gut ist es also, wenn ein absolutes Interesse am anderen vorliegt (z.B. eine Liebesbeziehung). Dann kann man leichter darüber hinwegkommen, wenn einige Komponenten nicht passend sind.

Probier auf jeden Fall das Problem der momentan für Dich unerfüllten Dialogsituation zu problematisieren, d.h. anzusprechen und nach Lösungen zu suchen. Leichter gelingen Dialoge, wenn man gemeinsame Erlebnisse oder Lektüren als Basis hat (z.B. einen emotionell bewegenden Film). 

Auf jeden Fall löst sich ein geschildertes Problem wie das in Deiner Frage angesprochene nicht so einfach. Echte Arbeit ist nötig, wenn Du eine Änderung der Situation anstrebst.

rolfmengert

Du bist nicht gemein. Ich glaube, du willst ganz einfach neue Leute kennen lernen, weil du schon mit deinen Lieblingsmenschen so viel unternommen hast und wunderbare Erinnerungen hast. Klar, du liebst sie immernoch und magst es, mit ihnen zu blödeln etc. Aber du willst wissen, was es noch so für Menschen da draußen gibt mit denen man reden kann. Gleichzeitig denke ich aber, dass du dich nicht binden willst auf eine "Freundschaft forever."

Hattest du ne schlimme Kindheit oder warum bist du so?
Klingt für mich nach einem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Eroberung ...

Nein, meine Kindheit war nicht schlimm, ehr im Gegenteil.

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Dann kommt in mir dieses Bedürfnis hoch sie glücklich zu machen und ihr zu zeigen das ich sie niemals verlasse.

Ich hab dann irgendwie nur eines noch im Sinn. Ich will sie Glücklich machen.

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Würde ich eine Freundin sag ich mal jetzt oft überraschen& auch wenn es nur freundschaftlich ist dann würde ich mich schlecht fühlen weil ich weiß nicht ich hab den Gedanken das ich den Menschen den ich liebe doch nur so überraschen soll&sehe es quasi schon fast als hintergehen an wenn ich die Person dann gleich gut behandel wie die die ich liebe.

Die die ich liebe will ich auf Händen tragen & das sie sich besonders fühlt und besonders sein kann ich doch am besten vermitteln, wenn ich sie besonders behandel, also besser. Zudem will ich das sie merkt das alle Verletzungen von vorher von denen die sie vorher verlassen haben jetzt vorbei sind. Ich liebe den Gedanken das sie vor Freude weint und sich denkt endlich hab ich die Person gefunden die mich alles Leid vergessen lässt. Und sie soll wissen sie könnte dick werden, wenig Geld haben usw. denn ich bliebe egal was käme.

Ich hab sehr hohe Erwartungen an mich selber dann &zwinge mich dann auch an die Person zu denken weil wenn nicht, dann denke ich, ich liebe sie nicht genug.

& wenn ich dann so bin, verliere ich mich selber total.

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