Warum sind Aufsteller auf Gehwegen erlaubt?

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7 Antworten

In den meisten Städten wird für das Aufstellen so genannter "Kundenstopper" eine Gebühr abverlangt.

Voraussetzung für das Aufstellen von Kundenstoppern ist , dass auf dem Gehweg noch eine Breite von ca. 80 cm, nach dem Aufstellen des Kundenstopper's,  vorhanden sein muss.

Leider gibt es keine allgemeingültige Reglungen dazu, da jede Stadt oder Gemeinde ihre eigene Satzung über das Aufstellen solcher Aufsteller erlässt.

Das Aufstellen solcher Kundenstopper wird von den Ordnungsämtern in unregelmäßigen Abständen auch überprüft.

Diese Überprüfungen erfolgen leider nicht oft genug.

Die Gebühren für die Kundenstopper sind eine nicht zu unterschätzende Geldeinnahmequelle für die Städte und Gemeinden.

Eine Möglichkeit:  den Geschäftsbetreiber (oder MItarbeiter) darauf aufmerksam zu machen, dass die Kundenstopper nicht mitten auf dem Gehweg aufstellt werden.

Ob er darauf reagiert ist fraglich.

Bleibt noch übrig, Foto machen und dem Ordnungsamt melden.

Lese auch einmal hier:

http://werbung.pr-gateway.de/genehmigungspflichtiges-aufstellen-von-kundenstoppern-im-offentlichen-raum/

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Genügt Werbung im Schaufenster und Internet nicht mehr?

Nein. Diese Aufsteller richten sich an die meist sehr wichtige Laufkundschaft.

Aber beruhige dich, bald gibts sicher blinkende Bürgersteige oder Laufbänder in den Bordsteinen. Dann können dann sogar Rollstuhlfahren ohne Platzmangel bequem drüber brausen.

Mindestens genauso schlimm ist es, wenn Menschen sich auf der Strasse nicht mehr gegenseitig durchlassen oder den Vortritt lassen.

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Kommentar von Franz577
13.10.2016, 13:10

Schon klar, aber die Laufkundschaft kann man auch mit auffälliger Schaufensterwerbung locken. Wenn man über solche Aufsteller jedenfalls fast drüber fliegt, weil sie so im Weg stehen, dann sorgt das eher für Verärgerung als für neue Kunden.

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Genügt Werbung im Schaufenster und Internet nicht mehr?

Scheinbar nicht, sonst würde sie nicht so werben. Und nicht jeder hat Internet daheim.

Außerdem gibt es genügend Städte die breitere Gehwege haben. In vielen Städten sind diese Aufsteller auch nur erlaubt wenn sie vom Ordnungsamt genehmigt sind.

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Kommentar von Franz577
13.10.2016, 12:47

Also das Argument mit dem nicht überall vorhandenen Internet kann man schon bald nicht mehr bringen, zumal auch viele Geschäfte mit junger Zielgruppe so werben. Und die haben definitiv alle Internet.

Auffällige Schaufensterwerbung tut´s doch auch.

Und auch breitere Gehwege nützen nur bedingt etwas, wenn die Aufsteller mitten im Weg stehen, sodass man teilweise fast drüberfällt.

Klar, denn irgendwo am Hausrand würden sie ja auch kaum mehr auffallen als der Laden selbst.

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In einigen Städten sind diese Aufsteller genehmigungspflichtig, und dürfen nur aufgestellt werden wenn eine Mindestbreite für Fußgänger und Rollstuhlfahrer übrigbleibt.

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Kommentar von Franz577
13.10.2016, 12:44

Naja, ich sag mal so:

Sobald auch nur ein Fußgänger wegen eines solchen Aufstellers behindert wird, dann ist der Platz schon zu knapp.

Und logischerweise stehen diese Dinger ja nicht irgendwo am Rand, wo man sie kaum sieht, sondern mitten im Weg, damit sie auch schön auffallen.

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Genügt Werbung im Schaufenster und Internet nicht mehr?

Aufsteller sind eine Werbeform aus dem "Prä-Internet-Zeitalter".

Und ob Du's glaubst oder nicht: Viele Kleinunternehmen, wie z. B. "Eckkneipen", haben noch immer keinen Internetauftritt (wozu auch?) - und auch kein Schaufenster!

Außerdem hat Werbung im Internet keinerlei Einfluss auf die sogenannte "Laufkundschaft", und selbst an Schaufenstern läuft die schnell mal achtlos vorbei ...

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Verstoß gegen § 32 StVO.

Die Werbeaufsteller werden auf der Straße (Gehweg ist ein Teil der Straße) aufgestellt und erschweren somit den Verkehr (Fußgängerverkehr).

(Unter Straßen versteht man im Allgemeinen die dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wege und Plätze)

Ist eine OWi die mit 60.- EURO + 1 Punkt geahndet werden kann (TB-Nr. 132600).

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Kommentar von Franz577
18.10.2016, 11:02

Aha, ok!

Da bräuchte die Polizei ja dann nur mal in den Fußgängerzonen großer Städte auf Patrouille gehen.

Wäre eine gute Einnahmequelle.

Bleibt nur die Frage, warum sie es scheinbar nicht tun.

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