warum muss man strafe zahlen wenn man sein fahrabo vergisst obwohl man noch trotzdem bezahlt?

8 Antworten

STRAFE ist das nicht, das ist eine erhöhte Beförderungsgebühr. Strafen spricht ein Gericht aus.

OK. Gaaanz grob: wenn du ein öffentliches Beförderungsmittel betrittst, gehst du einen stillschweigenden Vertrag ein, das Unternehmen bringt dich hin und du sagst dass du dich an die Beförderungsbedingungen hältst, sprich Fahrkarte, keine Musik usw.

Nun hast du gegen die Bedingungen verstoßen, egal ob du das ABO besitzt und zuhause liegen hast lassen (siehe Beförderungsbedingungen, keine Strafe, ein wenig erhöhtes Beförderungsgeld ohne weitere Folgen) oder gar keine Fahrkarte hast z.B. am 2. des Monats und dann noch eine Monatskarte kaufst. Das wäre dann im zweiten Fall die Buße dafür, dass der Verkehrsbetrieb Leute beschäftigen muss die kontrollieren und auch sonstige Verwaltungskosten damit hat.

Es lohnt sich übrigens nicht die Buße nicht zu zahlen. Die Dienstleister erstatten daraufhin bereits beim ersten Mal Strafanzeige und das wird deutlich teurer. Richtig, im Hintergrund steht eine Straftat, die auf Antrag verfolgt wird. Sie nennt sich Erschleichen von Leistungen.

Hoffe du hast das verstanden.

Du brauchst lediglich nur 7 € Bearbeitungsgebühr als Strafe bezahlen.

Ohne würde es dich 60 € kosten.

Du hast schließlich den Fehler gemacht und andere müssen es nun überprüfen, ob du im Besitz des Fahrscheines bist.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Schöffe am Amtsgericht

Weil Du es in der Kontrolle nicht nachweist.

Leg das Ticket fristgerecht vor, dann zahlst Du nur eine geringe Gebühr.

ich meinte warum man eine gebühr nachweisen muss sorry ich habe meine frage fasch fomuliert

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Kannst du mal verständlich schreiben, um was es geht?

Geh ich richtig in der Annahme, dass du ohne Fahrschein erwischt wurdest, du aber ein gültiges Ticket hast, du das aber nicht vorzeigen konntest?

Je nach Beförderungsfirma kannst du da die Strafen bzw. Gebühren in den AGB nachlesen.

In der Regel sind da eben Gebühren aufgeführt, da sowas Arbeit verursacht.

Die Frage fängt noch weiter vorn' an: Warum muss ich überhaupt nachweisen, dass ich bezahlt habe? Nun, weil leider asoziales Trittbrettfahren überhandnehmen würde. Daher entsteht für die, die bereits bezahlt haben – egal ob Abo oder Einzelfahrschein – die Pflicht, den Erwerb der Leistung nachzuweisen. Kommst Du dieser Pflicht erst mit einer Verzögerung nach, so wird Dir ein kleiner Teil der Kosten quasi als Ermahnung in Rechnung gestellt. Aber als Bearbeitungsgebühr, nicht als Strafe … Wer diesen Nachweis nicht erbringen kann, erhält quasi ein Ordnungsgeld, das hier euphemistisch erhöhtes Beförderungsentgeld genannt wird. Wer offensichtlich bzw.. vorsätzlich die Transportleistung erschleicht, wird durch ein Gericht verurteilt und erhält dann auch eine Strafe.

Woher ich das weiß:Hobby – ehemaliger Inhaber des Bahn-Berechtigungsausweis B

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