Warum müssen wir alle sterben?

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30 Antworten

Für die Evolution ist ein hohes Alter nutzlos

Neben Medizin, Hygiene und guter Ernährung sind Frieden und Wohlstand weitere Hauptfaktoren für ein langes Leben. Doch selbst die reichsten Gesellschaften mit den verantwortungsbewusstesten Bürgern bringen keine Methusaleme hervor. Die älteste Frau wurde 122 Jahre alt. Das bedeutet weder, dass kein Mensch älter werden kann als sie, noch, dass jeder 122 werden kann.

„Bis die reproduktive Phase erreicht ist und während sie andauert, funktionieren die biologischen Mechanismen, die uns jung halten, hervorragend“, erklärt Humanbiologe Denzel. „Die DNA, Zellen, Proteine werden beständig repariert und gepflegt. Der Körper steuert dem normalen Verfallprozess massiv entgegen.“ Bis die reproduktive Phase vorbei ist.

Danach setzt das Altern akut ein: „Die Krebsraten steigen, Herz-Kreislauf-Probleme werden häufiger, Nerven degenerieren, Abnutzungserscheinungen an Knochen und Gelenken nehmen zu.“ Dazu komme es, weil es evolutiv keinen Nutzen hat, so alt zu werden, meint der Zoologe Gerhard Haszprunar, Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns und Lehrstuhlinhaber der Ludwig-Maximilians-Universität München.

„Schon mit den heutigen 80 Jahren oder mehr ist der Mensch weit jenseits dessen, was evolutiv vorgesehen ist. Er ist ein Produkt der Evolution und darauf getrimmt, sich fortzupflanzen und das Überleben seiner Nachkommen zu sichern.“ Weil die Nachfahren unterschiedlich sind, werden einige von ihnen besser angepasst sein und sich häufiger fortpflanzen. So entstehen neue Arten. Und unsere Gene überleben, zumindest ein Teil davon.

http://www.focus.de/wissen/mensch/ungeklaerte-fragen-der-biologie-warum-muessen-wir-sterben_id_4329187.html

Werden und vergehen - das ist der Kreislauf der Natur. Menschen altern. Tiere altern. Pflanzen welken. Sogar Bäume, die oft viele hundert Jahre alt werden, sterben irgendwann. Das Alte muss dem Neuen weichen, denn unser schöner blauer Planet hat nicht für alle Platz. Wir alle sind - wie schon unsere Vorfahren und auch unsere Nachkommen - nur zu Gast auf dieser Welt.

Das Leben will Weiterentwicklung, Neues, Anderes ....., das geht wohl nur mit dem herrschenden Stirb-und-Werde-Prinzip.

Wenn Altes geht und stirbt, so kann Neues entstehen und sein, usw. - dies ermöglichst stetige Erneuerung und Veränderung und Entwicklung. Auch lässt uns dies ständig lernen....

Auf das Gute und Sinnvolle darin denke ich, darf man vertrauen.


Die Natur ist ein Kreislaufsystem. Im Grunde ist alles, was es auf der Erde gibt, begrenzt vorhanden und wird seit Jahrmilliarden immer wieder neu verwendet.

Jedes Atom in uns war schon mal woanders "verbaut" und wird immer wieder neu in den Kreislauf zurückgeführt.

Wenn es keinen Tod gäbe, wäre dieser Kreislauf ganz schnell kaputt.

Zum Anderen ist Evolution auf den Tod angewiesen. Selektion ist de Motor der Entwicklung. Ohne Tod hätten sich allenfalls Einzeller entwickeln können, aber keinesfalls höheres Leben.

Das wir sind, haben wir also auch dem Tod zu verdanken. Und das ist, finde ich, ein akzeptabler Preis dafür, dass wir sind.

Handwerkbursche 01.11.2015, 12:35

Für mich die bisher beste (und tröstlichste) Antwort überhaupt. Schön, sie zu lesen. Danke :)

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mia68 01.11.2015, 12:37
@Handwerkbursche

Was denn genau findet du -an dieser Ausführung hier- nun so "tröstlich"!?

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Handwerkbursche 01.11.2015, 15:29
@mia68

"Tröstlich" finde ich den letzten Absatz in der Antwort von realsausi2:

Das wir sind, haben wir also auch dem Tod zu verdanken. Und das ist, finde ich, ein akzeptabler Preis dafür, dass wir sind.

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mia68 01.11.2015, 16:12
@Handwerkbursche

...für mich klingt das eher nüchtern, pragmatisch.

Tröstlich hingegen wäre mir eine Aussage, die mir eine Art von "Sinn" eröffnet. Aber möglicherweise ist das auch einfach eine Frage des (eigenen) Anspruchs.  

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realsausi2 01.11.2015, 17:51
@mia68

...für mich klingt das eher nüchtern, pragmatisch.

Im Gegensatz zu besoffen und naiv?

Tröstlich hingegen wäre mir eine Aussage, die mir eine Art von "Sinn" eröffnet.

Welchen erhabeneren und tieferen Sinn sollte man denn sonst in seiner Existenz entdecken können? Sich als ein Teil des fast ewigen Kreislauf zu begreifen, sich in seiner Endlichkeit und Ewigkeit faktisch bewußt werden zu können. In der Kontinuität des Werdens und Vergehens eines der limitierten Tickets gewonnen zu haben, das da Leben heißt.

Das gibt es nur um den Preis des Todes. Das ist doch ein fairer Deal. Die Alternative wäre nie existiert zu haben.

Das hat was überaus tröstliches. Weil es eine unerschütterliche Gewissheit hat. Kein schwammiger Glaube an irgend etwas Dubioses wie Götter oder Karma oder so Zeug.

Aber möglicherweise ist das auch einfach eine Frage des (eigenen) Anspruchs. 

Das stimmt wohl. Meiner ist halt sehr hoch.

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mia68 01.11.2015, 20:17
@realsausi2

Mir wird sich vermutlich nie erschließen, weshalb ein einziges -doch eher schlichtes- Statement so derart dazu einlädt, diverse Bösartigkeiten (über jemanden) auszuschütten...

Erwarte daher bitte nicht, dass irgendjemand jetzt noch Interesse daran hätte, sich an dieser Stelle weiter auszutauschen. Aber das war wohl auch weniger "der Anspruch" - so "hoch" kann der demnach dann auch wieder nicht sein... 

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realsausi2 02.11.2015, 00:36
@mia68

diverse Bösartigkeiten (über jemanden) auszuschütten...

Wer hat das getan? Hast Dich wohl im Thread vertan.

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1. Zellen haben eine begrenzte Lebensdauer (Oxidation, Abnutzung, etc.)

2. Eine schnelle Generationenfolge ermöglicht eine bessere Anpassung an Umweltveränderungen und, bei gegebenem Anpassungsdruck, einen evolutionären Vorteil. 

3. Nach der Fortpflanzung bestehen die Gene im Nachwuchs fort, die eigene Existenz ist dann für den Fortbestand der Spezies irrelevant.

Der Sinn des Lebens im allgemeinen ist Weiterentwicklung, Evolution, Verbesserung, Fortschritt.

Was du mit deinem Leben machst ist dir überlassen, den Sinn für dein individuelles Leben kannst nur du selber finden. Wenn du möchtest kannst du dich dem natürlichen Lebenssin verschreiben und immer versuchen an dir zu arbeiten um in allem was du tust besser zu werden.

Ich persönlich empfehle dir zu tun was dir Spaß mach, damit du auf deinem Sterbebett mal zu dir selber sagen kannst dass du ein lebenswertes Leben hattest.

GreenPlanet 31.10.2015, 23:58

Es ist doch völlig deprimierend zu wissen, dass man Sterben kann und nicht weiß was dann passiert.

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Andrastor 01.11.2015, 00:18
@GreenPlanet

kommt auf deine Einstellung drauf an.

Ich finde den Gedanken ewig zu leben weitaus deprimierender. Stell dir vor du würdest nicht sterben können. Ewig hier festzusitzen, irgendwann hast du alles probiert und alles gemacht. Irgendwann verlässt dich die Motivation überhaupt etwas zu tun, weil du bereits alles kennst.

Nein, erst der Tod macht das Leben interessant. Wie der Besuch eines Vergnügungsüarks zum Beispiel. Du kannst alles ausprobieren was du willst und erst das Wissen dass du irgendwann nach Hause fährst macht den Tag dort zu etwas Besonderem.

Glaub mir, wenn du die Möglichkeit hättest jeden Tag in den Vergnügungspark zu gehen, würdest du das sehr schnell nicht tun, weil du ja weißt es geht immer.

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GreenPlanet 01.11.2015, 00:29
@Andrastor

Das ist ein guter Denkansatz. Jetzt kommt mir aber eine neue Frage in den Sinn. Ich stelle mir vor, dass der Himmel existiert und ich z.B in den Himmel komme oder an einen anderen ähnlichen Ort. Dann würde ich da ewig leben und ewig glücklich sein. Mit der Zeit würde mir bestimmt auch die Lust an diesen Ort  vergehen, aber ich könnte nicht mehr sterben. Das wäre der einzige Unterschied. 

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Andrastor 01.11.2015, 00:44
@GreenPlanet

Du hast es ganz richtig erfasst.

Daher ist das Paradies (nach allgemeiner Vorstellung) eigentlich eine Hölle.

Denk mal dran wie gut es tut zu weinen, traurig zu sein, wie schön es ist getröstet zu werden oder jemanden zu trösten. Wie toll es sich anfühlt sich nach einem Streit wieder zu versöhnen.

All das würde im Paradies wegfallen. Uns blieben nur die Emotionen Freude und Glück, nichts weiter. Von unserem gesamten Regenbogen an Empfindungen würden alle Farben außer Gelb und Orange herausgenommen werden.

Und das, wie du richtig bemerkt hast für alle Ewigkeit.

Es gäbe keinen Grund etwas zu tun, es gäbe keine Weiterentwicklung. Ewiger Stillstand.

Wenn man das mit unserer Welt vergleicht, die sich täglich verändert, wo es jeden Tag etwas neues zu sehen oder zu entdecken gibt, wo laufend neue Arten entstehen und sich die alten verändern, wo du selber dich verändern und weiterentwickeln kannst, wo du sein kannst was du willst und wer du willst, erscheint das Jenseits auf einmal wie ein grauer Pappkarton in einer verregneten Seitengasse. Höchst uninteressant.

Was hätte unser Leben für einen Sinn wenn uns eine Ewigkeit der Untätigkeit erwartet?

Was hat das überhaupt für einen Sinn eine begrenzte Zeit mit einer unbegrenzten zu vergleichen? Unser Leben auf der Erde für unseren Verbleib im Jenseits auf alle Ewigkeit verantwortlich zu machen ist wie dein restliches Leben nach einem Wimpernschlag auszurichten.

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GreenPlanet 01.11.2015, 00:53
@Andrastor

Du hast recht die Gefühle würden wegfallen. Heißt das dann aber nicht auch, dass das Gefühl welches in mir hervorruft, dass ich die Lust an diesen Ort verliere, auch verschwindet? Das würde ja bedeuten, ich würde dieses Gefühl nicht mehr kennen. Ich wäre nicht menschlich. Ich wäre ein ganz anderes Wesen. Ich wäre tatsächlich für alle Ewigkeiten glücklich und würde mich automatisch niemals langweilen. Das wäre ziemlich cool.

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Andrastor 01.11.2015, 00:56
@GreenPlanet

Es wäre vergleichbar mit einem Drogenrausch aus dem man nicht mehr aufwacht.

Und selbst wenn all deine Gefühle blockiert wären, dein Verstand wäre es nicht. Du wüsstest dir würde etwas fehlen, du wüsstest du müsstest gelangweilt traurig oder wütend sein, kannst es aber nicht.

Dir wäre die Freiheit zu fühlen genommen.

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GreenPlanet 01.11.2015, 01:27
@Andrastor

Ich bin mir nicht so sicher ob das menschliche Gehirn dort genauso funktionieren wird wie während des Lebens. Ich glaube das weiß aber keiner. 

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Andrastor 01.11.2015, 01:32
@GreenPlanet

natürlich weiß das keiner. Wer immer diese Geschichten erfunden hat, hat nicht weit genug gedacht um diese Fragen beantworten zu können.

Wie dem auch sei, die Ewigkeit ist erschreckender als der Tod.

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einen tieferen sinn dahinter gibt es nicht. es gibt in der natur nichts das sich niemals verändert, alles hat eben einen anfang und ein ende. allerdings währe evolutoin nicht möglich wenn lebewesen nicht neues leben erzeugen und selbst sterben würden, dan gäbe es ja heute immer noch nur amphibien oder neandertaler. menschen bestehen aus verschiedenen materialien und wie das mit natürlichen materianlen nun mal so ist nutzen diese sich ab, irgendwann ist es dann halt für jeden mal vorbei. wenn du allerdings externe einwirkungen wie z.b. einen messerstich ins herz meinst, dann ist das wie mit jedem komplexen sytem das nur als ganzes funktionieren kann , sobald ein wichtiger teil zerstört wird hört das ganze system auf zu funktionieren.

Wenn niemand sterben würde, wäre die Welt sehr schnell überbevölkert. Das würde dazu führen, das viele hungern und "dursten", es würde jedoch keiner sterben. Jemand wird von einer Bombe getroffen, der Körper wird in Tausende Stücke gesprengt, der Getroffene stirbt nicht. In beiden Fällen würden beide grauenhaft leiden.

Alles Leben ist ein Opfer äh. Produkt der Evolution. Die Evolution benötigt neben Essen, Unterschlupf etc. auch Platz damit ihre leicht mutierten Nachkommen leben können und die Filterstufen auf dem Weg zu was auch immer durchwandern können. Würden Lebewesen ewig bzw. sehr lange leben würde der Platz bzw. die Ressourcen nicht ausreichen damit die Evolution weitergehen kann. Sollte es ewiglebende Lebewesen mal gegeben haben dann wurden sie auch Opfer der Evolution denn sie sind bestimmt ausgestorben ;-)

Stell dir im Gegenzug doch mal vor , du " müsstest " ewig leben - für mich der absolute Horror.....

Irgendwann hat man einfach auch genug vom Leben - ein junger Mensch kann sich das halt schwer vorstellen .

Nun, ich schätze, irgendwo streiten sich zwei Götter und wählen ihre Teams für den Kampf. Und wenn du einen Herzinfakt hast, wurdest du drangenommen. Endlich ein Sport wo die Dicken zuerst gewählt werden...

Spaß beiseite, der Grund aus dem wir alle sterben müssen ist, dass es andernfalls zu Überbevölkerung kommen würde. Außerdem macht erst der Tod das Leben bedeutsam. Andernfalls würde es niemand zu schätzen wissen.

Also, Karma's a b****...

... das Leben ist einfach so ! .. OHNE Sinn .. OHNE Absicht .. und wird deshalb auch irgendwann zu Ende gehen .. denn wir können doch nicht .. ALLLE .. ewig leben .. wenn dauernd neu geboren wird .. dann wäre dieser Planet irgendwann total übervölkert .. und würde aus den Fugen platzen .. wohin mit all diesen Menschen .. die eh' nicht wissen was sie tun .. oder was das hier für einen Sinn hat ... was soll das ? ...

... Voila ! ...

Hi,

alles was lebt stirbt auch irgendwann. Nichts lebt ewig und das ist auch gut so!

Stell dir doch mal vor, wenn kein Mensch der jemals geboren wurde, heute immer noch lebt .... dann wäre für dich kein Platz mehr auf dieser Erde.

Es wäre nicht genug Platz und unteranderem duch die Oxidation altert man und schwächelt und stirbt. Ohne Sauerstoff aber können wir aber nicht überleben, denn wenn wir anaeroben Stoffwechsel betreiben könnten wir uns bei weitem nicht so weit entwickeln.

Hier wurde deine Frage schon wunderbar und sehr ausführlich von "Emma60" beantwortet... 

Wir Menschen werden in mehr oder weniger vielen "Existenzen" in verschiedene Erdenleben geboren, um zu lernen, unser Bewusstsein und unser Mitgefühl zu erweitern und um uns weiterzuentwickeln - hin zu Gott ! Wieviele Erdenleben wir benötigen, hängt von unserer Bereitschaft ab, das Materielle abzulegen und hinter die Dinge bzw. über unseren Tellerrand zu schauen, Liebe zu lernen und wahre Menschen zu werden... Leben ist wie Schule und Internat, wie Weggehen von daheim, um zu lernen - nach Ablauf des jeweiligen Erdenlebens gehen wir heim in unsere wirkliche Heimat, um dort Rückschau zu halten und uns auf das nächste Leben hier vorzubereiten, mithilfe der Engel und höheren Wesen... Die sog. "Geburt" ist wie Sterben, wie Heimgehen und der sog. "Tod" ist so gesehen die Rückkehr in die Heimat. Ich empfehle dir zur Vertiefung die Bücher zum Thema "Heimgehen" von Hans Stolp, Bernard Jacoby, Elisabeth Kübler-Ross und Pim van Lommel... Keiner muss Angst haben, denn wir sind niemals alleine...:) Google mal über sog. "Nahtoderfahrungen" von Menschen, die - nach Unfällen oder Herzstillstand - an der Grenze vom "Leben" zum "Tod" standen und einen Blick "hinüber" erhaschen durften... Ich hoffe, du findest Antworten, Trost und Gewissheit...:)

realsausi2 01.11.2015, 12:13

Was für ein Trauerspiel, dass Menschen ihr Leben auf diese Art wegwerfen.

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EmptyCages 01.11.2015, 12:18
@realsausi2

Ich werfe nichts weg - ich gewinne vielmehr, aber jeder, wie er kann und mag ! Ich lasse dir deine Meinung, weil ich grade bei solchen Themen keinen Sinn darin sehe, zu diskutieren...

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EmptyCages 02.11.2015, 09:22

Oje: Ein Fehler ist aufgetreten...:) Ich meinte natürlich..."Die sogenannte "Geburt" ist wie Sterben, wie ein WEGGEHEN VON DAHEIM und der sog. "Tod"...

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Weil es eben der Kreislauf des Lebens ist. Es sterben ja nicht nur wir, sondern alle Lebewesen, Pflanzen, Planeten, Sterne, ... irgendwann.

Ich zitiere mal: "Fühlt sich so das Ende an?" "Ich weiß es nicht. Denn dies ist nicht unser Ende!" - Kindred ;)

Wir benötigen Nahrung und Trinken.

Wenn wir nicht sterben würden, dann würde es für nachfolgende Generationen nicht genügend Ressourcen zum Überleben geben.

Es ist bereits jetzt mit mehr als 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten schon ein Problem.

Wir sterben, damit Nachfolgegenerationen eine Chance haben.

Weil jemand sterben muss damit ein anderer leben kann sonst gäbe es irgendwann keinen platz mehr

Als das Universum erschaffen wurde, stieg ein Teil der unzähligen Seelen in die stofflich-körperlichen Regionen hinab, und sie nahmen Umhüllungen oder Körper an, die für ein Dasein in der Kausal-, Astral- und der materiellen Ebene nötig waren. Diese Körper haben das Licht der Seele getrübt, so daß die Seele sich ihres ursprünglichen Glanzes und ihrer wahren Heimat nicht mehr bewußt ist. Seit undenkbaren Zeiten befinden sich nun die Seelen in Pinda, und gemäß ihren Wünschen und Taten haben sie das Leben in der Vielfalt seiner Formen durchlebt. In endloser Folge von Geburt und Tod haben sie jeweils einen Körper verlassen, um in einem anderen wiedergeboren zu werden. Dies wird das Rad der Vierundachtzig oder der Kreislauf der 8.400.000 Lebensformen genannt, in die eine Seele hineingeboren werden kann. In den Hindu-Schriften werden diese 8,4 Millionen Lebensformen wie folgt beschrieben: 

3 Millionen Baum- und Pflanzenarten 
2,7 Millionen Insektenarten 
1,4 Millionen Vogelarten 
900.000 im Wasser lebende Arten 
400.000 andere Lebensarten einschließlich 
der Vierbeiner und der Menschen usw. 

Alle Heiligen haben den Grundsatz der Seelenwanderung akzeptiert

Wir bleiben solange im Rad des Lebens bis wir müde sind und zu Gott, unserem Schöpfer zurück möchten.

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