Warum lässt Gott zu, dass so schreckliche Dinge auf der Welt passieren?

38 Antworten

Es gibt schlechte Menschen, damit die guten Leute ueberhaupt erkennen koennen, das sie gut sind. Ohne die schlechten waere es fad und langweilig und Langeweile nervt gewaltig.

Im jeden guten Film gibt es die Ganoven, die Spitzbuben und Leichentraeger, alles damit wir wissen, wir sind gut und die Boesen tun gerade ihr Werk.

Die Verfuehrung der Dualitaet, die hier auf der Erde herrscht, moechte beide Seiten der Medaille ausleben, das Gute und das Boese, dann macht es richtig Spass, dann kommt Freude auf.

Nichts kann einem guten Drama mehr Wuerze geben, als die boese Schwiegermutter, die immer Schlechtes im Sinn hat. Wir alle kennen solche boesen Typen, scheinbar wollen wir sie, damit die Erfahrung noch gefuehlsbetonter wird.

Nun zu deiner Frage: Gott laesst nicht Schrechliches passieren, wir sind es, die bestimmte Erfahrungen machen moechten, die durch unsere Gedanken entstehen und dann Erlebnisse anfachen, die uns wachruetteln.

Daran erkennst du, dass schreckliche Dinge Wachruettelungscharakter haben, sie machen uns wach die Realitaet zu erkennen, waehrend schoene Erlebnisse dich im Traum dahindudeln lassen. Denke mal darueber nach. Alles Gute!

"Zulassen" - das ist das richtige Wort. Denn Gott verursacht diese Dinge nicht. Menschen tun diese Dinge, zum Beispiel schießen sie aufeinander, lassen sich darin ausbilden, ihre Mitmenschen zu töten. Menschen verursachen Verbrechen, betrügen, stehlen, morden. Menschen begehen Ehebruch.

All diese Menschen entscheiden sich bewusst, gegen die Gebote zu verstoßen, die Gott uns gegeben hat: Du sollst nicht morden, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht betrügen, nicht lügen, etc.

Gott lässt dies im Moment noch zu, weil wir den freien Willen haben, unser Leben selbst zu gestalten. Nur, wenn die Möglichkeit besteht, etwas Böses wie etwas Gutes zu tun, haben wir auch die Freiheit. Denn dann können uns entscheiden.

Also: Ich kann mich entscheiden a) meinen Arbeitgeber anzulügen, oder b) ihm die Wahrheit zu sagen. Oder: a) die Steuererklärung korrekt auszufüllen oder b) zu flunkern. a) meinem Partner treu zu bleiben oder b) ihn zu betrügen.

Du verstehst? Durch unseren Lebenswandel können wir Gott beweisen, dass seine Gebote uns wichtig sind. Nur, weil die meisten Menschen gegen viele Gebote verstoßen, heißt das nicht, dass dies so richtig ist. Wir müssen unsere eigenen Entscheidungen treffen.

Irgendwann in naher Zukunft wird Gott in die Geschicke der Menschheit eingreifen. Dann werden wir gemäß dem beurteilt, was wir getan haben.

(Apostelgeschichte 17:31) Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

(Sprüche 2:21, 22) Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden. 22 Was die Bösen betrifft, von der Erde werden sie weggetilgt; und die Treulosen, sie werden davon weggerissen.

Dann wird es nicht genügen, wenn man oberflächlich ein paar Dinge getan hat, die in den Augen der Welt als "gut" gelten, z. B. irgendwelche Gelder gespendet hat. Dann kommt es darauf an, dass wir aus tiefstem Herzen heraus gut waren und uns nach einem guten Lebenswandel gesehnt haben.

Grüß Dich SenemSenem!

Die Antwort ist einfach:

Weil es Gott nicht gibt, jedenfalls nicht nach herkömmlichen Verständnis.

Der Mensch hat unbestreitbar wunderbare Seiten. Er hat aber auch die Möglichkeit böse zu sein. Jedoch kann nur er entscheiden, für welche Seite er sich einsetzen möchte und dafür muss er die Verantwortung tragen. Das geht aber nur, wenn er auch dazu herangezogen werden kann. Leider gibt es immer wieder Umstände, die das verhindern. Und das ist dann tragisch, wenn er durch sein Verhalten Schuld auf sich geladen hat und dabei anderen Menschen schweres Leid zufügt.

Ein Gott spielt da keine Rolle. Wenn es ihn wirklich gäbe, dann hätte er ja wohl versagt und ebenfalls schwere Schuld auf sich geladen. Und wenn das so ist, dann könnte es auch kein Gott sein.

Fazit:

Es gibt keinen Gott!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Wissenschftl. Buchstudium, Weiterbildung, Eigene Erfahrung

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Der Mensch hat unbestreitbar wunderbare Seiten. Er hat aber auch die Möglichkeit böse zu sein

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Was ist gut und böse?

Letztendlich ja auch oft Ansichtssache, die man anhand eigener Moralvorstellungen beurteilt.

Sicher gibt es auch gewisse Vorstellungen die gesellschafts- und kulturübergreifend sind, teilweise sogar welche die in mehreren Kulturen aufgetreten sind (möglicherwiese biologisch beeinflusst)

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@kayo1548

An kayo1548

Es gibt auf der ganzen Welt eine Übereinkunft, was böse ist. Einereits ist das in den Menschenrechten festgelegt und andererseits gibt es ausserhalb dieses Rechtes bestimmte Verhaltensweisen, die auf das gedeihliche Zusammenleben zerstörerisch wirken. Da gibt es keine Relativierung oder Interpretationsbeliebigkeiten. Das ist  kommunikativ geregelt und hat somit auch eine allgemeine gesellschaftliche Zustimmung, welche Gesellschaft das auch sei.

In einer kannibalistisch ausgerichteten Gesellschaft gibt es auch in diesem Sinne eine Übereinkunft, aber das wird dadurch nicht gut. Ganz einfach, weil der Mensch in seinem Wesen zerstört wird.

Der Mensch ist nicht fertig und muss sich wesensmäßig weiterentwickeln und dafür gibt es die Ethik, ein Teilbereich der Philosophie. Wer nichts davon weiß, bliebt seelisch-geistig rückständig.

Das Wort Religion im herkömmlichen Sinne habe ich jetzt in diesem Abschnitt mit Absicht ausgeklammert.

Das wäre schrecklich, wenn Menschen auf die Kultur, Tradition oder auf die Religion verweisen und sagen: wir sehen das aber anders. Leider können wir das im Nahen Osten und anderswo gerade ganz praktisch miterleben.

Das was den Menschen in seinem Wesen und das Leben überhaupt fördert, beides respektiert, achtet und seine Würde als heilig empfindet - jawohl, ich benutze mit Absicht dieses Wort -, der braucht über das was gut und böse sei, nicht mehr zu diskutieren.

Eine solche Haltung ist als universal anzusehen.

Das kann nämlich ebenso religiös begründet werden, ist aber im humanistischen Bereich angesiedelt und verhindert die ungesunde, um es milde auszudrücken, Relativierung von gut und böse und trägt die Ethik als unverzichtbaren Teil in sich.

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Ich glaube, in der Welt passieren zahlreiche schreckliche Dinge, die vom Menschen gemacht sind. Kriege zum Beispiel, Hunger, Umweltzerstörung und in der Folge Unwetter. Das jetzt einfach Gott anzulasten, ist billig und schiebt die Verantwortung, die uns anzulasten, auf Gott. Das ist sehr praktisch, denn dann können wir einfach so weiter machen, wir sind ja nicht schuld. Aber es ist falsch.

Ein zweites kommt hinzu: es steht dem Geschöpf nicht zu, über den Schöpfer zu richten, und Gott lässt sich auch von keinem Menschen vor Gericht stellen.

Weil es keinen Gott gibt?

Es gibt eine theologische Erklärung dazu, die lautet ungefähr so: Gott sät und läßt erstmal alles wachsen, was wachsen will. Und das aber nur so lange, bis er erkennen kann, was Frucht ist und was Unkraut ist, dann reißt er das Unkraut aus. Der Gute scheint doch ein wenig begriffstutzig zu sein.

Woher ich das weiß? Ich bin Atheist, aber ich versuche, mich in meinen Gegner hinein zu versetzen...deshalb bin ich bibelfester als die meisten meiner religiösen Mitmenschen.

Einschränkung: Er ist nicht begriffstutzig, sondern geduldig und gnädig.

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