Warum kann man einige Leute auf den ersten Blick nicht leiden?

9 Antworten

Einige haben einfach strenge Züge. Man achtet nicht darauf, sympatisch zu erscheinen, weil man vielleicht schon alles erreicht hat, was man wollte...oder vielleicht gar nichts? Manche merken es wahrscheinlich auch gar nicht. Sonst: Es könnten ja...hm, Narben, Warzen...Anzeichen, die "Schlechtes bedeuten", so etwas kennt man aus dem Märchen, das sind immer die Bösen. Oder wenn jemand gefärbte Haare hat, also, nicht das normale rot oder braun, sondern vielleicht blau oder grün oder pink...oder sonst was...^^, dann wirken die Leute asozial (nicht zwingend natürlich, aber es könnte ja sein), weil einem das zum Beispiel die Eltern so gesagt haben. Sehen die Haare fettig oder schmierig aus, wirkt man nicht sehr hygienebewusst...ich denke, es gibt sehr viele Gründe, noch einige mehr, die ich genannt habe...

hat was mit menschenkenntniss zu tun. im lauf seines lebens hat man immer mehr erfahrung im umgang mit menschen. man kann also immer leichter u schneller einschätzen mit wem man es zu tun hat. auch schon auf den ersten blick.

Ja das geht mir auch manchmal so. Ich kann es auch nicht erklären, warum es so ist.Ich denke da kommen mehrere Faktoren zusammen: das äussere Erscheinungsbild,die Gestik,die Stimme etc.Vielleicht erinnern sie uns unbewusst an Menschen, mit denen wir in früheren Jahren z.B.Kindheit, mal schlechte Erfahrungen gemacht haben.Meist will ich diese Menschen auch einfach garnicht näher kennenlernen. Allerdings ist es mir auch schon passiert, dass ich meine Meinung irgendwann einmal total geändert habe, so z.B. bei meiner besten Freundin. Als ich sie vor über 18 Jahren kennenlernte, konnte ich sie erstmal nicht leiden, heute möchte ich sie für nichts auf der Welt mehr missen.

Das ist eine tolle erfahrung, also lernen wir daraus: Nicht vom Charakter auf das Aussehen schließen...oder war es andersherum^^...ANMERKUNG: Natürlich weiß ich es...

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Wenn wir jemanden sofort nicht leiden können, also emotional auf ihn reagieren, hat das mit uns selbst zu tun, nicht mit dem anderen. Wie evistie richtig sagte, hat es einmal mit den abgespeicherten Erfahrungen zu tun, die in Sekundenbruchteilen aktiviert werden durch bestimmte Signalwirkungen. Die andere Sache ist die der Projektion, wenn wir bestimmte Eigenschaften am anderen nicht ab können: der andere lacht zu laut und ordinär (-> ich selbst traue mich nicht, derart offen zu lachen und kann es deshalb bei ihm nicht leiden); der andere vernachlässigt sein Äußeres (-> ich selbst mühe mich täglich ab, hasse diesen vermeintlichen Zwang aber und beneide den, der sich ihm nicht unterwirft); der andere steht mit seinen Scherzen im Mittelpunkt (-> ich habe auch guten Humor, traue mich aber nicht, ihn so gekonnt rüberzubringen). Wenn unsere Schatten am Licht sind, stört uns eigentlich niemand mehr durch seine pure Existenz- was nicht heißt, dass man mit jedem gut Freund werden muss, aber die negative emotionale Beteiligung ist dann einfach nicht mehr da.

Das ist eine unbewusste Bauchentscheidung, die aus dem Unterbewussten herrührt. Das können frühkindliche Erinnerungen sein, die mit dem fremden Gesicht assoziiert werden. Wenn man sich dessen bewusst ist, sollte man gegen etwas tun.

Warum? Meistens ist mein erster Eindruck zutreffend. Das heißt natürlich nicht, daß ich meine Meinung nie ändere.

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