Warum kann ich es meinem Vater nie recht machen?!

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6 Antworten

Deinen Vater kannst du leider nicht ändern, niemand kann andere ändern, schon gar nicht die Eltern, daher von mir nur ein Ratschlag wie du besser damit umgehen kannst wie er nun mal ist. Er hat scheinbar nur ein Problem mit Mädchen, daher hat dein Bruder es gut, du leider weniger aber du hast deine Mutter. Und wie du ja selber schreibst, deine Mutter tut sehr viel für dich, sie steht dir bei und legt immer wieder gute Wörter für dich ein. Daher tust du auch alles was du im Haushalt tust nicht für deinen Vater, sondern für deine Mutter. Es ist also auch gar nicht so wichtig ob er das anerkennt oder dir dankt, du tust es nicht für ihn und deine Mutter dankt dir doch. Tagtäglich wenn sie für dich Partei ergreift, wenn sie dich verteidigt und auch wenn sie dafür sorgt, dass du ein Pferd bekommst. Richte also dein Augenmerk mehr auf die Dinge die dir gut tun: Deine Mutter, deine Leistungen und Erfolge und natürlich auch dein Pferd. Dein Vater hat, so wie er dich behandelt, noch nicht einmal deinen Hass verdient, blende seine Ausfälle ''einfach'' aus.

Suche den Kontakt und das Gespräch, sag ihm alles was du nicht so gerecht findest, halte einen ernsten Vortrag und offenbare die Gerechtigkeit, wie sie vermutlich nicht mehr herrscht.

Ein Pferd kostet zwar Geld aber das kommt nicht wieder rein wenn du dir den Hintern aufreißt für den Haushalt. Frage deinen Dad wieviel WERT deine Arbeit hat und wann diese Arbeit den Wert des Pferdes erreicht hat. Das ist ein philosophisches Thema. Da wird er überlegen müssen oder absurde Aussagen machen. Du machst viel und das sollte/kann nicht für immer so sein, du hast auch das recht Freizeit zu haben, bzw haben andere das Recht auch etwas zu tun, und das ist keine Altersfrage oder eine Frage des Besitztums (also ein Pferd, Fernseher, Zimmer,Bett)...dein Bruder muss ja angeblich für das was er bekommen hat, also ein Zimmer/Bett/Essen, nichts tun, also ist das kostenlos, wenn er wirklich nichts tut kannst du so argumentieren.

Ansonsten muss man evtl. schärfere Geschütze auffahren. Sag deinem DAD mal, das er nicht alles haben kann! Das Pferd braucht ebenso Pflege, und du hast es auch um es zu nutzen, die normalen Dinge im Haushalt kann er genauso gut machen wie dein Bruder. Im richtigen Moment solltest du mal dein Mund öffnen, deine Arme verschränken und laut und deutlich klar machen dass du hier nicht alleine im Haus bist. und der Wert deiner Arbeit den des Pferdes klar überschreitet. Kosten wie Pferdeverpflegung und Unterhaltskosten verhalten sich wie das Futter für deinen Bruder, es ist kostenlos. Sollte ihm das nicht gefallen, dann renn weg, renn einfach weg...lass ihn stehen, reite mit dem Pferd davon, sei trotzig, verweigere alles, werde zu Ghandi und leiste passiven Wiederstand.

...und verliere notfalls das Pferd...der Gerechtigkeit wegen.

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@Wepster

das pferd otfalls verleiren? auf keienen Fall! Ich kenne meinen Dad, und wenn sie nach paar wochen nicht wegkommt landet sie in der Wurst.. da is er gnadenlos...

Ich hab jetz auchschon mit meiner Mom geredet, die meinte wenn ich in der schule bin redet sie mit ihm. Sie meint selber das mein Bruder eig. mehr machen müste... nur weil ich ein Pferd habe ist keine Agumentation,da sie meinem Bruder seinen Führerschein Zahlen und ein Auto kaufen würden, was r aber nicht will... Also ist die Agumentation unangebraccht.. ich hoffe enfach das es sich bald verbessert...

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Frage Deine Mutter bitte, WER oder WAS ihren Mann so gemacht hat: So unsensibel, hart und frustriert, so unsicher und an sich selbst zweifelnd. Sie wird es wissen, Sie kennt ihn und seine Familie.

Bitte sie, ihn zu geeigneter Zeit exakt auf dieses Problem ausführlich anzusprechen - im Zusammenhang mit seiner Härte und seiner emotionalen Distanz zu seiner Tochter (die darunter leidet, mit ihren Bedürfnissen nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Angenommen-Sein nicht wahrgenommen zu werden!).

Auch Deine Mutter kommt bei ihm aus dem selben Grund zu kurz - sie könnte Dein Problem als Anlass nehmen, auch deswegen einmal mit ihm zu sprechen.

Im Grunde müsste er Hilfe erhalten, damit er sich ändert und euch geholfen ist. Wenn das nicht möglich ist, weil er mit seinem Problem nicht umgehen und sich nicht ändern will, wäre Deine Mutter als Verantwortliche gefragt, ihm beizubringen, dass er dann aber für den Familienfrieden wenigstens seine Finger aus manchen Angelegnheiten heraushält.... z.B. wer was wann putzt oder aufräumt. Dann sollte Deine Mutter hier die Regie deutlicher übernehmen und auch Deinem Bruder regelmäßige Aufgaben übertragen.

mein Opa ist Alkoholiker, ist aber desshalb nicht aggressiv. Er selber ist zwar auch so abgestumpft, aber für ihn wahr mein Vater auch immer der ''Tolle'' ...mehr weiss ich nich

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@Dasioi

Ein süchtiger Mensch kann die Bedürfnisse anderer Menschen (insbesondere Kindern) in seiner Umgebung nicht gut wahrnehmen. Auch wenn er seinen Sohn in den Himmel gelobt hat: Ein Kind merkt, wenn da kein echtes Einfühlen stattfindet. Dazu muss ein Vater gar nicht aggressiv sein. Das Kind wird vom trinkenden Vater trotzdem nur eingeschränkt wahrgenommen - und das hat Folgen für die soziale Entwicklung des Kindes. Auch ein "hochgelobtes" Kind kann sich verlassen, ignoriert und unverstanden fühlen. Deinem Vater hat etwas gefehlt. Sprich mit Deiner Mutter.

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ich glaube, er bereut den kauf des pferdes, das ja auch laufende kosten verursacht. setzt euch mal zusammen und redet darüber. vielleicht würde ein verzicht deinerseits milde bei ihm hervorrufen, so dass du es letztlich nicht verkaufen musst.

ein schwieriger konflikt. ich hab die erfahrung gemacht, dass man letztlich sehr leidet, wenn man die eltern immer wieder unter druck setzt, und so dinge durchboxt, die sie eigentlich nicht wollen.

die kosten sind kein problem - er verdeint wirklich genug,das weiss ich ... mit dem Pferd hat er ja auch seine einzigen glücksmomente,weil er vor allen prahlen kann, das er nen Pferd hat etc....

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@Dasioi

nicht wahr, oder? und mit dir kann er nicht prahlen? oje, manche väter hätten besser keine kinder...

wie man dir da helfen kann, weiß ich nicht. wenigstens macht das die drohung weniger bedrohlich... oder meinst du, er würde sie wahr machen?

meinem vater konnte ich im nachhinein vieles verzeihen, als ich hörte, wie er von seinem vater behandelt worden war.

immerhin hat er dir das pferd ermöglicht. egal wie viel geld er hat, ein pferd ist ein kostenfaktor, der nie kalkulierbar ist. das kann morgen schon in die tausende gehen. er bringt also schon ein opfer für dich. vielleicht kann er einfach nicht mehr... nimm es nicht persönlich. es ist seine schwäche, nicht deine! das ist wichtig zu verstehen. und das mit den söhnen ist ein altes lied... immerhin, du hast das pferd.

alles glück dieser erde ist doch sowieo auf dem rücken der pferde :-))).

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mir kommt es so vor als wäre es ihm lieber du wärst ein junge...

Jungs machen Jungs, Männer machen Mädchen. :-p

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Dein Herr Papa ist ´n Pascha, kenne das nur zu gut aus meiner Kindheit! Sprich´mal mit Deiner Mutter in Ruhe darüber, sie hat ihn wohl als Einzige im Griff!

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