Warum ist die "Metal" Community so schlecht geworden?

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6 Antworten

Ich weiß nicht so recht. Das einzige was mir in der Richtung aufgefallen wäre, wäre bei den neuen Songs von Sabaton. Das neue Album ist kein Meisterwerk und Anhänger der neuen Sabaton bashen sich mit den Anhängern der alten Sabaton. Ansonsten lese ich kaum Kommentare bei Youtube. Aber allgemein sind die heutigen Zeiten ja eh schlechte Zeiten um mit den Leuten normal zu reden. (Von wegen Flüchtlingskrise, Terror etc. Da färbt eventuell was ab.)

Was mir grade nur auffällt ist, wie viele Idioten es in diesem Týr Boykott gibt (ich weiß nicht, ob du davon was gehört hast, aber die Band Týr wird ja aktuell von Veranstaltern boykottiert, weil der Sänger bei der Grindwaljagt, genauer gesagt, dessen Verarbeitung mitmacht). Da gibts ne Menge doppelmoraliger Pseydomoralapostel (oder es sind mehr Menschen Vollzeitvegetarier, als ich dachte).  

Was mir sonst noch aufgefallen ist, ist das es hier bei GF wieder mehr Bash um ,,Band XY spielt kein Metal" gibt. Nicht die Leute die das sagen (was ja im sehr überwiegendem Fall auch richtig ist), sondern jene die danach zurückkeifen, weil sie sich scheinbar auf den Schlipps getreten fühlen. Ob das jetzt nur Einbildung ist, oder nur ein saisonelles Hoch oder echter Trend weiß ich nicht.

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Wenn man sich anschaut, wie die Leute insgesamt miteinander umgehen, wundert es nicht, daß die Metalszene ebenso infiziert wird von den Auswüchsen........ Beleidigungen, Herabwürdigen, Hate in jedweder Form knallt einem doch langsam bei jedem Thema ins Gesicht.

Denn wir leben ja nicht auf der Insel der Glückseligen, nicht wahr?

 - Den Blödsinn nicht mitmachen.

- Sich nicht als der Alleinige-Oberahnungshaber aufspielen.

Ich hab z. B. eine schwere Arroganz-Allergie. Wenn einer meint, er hat die Metal-Kompetenz mit Löffeln gefressen, ich aber nicht (schon weil ich ne Frau bin), dann ist der Wicht schon durch den Rost gefallen. Meine Aufmerksamkeit hat er jedenfalls verspielt.

Nee, wenn man nicht auf die üblichen Verdächtigen hereinfällt (die es in JEDER Szene gibt), dann ist im Großen und Ganzen bei den Metalheads schon mehr in Ordnung als im Argen.

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In letzter Zeit fällt mir immer wieder auf, dass es einfach viel zu viele Idioten gibt, die sich Metalheads schimpfen.

Trifft das nicht auf jede Jugendkultur zu? Ersetze Metalhead durch Goth, Punk oder XXX...

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Kommentar von Vando
27.08.2016, 00:59

Was hat Metal mit einer Jugendkultur zu tun? Nix. Metal ist eine Musikrichtung und Lebenseinstellung und hat nix mit einer Phase die ein paar u18 Jährige durchmachen.

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Ich sehe es zum Teil ebenso das einige Typen mit schwachen Charackter sich denken, sich dem Metal anzuschliessen um etwas "Hartes" darzustellen....

Solche Leute wissen oft nicht worum es eigentlich geht. Heavy Metal ist für mich eine Philosopie und Lebenseinstellung.

In den letzten 15 Jahren hat sich der Metal mittlerweile als Salonfähig etabliert und hat seit Jahren keine Ausenseiterolle mehr.

In einem vorigen Beitrag wurde es so beschrieben, dass viele diesem "hype" einfach nur folgen.

Diese stehen dann aber nicht zum Metal und dessen was er verkörpert (obwohl das für jeden etwas anderes sein kann).

Viele denken sie schliessen sich der Gemeinschaft an damit sie ein Teil etwas grossen sind und dann einen auf "Hart und mir doch egal" zu machen. Haben im Leben vielleicht nichts erreicht oder sind sonstige Versager und unzuzfrieden mit sich selbt...

Genau das wird dann damit verbunden, das der Metal ja eigentlich die innere Wut mit aufgreift und auch als Rebellion gegenüber der Gesellschaftsnorm steht. Somit werden die typischen Klischees und Vorurteile gegenüber dem Heavy Metal bedient und erfüllt....

Während die echten Metalheads eben über den Dingen stehen.

Zum Glück sind es nur einzelne Idioten....

Ein anderer Punkt ist auch, so glaube ich, das es oft auch nur kleine schwächliche Versager sind, die in der Anonymität des Internets sich aufspielen.

Stehen sie dann vor einem, würde man aus dem Lachen nicht mehr heraus kommen :)

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Nicht nur beim Metal, sondern bei allen Themen, die beliebt sind (und um denen ein gewisser Hype herrscht), existieren sogenannte "Mitläufer".

Welche behaupten, echte Experten zu sein, weil sich das dann einfach besser anfühlt und viele ihnen das abkaufen und sie fast schon verehren.

Sie kritisieren auch gerne alles und jeden (schon im unrealistischen Verhältnis), damit es so wirkt, als hätten sie derbe Ahnung von ihrem Fach.

Traurig aber war.
Die Leute gibt es und sie werden leider auch immer mehr.



Wenn ich deinen Text überhaupt richtig verstanden habe
und du darauf hinaus wolltest.

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vor 30 jahren war metal noch richtig geil, vor 20 jahren war noch alles in ordnung. seitdem geht es bergab.

typisches next generation problem. sich darüber aufzuregen ist kindergarten.

die grizzlybären lockst du jedenfalls mit den kindereien nicht hinterm ofen vor. damit ein steelheart beim wintertreffen morgens aus dem schlafsack kriecht und bei minustemperaturen ins freie stapft - dafür brauchst du das da.

und wenn du das nicht kennst, hast du von der materie (es ist nicht nur die musik) keinen schimmer.

ach - die gründe dafür sind recht einfach darzustellen: nur die harten kommˋ in garten - und es heisst nicht community sondern club - by the way.

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