Warum ist das Physik-Studium so schwer?

11 Antworten

Physik ist eigentlich nicht schwer, du solltest dich allerdings für alles interessieren, was damit zusammenhängt wie Chemie, Organische Chemie, Kybernetik ...Es ist recht viel Arbeit damit verbunden, aber sehr interessant. Ein sehr gravierendes Problem finde ich sind Lehrkräfte, die dank ihres Genius alles so können und somit zu keiner echten Erklärung fähig sind. Und die ewigen Puristen,die nicht mal verständliche und auch lustige Analogien zulassen. (Bsp: Ein Elektron sucht sich halt den bequemsten Platz raus, den Pluspol). Auf der anderen Seite gibt es auch diejenigen, die nur mühsam am Script kleben, weil sie es durchaus nicht verstanden haben. Da kommt dann oft schräges, unverständliches Zeug heraus. Die Vorlesungen sollte man meiden und den Stoff selbst studieren. Durch die allgemeine Übersicht über die Phänomene der Technik kann man sich später sehr schnell in viele Sachgebiete einarbeiten und die Kollegen immer wieder durch ungewöhnliche Verbesserungen überraschen. Das war in meinen 30 Berufsjahren immer mal wieder recht amüsant. Arbeiten, für die 4 Wochen angesetzt waren, hab ich zuweilen in drei Tagen geschafft und wenn man dann auch noch schlau genug ist, das nicht zu verraten, hat man viel Muße, die in den Newslettern vorgestellten neuesten Forschungsergebnisse zu studieren, einfach so nebenbei. Also ran an die Physik! Es ist das beste, was es gibt!

Nicht Schwer? Versuch mal die Bewegungsleichung eines Vogels in Hamilton Mechanik aufzustellen, da siehst du wie nciht schwer das ist ;p

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Wo arbeitest du, wenn ich fragen darf?

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physik zählt sicherlich zu den anspruchsvolleren studiengängen. aber mit deiner interessenlage sollte es zu schaffen sein. als alternative könntest du dich ja auch mal mit dem gedanken befassen ingenieur (maschinenbau, e-technik, luft- und raumfahrttechnik o.ä.) zu werden.

Ich habe auch Physik studiert, ist aber etwas länger her (86 bis 92). Mir hat es viel Spaß gemacht, ich würde es auch wieder tun und nein, ich fand es gar nicht stressig, sondern einfach klasse.

Bei mir war 87 Schluss. Streckenweise hat es viel Spass gemacht, aber damals waren die Hochschulen vor allem die Praktika überfüllt und aus meinem Semester sind etwa 2/3 ganz aus der Physik weg und nur 5 von ca. 100 haben fertig gemacht, was sie angefangen haben. Damals konnte man noch überall hin wechseln. Wichtig ist eine unverwüstliche Beharrlichkeit und das Meiden von Personen und Vorlesungen, die nichts im Sinn haben, als die störenden Studenten zu verekeln. Das Studium muss unbedingt Spass machen, sonst hält es keiner durch!

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Versuch Dir alten Klausuren und Übungsblätter zu besorgen, nach Möglichkeit mit Lösung. Das hilft im Studium SEHR viel. Außerdem kannst Du Deine Frage so für Dich persönlich abschätzen. Ein Physikstudium ist wirklich anspruchsvoller als ein Mathematikstudium.

Wenn Dir die Aufgaben/Übungen/Klausuren der Anfangssemester als zu schwierig erscheinen - Du z.B. nicht einmal die Lösungen verstehst - dann könntest Du immer noch Mathematik mit Nebefach Physik studieren. Dann kannst Du zur Promotion noch wechseln.

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Den letzten Satz sehe ich etwas anders, aber dazu hat jeder wohl seine eigene Meinung. Spreche aber aus Erfahrung, da ich beides studiert habe.

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Ich finde du hast eigentlich so die besten Voraussetzungen für das Studium - du interessierst dich dafür und bist auch in der Schule gut in Mathe und Physik. Ich hatte nicht einmal Physik LK und mache nächstes Semester meinen Bachelor. Und ich bin bei weitem kein Genie oder sowas. Durchschnittlicher Student was meine Intelligenz angeht. Aber überdurchschnittlich was das Engagement, den Zeitaufwand usw. angeht - denn als Physik Student bist du z.B. wesentlich mehr gefordert als ein BWL Student. Lange Rede kurzer Sinn: Tu es ;)

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