Papier besteht grösstenteils aus Zellulosefasern. Diese werden aus Holz gewonnen, indem der Ligninanteil herausgelöst wird.

Zellulose ist ein Polymer der Glukose (also ein Polysaccharid) und gehört somit in die grosse Familie der Kohlenhydrate. Die Summenformel ist:

(C6 H12 O6)∞

...zur Antwort

Silber liegt in der Spannungsreihe bei +0,8 V, Aluminium dagegen bei -1,7 V. Du brauchst also ein ziemlich hefiges Reduktionsmittel, um aus einem Aluminiumsalz oder aus Aluminiumoxid metallisches Aluminium zu gewinnen.

Hans Christian Orsted ist im Jahre 1825 erstmals die Herstellung von Aluminium aus Aluminiumchlorid und Kalium gelungen.

Grosstechnisch wird Aluminium heute durch Schmelzflusselektolyse aus Aluminiumoxid gewonnen. Dafür werden grosse Mengen an elektrischer Energie benötigt.

Beide Verfahren sind zu gefährlich, um sie mit dem Chemiebaukasten zu Hause auszuprobieren!

...zur Antwort

Das Modell des Lichtstrahls beruht auf der Beobachtung, dass Licht sich in der Regel geradlinig ausbreitet. Jedenfalls gilt das in einem Medium mit konstantem Brechungsindex. Mit der Strahlenoptik kann man viele Phänomene sehr gut erklären, wie z.B. Schattenwurf, Spiegelung, Brechung, Linsen und diverse optische Geräte.

Wenn allerdings die Abmessungen der beleuchteten Objekte in der Grössenordnung der Lichtwellenlänge liegen, so spielen plötzlich die Welleneigenschaften des Lichts eine Rolle. Das Licht breitet sich nicht mehr geradlinig aus, sondern es kommt zu Beugung und Interferenz, z.B. am Doppelspalt oder am Gitter. Das Auflösungsvermögen eines Mikroskops ist begrenzt, Laserstrahlen können sich gegenseitig auslöschen usw.

...zur Antwort

Die Feldlinien des Stabmagneten und der Spule sind nur im Aussenraum identisch.

Im Inneren des Stabmagneten musst Du noch die Magnetisierung des Materials berücksichtigen. Das B- und das H-Feld verlaufen hier entgegengesetzt !

Im Inneren der Spule hängt die Magnetisierung stark davon ab, ob die Spule hohl ist oder z.B. mit einem Weicheisenkern gefüllt ist.

Das B-Feld ist übrigens immer ein quellenfreies Wirbelfeld. blunt hat da offensichtlich was durcheinander gebracht.

...zur Antwort

Aufgrund des gemessenen Bindungswinkels von ca. 120° muss man sp2-hybridisierte Orbitale annehmen. Folglich verteilen sich die 9 Elektronenpaare wie folgt:

In der Molekülebene:

  • 2 bindende Elektronenpaare
  • 1 nichtbindendes Elektronenpaar am Schwefel
  • je 2 nichtbindende Elektronenpaare an den Sauerstoffatomen

Senkrecht zur Molekülebene erstrecken sich 3 p-Orbitale, in denen die restlichen 2 Elektronenpaare delokalisiert sind. Die antibindende Überlagerung bleibt also leer:

  • 1 vollständig delokalisiertes, bindendes Elektronenpaar
  • 1 nichtbindendes Elektronenpaar an den Sauerstoffatomen
...zur Antwort

Salzwasser ist ein sogenannter Elektrolyt. Es befinden sich darin frei bewegliche Ionen: Na+ und Cl- . Legt man eine Spannung an, so wandern die Ionen in entgegengesetzter Richtung und transportieren dabei Ladung. An den Elektroden zerlegt sich das Salzwasser chemisch in Chlor, Wasserstoff und Natronlauge.

...zur Antwort

Plastikflaschen bleiben auch im Gefrierschrank so elastisch, dass sie nicht platzen. Bei Glasflaschen kann das schon passieren.

...zur Antwort

Genaugenommen ist die Trägheit des Hammers dafür verantwortlich, dass der Prägestempel in den Rohling getrieben wird. Je grösser der Impuls des Hammers, um so tiefer die Prägung.

Dagegen bringst Du mit einer hydraulischen Presse zwar grosse Kräfte auf den Prägestempel, aber eben keinen Impuls.

...zur Antwort

Luft kann unterschiedliche Mengen an Wasserdampf enthalten (siehe Luftfeuchtigkeit). Die maximale Konzentration (die Sättigung) ist im Wesentlichen abhängig vom Druck und der Temperatur (siehe Sättigungsdampfdruck, Taupunkt).

Wenn trockene (besser gesagt: ungesättigte) Luft mit Wasser in Berührung kommt, so nimmt sie Wasserdampf auf, bis die Sättigung erreicht ist.

Kennst Du nicht den Versuch, bei dem kaltes Wasser unter eine Vakuumglocke gestellt wird und anfängt zu "kochen", wenn der Luftdruck sinkt?

...zur Antwort

Spannungstransformation. Beispiele: Umspannwerke an den Endknoten eines Hochspannungsnetzes. Netzteile in elektronischen Geräten.

Impedanzwandlung. Beispiel: Leistungsfähige Lausprecher benötigen geringe Spannungen, dafür um so mehr Stromstärke. Dasselbe bei Induktionsöfen.

Potentialtrennung. Beispiel: Elektrische Eisenbahn und sonstiges Spielzeug. Bei einem Sicherheitstrafo gibt es keine leitende Verbindung zwischen Primär- und Sekundärkreis.

Hochpassfunktion. Beispiel: nochmal der Lautsprecher. Gleichspannungsanteile verschlechtern die Klangqualität eines Lautsprechers. Ein Trafo überträgt nur Wechselspannungen, Gleichspannungsanteile werden abgeblockt.

...zur Antwort

Erstens: Zu Deinem eigenen Schutz solltest Du in Laborräumen vorsichtshalber keine Lebensmittel und Getränke zu Dir nehmen, denn es kommt immer mal wieder vor, dass dort mit giftigen oder radioaktiven oder sonst irgendwie gefährlichen Stoffen hantiert wird. Umgekehrt könnten Krümel oder ähnliche Verunreinigungen ein empfindliches Gerät stören oder einen Versuchsablauf verfälschen.

Zweitens: Es ist gegenüber Deinem Lehrer und Deinen Mitschülern unhöflich, während des Unterrichts zu essen. Essen ist - ebenso wie Kaugummikauen, Schminken, Stricken, die Benutzung von Handys oder iPods usw. - eine Ablenkung vom Unterricht. Du zeigst dadurch Dein Desinteresse, und die anderen Anwesenden könnten sich gestört fühlen. Solche Tätigkeiten müssen auf die Pausenzeit und den Pausenhof bzw. dafür bestimmte Räumlichkeiten (Aufenthaltsräume, Kantine, Duschen, Toiletten) beschränkt bleiben.

 

...zur Antwort

Wenn Du Dich mit den mathematischen Grundlagen der Relativitätstheorie vertraut machst (Minkowski-Metrik, Lorentz-Transformation), erkennst Du in der 4-dimensionalen Transformationsmatrix, dass die transversalen Koordinaten unverändert bleiben und dass sie auch die Zeitkoordinate nicht beeinflussen.

Wenn die Bewegung z.B. in x-Richtung erfolgt, dann mischen nur die x- und t-Koordinaten miteinander. Die y- und z-Koordinaten bleiben dagegen erhalten.

...zur Antwort

Gemäss den Erkenntnissen der Quantenmechanik breiten sich die Elektronen über den gesamten Raum rings um den Kern aus. Es gibt da keinen Zwischenraum, wo etwas anderes Platz haben könnte.

Allerdings wirkt zwischen dem Kern und den Elektronen ein elektrisches Feld. Das ist eine Form von Energie oder "virtuelle Photonen", wenn Du so willst.

...zur Antwort