Warum hat ein Beichtstuhl fast immer 3 Türen?

5 Antworten

Ist doch immer nur einer drin zum Beichten. Wenn da ein zweiter mit drin wäre, brauchte man kein Beichtgeheimnis mehr. Aber wozu die 3. Tür da ist? Habe ich noch nie hinterfragt. Und bei Wikipedia steht das: Die heutige Form des Beichtstuhls stammt aus der Barockzeit. Es handelt sich um ein fast geschlossenes, schrankartiges, hölzernes, oft mit kunstvollem Schnitzwerk verziertes Möbelstück, das in zwei oder (meist) drei Innenräume geteilt ist: einen für den Priester, einen (bzw. zwei) für die Beichtenden (zwei zur alternierenden - nicht gleichzeitigen - Benutzung). Der Teil des Priesters enthält einen der Tür zugewandten Sitz, der Teil des Gläubigen eine Kniebank, ausgerichtet zu der vergitterten Öffnung in der Trennwand, durch die das Bekenntnis gesprochen wird. - Hat sicher nur damit zu tun, dass diese Art in der Barockzeit so gebaut wurde! Aber lies mal bei Wikipedia weiter - es gibt noch ander Formen von Beichtstühlen!

...ist die 3.Tür eventuell der Notausgang (nein, ich will doch nicht aussagen)??

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Meine Information ist, daß die Beichtstühle aus ergonomischen Gründen so gebaut sind: Damit die Priester beim stundenlangen Beichte hören nicht so einseitig werden, weil sie sich ja immer zum jeweiligen Beichtenden beugen müssen.

Damit es schneller geht. Der Priester braucht sich zur anderen Seite zu wenden. Wären die Sünder zu einem Stuhl (mit Sicherheitsabstand) anstehen und sich abwechseln, würde der Wechsel unnötig lange dauern. Zudem durften früher Männer und Frauen nicht in der selben Schlange anstehen. Sie könnten sich in einer gemischten Warteschlange wohl zunahe kommen.

Ah, das mit den Männern und Frauen in der selben Schlange wusste ich noch nicht! Danke für diese Information! DH!

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Also wurden die "Sünden" fast im Akkord vergeben!!! Deshalb wurde er mit 2 Türen gebaut ??

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Das mit den Männern und Frauen scheint eine plausible Erklärung zu sein. Das würde Sinn machen und nicht unbedingt das Argument für bessere Zügigkeit!

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@gerwitt

das mit den Männern und Frauen finde ich ein super Argument. Die Kirche ist ja für sexuelle Unterdrückung ein wunderbares Beispiel. Männer und Frauen sassen ja auch getrennt.

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So ein Laufband :-)

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