Warum gilt die Geige als Instrument des Todes/Teufels?

7 Antworten

Die Geige gilt als Instrument des Teufels, weil ihre Vorläufer (Fiedel usw.) im Mittelalter vor allem für Volksfeste und Tanzmusik verwendet wurden. Das waren natürlich schwer sündige Orte :) und deshalb hatte sie erst einmal einen ganz schlechten Ruf. Der blieb dann später, als sie ab dem Barock zum neuen Mode-Instrument des Adels geworden war, als reizvoller dunkler Schatten hängen. In der Zeit der großen Virtuosen (Paganini & Co.) passte das auch gut, weil diese Saitenzauberer so "unheimlich" genial und fingerfertig waren. Außerdem verzauberten sie die Damen in Massen, selbst wenn sie so hässlich waren wie Paganini, zu dem ein bisschen teuflische Athmosphäre auch ganz gut gepasst hat.

Instrument des Teufels? Ich erinnere mich nur an den Teufelsgeiger von Eppendorf. Diesen Beinamen trug der Musiker Lorenz Westphal, den alle Welt nur kurz Lonzo nannten.

Lonzo war Mitglied der Rentnerband, der Band Leinemann und der Gaudi-Combo Okko, Lonzo, Berry, Chris & Timpe. 1974 nahm er zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten, dem Pianisten Gottfried Böttger, die Single Hamburg ’75 auf, die sich auf die damals florierende Hamburger Szene bezog. Sein größter Solo-Erfolg war wohl Die Dinosaurier, in dem er auf skurile Art das Aussterben derselben erklärte.

Aber der Beiname dürfte wohl mehr seinem teuflich guten Können geschuldet sein als dem Teufel selbst. Lonzo starb am 13. November 2001 an einem Herzinfarkt.

Mir fällt da direkt der Begriff "Teufelsgeige" ein.. Hilft dir aber vermutlich nicht. Das ist ja wieder ein anderes Instrument. Aber ich könnte mir vorstellen, dass da ein Zusammenhang besteht.

 - (Musik, Teufel, Geige)

ja das Bild kenne ich, mir ist aufgefallen das ziemlich viele Gemälde, die etwas mit dem Tod zu tun haben auch immer eine Geige im Bild zu sehen ist, zum beispiel auch die Totentanzdarstellung! Danke für Deine Mühe!

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Die Geige gilt als Instrument des Teufels, weil ihre Vorläufer (Fiedel usw.) im Mittelalter vor allem für Volksfeste und Tanzmusik verwendet wurden. Das waren natürlich schwer sündige Orte :) und deshalb hatte sie erst einmal einen ganz schlechten Ruf. Der blieb dann später, als sie ab dem Barock zum neuen Mode-Instrument des Adels geworden war, als reizvoller dunkler Schatten hängen. In der Zeit der großen Virtuosen (Paganini & Co.) passte das auch gut, weil diese Saitenzauberer so "unheimlich" genial und fingerfertig waren. Außerdem verzauberten sie die Damen in Massen, selbst wenn sie so hässlich waren wie Paganini, zu dem ein bisschen teuflische Athmosphäre auch ganz gut gepasst hat.

Alsoich denke es betzieht sich auf die Geige... Ich habe zwar keine ahnung aber ich glaube dass man mit einer geige so schnell oder so langsam schön oder schrecklich und freudig oder traurig spielen kann, dass es die Menschen umhaut und in seinen Bann zieht. Das können aber nur sehr sehr gute Geiger machen weshlab man sie wahrscheinlich (ich habs nur gehört(gelesen)) Teufelsgeiger nennt.

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