Warum gibt es Vorurteile gegen den Namen Kevin?

7 Antworten

Hallo,

ja, ich denke, es hat mit dem Film zu tun. Denn dort wird Kevin durchaus als clever, aber auch als ein wenig trottelig dargestellt. Nervtötend in seiner Art, anstrengend, smart, "superschlau" und anders.

Danach wurde Kevin zu einem Modenamen. Und dann passiert sowas halt.

Menschen lieben es in Schubladen zu denken, und wenn so ein Kevin dann in die Schublade passt, dann haben alle anderen verloren.

Jeder Name impliziert etwas. Menschen denken immer aus ihren Erfahrungen und Wahrnehmungen heraus.

Deshalb, Augen auf bei der Namenswahl, es bleibt einem ein Leben lang.

Es gibt trotzdem genug Kevins, die nett sind, intelligent, fröhlich, aufgeschlossen und gesellschaftsfähig.

Und es gibt tausend Namen wo das in die ein oder andere Richtung genauso läuft.

LG Mata

Dazu gibt es eine Theorie: Menschen aus bildungsferneren Schichten oder z.B. die Generation DDR, die nicht reisen können/konnten, neigen dazu ihren Kindern "exotische" Namen zu geben. Kevin, Justin, Chantal, Jacqueline, Mandy, Sandy und so weiter. Deshalb sind diese Namen mit Vorurteilen behaftet. (Und bevor ihr jetzt auf mich losgeht, diese Theorie stammt nicht von mir) Selbstverständlich kann man das nicht verallgemeinern, aber Deutsche essen nunmal Sauerkraut und Holländer haben eine Anhängerkupplung. :-)

Es gibt einfach verschiedene Untersuchungen, die das bestätigen.

Einzelne Menschen spielen dabei dann keine große Rolle. Ich habe in meinem Leben auch so den ein oder anderen Kevin kennengelernt und einer schien zumindest nett und klug bis er meinen Bruder im Urlaub zum Stehen animiert hat und selber auch etwas gestohlen hat.

Aber dennoch glaube ich nicht, dass jeder der den Namen Kevin trägt automatisch dumm ist.

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