Warum geht eine Kerze aus wenn man stark hinein pustet und Holzkohle dagegen aber stark aufglüht?

3 Antworten

Wenn Du in die Kerzenflamme bläst, trennst Du die heiße Flamme von brennbaren Docht. Dessen Wärmespeicherkapazität ist derart gering, dass seine Temperatur sofort weit unter die Entzündungstemperatur sinkt. Und ohne Entzündungstemperatur gibt es kein Feuer.

Beim gewöhnlichen Holzkohlefeuer ist die Masse an glühendem Material mindestens tausendmal so groß wie beim Kerzendocht. Da kann sich die Entzündungstemperatur im Gluthaufen mühelos lange halten, auch ganz ohne Flamme. Wenn man da hinein bläst, führt man dem Feuer zusätzlichen Sauerstoff zu. Dadurch wird die Verbrennung begünstigt.

Der Docht brennt nicht sondern der Dampf des Wachses !

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@trixieminze

Richtig. Und der Dampf wird weg geblasen. Es bleibt aber kurzfristig eine etwa 1 mm große Glutstelle am Docht zurück. Und die reicht nicht zur Selbstenzündung. Das ist beim Holzkohlefeuer unter den Grillwürsten anders. Natürlich verbrennt auch der Docht, nur sehr langsam.

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Dafür gibt es drei Gründe ! 1. Der Luftstrom ist schneller als die Flammfront - Geschwindigkeit , 2. Durch die zusätzliche Luft , wird die brennbare Gemischbildung unterlaufen , 3. Die Abkühlung durch den Luftstrom ist größer als die freigesetzte Wärme der Flamme !

bei der kerze brennt gasförmiges wachs, wenn man das gas wegpustet, geht die flamme aus.
bei kohle verbrennt der feststoff kohle, den kann man nicht wegpusten. allerdings fügt man zusätzliche luft zu, was den brennvorgang optimiert.

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