Warum findet man Frühblüher in Nadelwäldern seltener als in Laubwäldern?

5 Antworten

Weil die Nadelwälder bei uns künstlich angepflanzte Monokulturen sind.  Wie alle Monokulturen sind sie artenarm und anfällig für Schädlinge. Auch ist es zu dunkel. Die Nadelwälder bzw Fichtenwälder bei uns sind völlig unnatürlich. auch aus dem Grund haben Tiere wie Borkenkäfer ein leichtes Spiel. Die Fichten stehen noch nicht mal in ihrem eigentlichen Lebensraum. In den natürlichen borealen Nadelwäldern dagegen gibt es viel mehr Arten. 

Borealer Nadelwald – Wikipedia. es gibt einen großen Unterschied zu unseren Fichtenmonokulturen .

Neben der Dauerdunkelheit verhindert auch die relativ saure Bodendecke aus schwer zersetzbaren Nadeln einen üppigeren Bodenbewuchs in Nadelwäldern. Moose und Farne kommen noch am besten damit zurecht.

Pflanzen brauchen Licht, um zu wachsen und auch um überleben zu können.

Vom Menschen gepflanzte Nadelwälder sind viel zu dicht, um überhaupt Licht durchzulassen, und die Bodenqualtät leidet auch unter den vielen Fichten, weswegen kaum andere Pfanzen dort klarkommen.

In natürlichen Nadelwäldern(Tannen-Schwarzwald) kann man auch Frühblüher finden.

Die meisten Frühblüher gibts aber immer in Laubwäldern,denn das frühe Wachsen und Blühen ist eine direkte Anpassung an Bäume, die vor dem Laubaustrieb sehr viel Licht hindurchlassen, und danach nicht mehr viel. Dann stirbt das Laub der Frühblüher ja auch ab.

In dichten Nadelwäldern ist der Lichteinfall konstant niedrig, da hätte das frühe Wachsen und Blühen keinen Sinn.

Laubwälder haben im Winter/Frühjahr noch kein Laub, lassen also viel Licht und Sonnenwärme durch.

Weil es in Nadelwäldern zu dunkel ist. Da findest Du so gut wie gar keine Boden-Vegetation.

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