Warum ergeben die meisten Träume keinen Sinn?

6 Antworten

Weil im Traum alles Mögliche verarbeitet wird. Ängste, Sorgen, Hoffnungen, Wünsche, positive Erlebnisse, negative Erlebnisse.... auch noch Jahre später.

Weißt du wann ich das letzte Mal von meiner Regelschulzeit träumte? Vor gut 10 Jahren. Da war ich aber bereits seit 14 Jahren raus. Dennoch träumte ich das ich in einer sehr unangenehmen Situation im Hass-Fach bloßgestellt wurde, zusätzlich eine Klassenarbeit schreiben musste. Also eigentlich ein Traumthema mit dem ich schon vor vielen Jahren abgeschlossen hatte.

Das Gehirn funktioniert zwar wie ein Computer, benötigt deshalb die Ruhephasen durch den Schlaf um zu verarbeiten, aber es ist letztlich eben doch kein Computer. Hatte man zuvor Stress oder ist sehr übermüdet, kann sich dies enorm auf die Art des Traumes auswirken. Bei mir äußert sich das dann in extrem absurden und oft negativ behafteten Träumen.

Zumal man manchmal im Traum weiß das man träumt.... und entsprechend Abläufe steuern kann. Oder aber man ist sich grade nicht bewusst das man träumt, aber man kommt nicht auf die Idee das das ja grade nicht real ist. Manchmal genügt im Traum auch nur eine Situation oder ein Hinweis um zu kapieren "Ich träume grade".

Welche Art von "nicht vorhandener" Logik es auch dann grade sein mag - letztlich ist es ja nur ein Traum gewesen. Ob man im Traum fliegen kann, oder als Teenager in einem Auto fährt und nur das Lenkrad/ Gaspedal/ Bremspedal bedienen muss... Oder ob es tragische Träume sind die einen zum Weinen bringen so das man tränenüberströmt aufwacht (und so weiter). Es sind Träume in deren Verlauf das Gehirn die gesammelten Informationen der letzten Zeit verarbeitet.

Ich kann mich noch an sehr viele, teilweise sehr abstruse Träume erinnern. Diese waren zum Zeitpunkt des Träumens entweder für mich schon recht unlogisch, oder aber erst wenn ich irgendwann im wachen Zustand daran zurück dachte. Macht mir aber nichts, so hab ich aber ein paar lustige Erinnerungen. Und manchmal, wenn man rückblickend über alte Träume nachdenkt, erkennt man was einen in jener Zeit offenbar besonders beschäftigt haben muss.

Du verarbeitest im Traum alles was du erlebt hast und das kommt aus allen hirnregionen gleichzeitig auf dich eingestürmt, irgendwie muss es in Schubladen abgelegt werden.

Das kann schonmal extrem unlogisch sein. Schreib dir die Träume auf, les sie ein paar Tage, Wochen oder Monate später, es ist extrem interessant was da alles aus uns raussprudelt wenn wir schlafen.

Dein Gehirn mixt alle möglichen Ereignisse, die du durchlaufen hast zusammen, egal wie lange sie her sind. Deshalb machen die meisten Dinge keinen Sinn, da ganz viel das nicht zusammenpasst zusammengemischt wird und dann eine sinnlose Geschichte daraus (vom Gehirn) gebastelt wird.

Hoffe ich konnte helfen.

agentx77

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Der Grund dafür ist dass Träume "Abgase" des Gehirns sind, das im Schlaf Erinnerungen verarbeitet. Je nachdem was für ein Brainstorming gerade stattfindet, nimmt der Traum unterschiedlichste, unlogische Wendungen.

Und was verwundert dich daran jetzt? Ist im realen Leben immer alles logisch und ergibt einen Sinn?

Für mich sind solche Träume eine kreative Ergänzung zum Wahnsinn des Lebens.

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