Warum bauen Amerikaner Häuser aus Holz?

4 Antworten

In den USA mit ihren riesigen Entfernungen ist immer die Frage, welche Werkstoffe man überhaupt bekommen kann, ohne sie über tausende von Meilen herankarren lassen zu müssen. Das würde die Sache halt wieder verteuern.

Land gibt es demgegenüber reichlich und ist vielfach spottbillig. Entsprechend sind die allermeisten Häuser eingeschossig, ganz besonders natürlich die billigeren Häuser, will sagen in den konservativen, extrem rassistischen Billigstaaten, die ohne die Subventionen von den Eliten an der Küste so etwa den Lebensstandard von Bangladesh hätten. (Und in den Slums vor den Mertropolen.)

Nachhaltigkeit... damit haben "die Amis" es kulturell/traditionell nicht so sehr. Da muss man sich als Beispiel nur mal das vermurkste Elektrizitätsnetzwerk ankucken. Die haben da fast überall Hochspannungsleitungen, an Masten, bis direkt auf die Grundstücke / in die Häuser. Und jeder hat seinen eigenen Trafo, der vielfach ebenfalls noch am Mast hängt. In jeder Hurrikan-Saison gibt es entsprechend massiv Bruch, und daran anschließend die traditionelle Elektriker-Karawane in die betroffenen Gebiete, weil die vorhandenen Elektriker mit dem Wiederaufbau überfordert sind. Aber diese Infrastruktur mal auf Gemeinschaftskosten vernünftig aufzubauen und unterirdisch zu verlegen wäre ja Sozialismus.

Das geht nun wirklich nicht.

Die haben da auch praktisch nirgends Kanalisation, diese ganzen Billigbuden stehen auf ihrer eigenen Sickergrube = septic tank. Daher der Spitzname "septics" für US-Bürger in gewissen anderen Ländern.

Schnell und billig sind diese Haeuser nur zusammengenagelt, somit kommt jeder zu seinem Haus weil billig. Billig auch in dem Sinne es befinden sich keine Daemmstoffe darin, somit istes im Sommer knallheiss und im Winter entsprechend kalt.Die dazugehoedrige Ausruestung an Elektrokabel, Frisch- und Abwasser werden auch liederlich angebracht, dieser Ausdruck ist nicht Polemik.

In Florida Cape Coral, da wurde ab 1993 eine Verfuegung herausgebracht, die Aussenwaende muessen massiv errichet werden. Fazit, es wurde billige Betonsteine eingesetzt, wodurch jetzt nur noch die Daecher der Gefahr eines wegfliegens, ausgesetzt waren. Wer es sich erlauben kann schafft sich angenehme Innenraumtemperaturen durch riesige Exausteranlagen, die allerdings den Geldbeutel belasten, Steinwolle auf den Decken waere sinnvoller, wird allerdings nicht gemacht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Natürlich haben Amis auch Steinbauten. Nur die spezielle Holzständerbauart ist sehr günstig und schnell. Ausserdem hat es eine gewisse Tradition dort.

Bei einem richtigen Hurricane habe andere Bauarten kaum bessere Chancen es unbeschadet zu überstehen

Die Baustandards sind in den USA quasi nicht vorhanden.

Kannst du das belegen? Das ist absoluter Müll, natürlich haben sie auch Vorschriften. Nur weichen die von unseren ab. Auch ich finde die deutschen Normen besser und Gewährleisten ein qualitativ höherwertiges Gebäude. Dort gibt es auch bauten, wo unser Standard nicht mithalten kann.

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@SirAndiusNr2
Kannst du das belegen?

Ich habe dort GELEBT. Im Mittleren Westen. Da gibt es Häuser mit Wänden die mehr oder weniger aus Pappe sind, einfach verglasung ist dort Standard. Eben weil Energie ja sehr preiswert zu haben ist.

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@Halbammi

Toll. 83 Millionen Menschen leben in Deutschland, trotzdem hat nur ein Bruchteil Ahnung von meiner Arbeit. Das ist kein Beleg. Das bedeutet nur das du Urteilst ohne Ahnung zu haben.

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@SirAndiusNr2

Wo sind denn deine Belege zu Bauvorschriften in den USA? Und Bitte allgemein gültige für alle Bundesstaaten. Ich kann dir leider nur meine Erlebnisse aus 19 verschiedenen Bundesstaaten, mit Rundreisen und Leben vor Ort berichten. Sorry wenn dir das nicht reicht.

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