Aus welchem Holz sind die Pfosten auf denen die Häuser in Venedig gebaut sind?

2 Antworten

Venedig ist eine Stadt im Wasser. Sie wurde auf Millionen von Eichen-, Lärchen- und Ulmenpfählen gebaut, die man in den sandigen und schlammigen Untergrund rammte. Je höher und schwerer die Häuser waren, um so sorgfältiger musste der Boden vorbereitet werden. Man hatte früh entdeckt, dass sich unter der Schlammablagerung fester Lehmboden, der caranto, befand, und dass sich auf Pfählen, die man in diese Schicht hineinrammte, hohe Gebäude errichten ließen. Dazu benutzte man die Stämme von Bäumen aus dem benachbarten Istrien. Die vorbereiteten Stämme wurden durch Bänder, Öl und Teer miteinander verbunden und auf diese Weise konserviert.

Die Pfähle sind aus Eiche, aber nun muss ich "demosthenes" leider widersprechen, denn gerade durch den Wasserstandswechsel, auch in der Adria gibt es leichte Ebbe und Flut, wechselt der Faulpunkt, und daher gibt es keinen.

Hier ein Beispiel: Schlage ein Stück Holz in die Erde (Tomatenstock) und wo fault er ab? Nicht an der Luft und nicht in der Erde, sondern nur am Punkt, an dem das Wasser stehen bleibt und keine Luft mehr daran kommt. Das bedeutet 2-3-cm in der Erde und an der Erdoberläche.

PS.: Aus diesem Grund kann man auch an vielen Stellen an Imprägnierungen - also Gift für die Umwelt- sparen.

Was möchtest Du wissen?