Warum sind die meisten Häuser in den USA aus Holz?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Salue

Wer in den USA ein Haus baut, baut es nicht für die Nachkommen, nicht mal für sich für das ganze Leben. Es sind "Lebensphasen-Häuser". Niemand geht davon aus, dass die ewig stehen müssen.

Holz ist billig, gut verfüg- und verarbeitbar und einen Keller lässt man gleich weg. Zudem scheint sieht es gut aus, auch wenn es sehr primitiv gebaut ist. Wahnsinnig isoliert muss es auch nicht sein, im Winter gibt es relativ günstig Heizöl und im Sommer sorgt die Klimaanlage für angenehme Verhältnisse.

Wenn ein Orkan das Haus flachlegt, baut man ein neues. So einfach kann das Leben sein.

Ausnahme sind natürlich die Blockhäuser. Die Leute die in solchen Häusern wohnen haben gerne ein stabiles Dach über dem Kopf. Meistens gibt da Klima da die Vorgaben.

Tellensohn

In Amerika gibt es viele Naturkatastrophen wie Tornados, Erdbeben usw. Könnte mir vorstellen das es einfach billiger ist wenn etwas repariert werden muss und halt auch allgemein kommt es günstiger.

Der Durchschnittsamerikaner baut in seinem Leben 2,75 Häuser...billig eben...

...und wenn der Tornado kommt und Haus ist weg...dann steht ein billiger Presspappkarton mit Rauhputz und Dachpappe, ca. 2 Monate später an der selben Stelle.

Ich denke, das ist dort traditionell so gewachsen. Sie bauen Häuser ja auch meist ohne Keller. Das ist schneller, einfacher und kostengünstiger zu bauen als mit Steinen.

Das ist aber nicht nur in den USA der Fall.

Auch in Nordeuropa, also Schweden, Norwegen usw. wird viel mit Holz gebaut....

aber selten solche leichten Hütten.

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@iqkurti315

Kommt wohl auf das jeweilige Klima an.

In Wyoming oder Minnesota wird man eher solider bauen als in Florida oder New Mexico...

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@iqkurti315

Sag ich ja!

In kälteren Regionen (Schweden, Norwegen, Finnland, nördliche USA, Kanada usw) wird zwar viel mit Holz gebaut, aber stabiler als in südlicher Gefilden...

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