Die Handspielregel ist eine der umstrittensten Entscheidungen. Es gibt ein paar Faktoren, die dabei entscheidend sind.

Das Handspiel ist erfüllt, wenn:

  • Ein Spieler den Ball absichtlich mit der Hand oder dem Arm berührt (sich z.B. in Richtung Ball bewegt, mit Hand oder Arm)
  • Ein Spieler seinen Körper mit einer Hand- oder Armbewegung vergrößert. Dies ist dann der Fall, wenn es eine Bewegung ist, die weder die Folge einer Körperbewegung in der Situation ist, noch mit dieser Bewegung gerechtfertigt werden kann (z.B. dass der Spieler mit seiner Armhaltung das Risiko selbst eingeht, dass der Ball ihn genau dort trifft und er dafür dann auch bestraft wird).
  • Ein Spieler den Ball mit Hand oder Arm ins Tor befördert. Unabhängig davon, ob vorher das Tor vielleicht noch gezählt hätte, wäre der Ball nicht an seine Hand oder seinen Arm gesprungen (das hatte Yussuf Poulsen z.B. mal gehabt, als er den Ball reinköpfen wollte: der Ball sprang ihm unglücklicherweise noch an den Arm, bevor er im Tor landete. Dem Schiri tat es dann auch leid, das Tor wieder aberkennen zu müssen, aber er machte schon deutlich: ohne den Arm hätte das Tor gezählt. So leider nicht).
  • Ein Spieler den Ball nach einem Handspiel ins Tor befördert. Ebenfalls unabhängig davon, ob ein strafbares Handspiel vorlag (gab es 2022 beim Spiel Bremen gegen St. Pauli: der Mitspieler spielte den Ball mit der Hand weiter zum Stürmer und der Stürmer haute den Ball rein. Zur Überraschung aller gab Schiri Matthias Jöllenbeck das Tor trotzdem. Komisch).

Ein Handspiel ist in folgenden Fällen nicht erfüllt:

  • Prallt der Ball vom Kopf, Fuß oder dem restlichen Körper eines Spielers ab und berührt dabei den Arm oder die Hand desselben Spielers oder eines Spielers in der Nähe, gilt das nicht als Handspiel.
  • Ein Kontakt des Balls mit der Schulter gilt nicht als Handspiel.
  • Waren Arm oder Hand beim Ballkontakt nah am Körper und wurde der Körper demnach nicht unnatürlich größer gemacht, liegt ebenfalls kein Handspielverstoß vor.
  • Berührt ein Spieler den Ball nach einem Sturz mit seiner Hand oder seinem Arm, wird dieser Vorgang selten als Handspiel gewertet, außer der Spieler streckt die Arme oder Hände während des Sturzes seitlich oder senkrecht vom Körper weg.

Der Schiedsrichter gibt für Vergehen mit Handspiel i.d.R. die gelbe Karte, es sei denn, es handelt sich um eine klare Torvereitelung (z.B. dann, wenn ein Spieler plötzlich "den Torwart spielt", wie es Luis Suárez 2010 schön präsentiert hat). Dann gibt es direkt rot.

Für Handspiel im Strafraum gibt es einen Strafstoß. Dies ist ebenfalls immer wieder umstritten, weil das Handspiel im Strafraum eine klare Torchance verhindern kann. Bedeutet: dem Strafstoßschützen, sowie auch dem Torwart wird noch einmal die Chance gegeben, sein Glück nochmal zu versuchen. Der Schütze kann treffen, der Torwart kann aber auch halten. Deswegen kann es sein, dass sich später vielleicht herausstellt: ein direktes Tor wäre besser gewesen.

Die Anzahl der Handelfmeter hat sich auch gesteigert, dies auch aufgrund immer mehr Kameras, die im Fußball mit eingeführt wurden, um zu unterstützen.

Beim Handelfmeter ist ebenfalls entscheidend: wäre der Ball aufs Tor gekommen, wenn das Handspiel es nicht vereitelt hätte?

Vor kurzem gab es auch eine knifflige Entscheidung dazu: als Holstein Kiel gegen Fortuna Düsseldorf spielte hatte Vincent Vermeij den Ball aufs Tor geschossen. Patrick Erras warf sich in diesen Schuss, riss sein linkes Bein hoch, seine linke Hand war angewinkelt, seine rechte Hand ausgestreckt. Der Ball erwischte Erras an der linken Hand, prallte von dort an seinen linken Fuß und ging dann am Tor vorbei. Schiri Sven Jablonski entschied zuerst auf Eckstoß. Wurde später trotzdem noch an den Monitor gerufen vom VAR. Dort sah er die Situation nochmals und konnte schließlich erkennen: die Handbewegung von Erras diente eben nicht dazu, dass der Ball dort rankommt, sondern sie war eine unterstützende Bewegung zum hochgezogenen linken Bein. Denn mit dem linken Bein wollte Erras das Tor verhindern. Deswegen entschied Jablonski: kein strafbares Handspiel. Ecke.

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Erst mal kann man auch die Frauen einbeziehen. Die gehen auch fremd.

Dann ist es bekanntlich so: je länger man aufeinander hockt, desto mehr häufen sich auch die Konflikte.

Und diese gilt es zu meistern. Das ist zwar fordernd, aber wer will schon eine Beziehung oder Ehe wo keine Herausforderung dabei ist?

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Oh vielen Dank, du gönnst es also der KSV nicht. Was hat die KSV verbrochen, dass du der Meinung bist? Die KSV hatte mehrmals bereits Anläufe gehabt, um es zu schaffen. Ständig scheiterten sie im letzten Moment. Jetzt ist es endlich soweit, dass sie es auf direktem Wege geschafft haben und du willst es ihnen nicht gönnen. Interessant.

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Nein

Wenn die Dortmunder einen gewissen Youssoufa Moukoko nicht aufstellen wollen, sondern für ihn im letzten Moment als Vorzug noch Niclas Füllkrug ins Team holen, glaube ich nicht, dass Serhou Guirassy bei den Dortmundern was verloren hat.

Die Dortmunder sollen lieber ihre Nachwuchsspieler mehr einsetzen, statt ständig auf dem Markt nach Talenten zu suchen, die an ihrer Statt eingesetzt werden. Schließlich ist es auch ihre Vereinspolitik, dass sie junge Talente zur Topform bringen, um sie ggf. für gutes Geld weiterzuverkaufen.

Dass Moukoko die Chance nicht bekommen hat, ist übrigens eine der wenigen Entscheidungen, die ich bei Sebastian Kehl nicht verstanden habe.

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Als Torwart kann ich das für dich nur verstehen. Ich kenn die Position gut und weiß, dass man als Torwart im Team die größte Verantwortung hat. Denn man ist der Letzte, der noch irgendwelche Fehler ausbügeln kann.

Als Torwart kann ich dir nur empfehlen: blende so gut es geht die Zuschauer aus. Dein Fokus muss auf dem Ball bleiben und dass dieser unter keinen Umständen ins Tor geht.

Deine Kommunikation mit dem Team sollte auch selbstverständlich sein. Versuche immer wieder, die Situationen lesen zu können und deine Mannschaft durch Kommunikation dazu zu bringen, dass die gegnerischen Angriffe so gut es geht im Voraus schon verhindert werden.

Das Ziel für dich sollte sein, dass du am wenigsten Arbeit im Tor hast, weil die restliche Mannschaft das verhindern kann. Denn klar ist: sobald du ranmusst, hat der Rest der Mannschaft es bereits verbockt, denn wenn du in Bedrängnis gebracht wirst, bedeutet das, dass beim kleinsten Fehler ein Tor fallen kann.

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Thomas Müller hat das Abitur und Manuel Neuer das Fachabitur.

Dass beide Fußballprofis sind, ist mit einigen Schritten in die richtige Richtung verbunden. Denn Müller z.B. kickte früher für die Jugend des TSV Pähl. Er wurde dort dann von den Scouts des FC Bayern als junges Talent entdeckt und die lotsten ihn zu den Bayern.

Manuel Neuer dagegen durchlief direkt die Jugendmannschaften des FC Schalke 04 und arbeitete sich zu den Profis hoch. Er spielte aber trotz Profivertrag zu Anfang erst mal noch für die Amateure des FC Schalke 04.

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An sich gut aber da muss noch was verändert werden

Ich verstehe schon, warum man diesen VAR schließlich eingeführt hatte. Es gab damals einfach Fans, die es damit übertrieben haben, ihre eigene Meinung zu Entscheidungen auf dem Feld total vertreten zu müssen. Und dies hörte nicht mal bei Pöbeleien gegen Schiedsrichter auf, sondern ging noch viel weiter. Schiri Patrick Ittrich hatte sogar schon berichtet, dass er bereits Morddrohungen erhalten hatte, weil er angeblich nicht so entschieden hatte, wie ein Fan es gerne gehabt hätte.

Deswegen wurde der VAR eingeführt, damit man einen Helfer dabeihat, der knifflige Situationen noch einmal einblenden kann, damit der Schiri sich das noch einmal anschaut. Durch den VAR ist laut Statistiken die Zahl der Fehlentscheidungen zurückgegangen.

Es gibt mit dem VAR aber ein neues Problem: wenn solche Situationen dann tatsächlich auftreten, muss das Spiel erst mal lange unterbrochen werden, bis endlich eine Entscheidung da ist. Und das ist es, was ich am VAR klar zu kritisieren habe.

Was auch geblieben ist: der Schiri auf dem Feld entscheidet. Er kann sich zwar Situationen noch einmal anschauen, aber wenn er anschließend trotzdem falsch entscheidet, ist es so. Denn auch Schiris sind nur Menschen.

Ich habe auch trotz Einführung des VAR immer noch Fehlentscheidungen vom Feinsten gesehen, selbst welche, bei denen es absolut deutlich war, dass dies nicht mal zur Sportart Fußball gehört.

Das Maß voll war für mich bei der Entscheidung, wo Schiri Sven Jablonski das Spiel Leverkusen gegen Stuttgart gepfiffen hatte. Damals, wo noch Coronamaßnahmen mit Geisterspielen waren. Der Leverkusener nimmt die Hände "über seinen Kopf" und wehrt den Ball damit ab. Der VAR meldet sich natürlich und funkt das durch. Sven Jablonski geht zum Monitor und schaut sich das an. Und entgegen allen Fußballregeln, wie wir sie sogar im Bolzplatzkicken kennen, dass der Ball nicht außerhalb vom Strafraum von einem Feldspieler mit der Hand gespielt werden darf, entschied Jablonski auf: kein strafbares Handspiel. Aus Fassungslosigkeit warf Thomas Hitzlsperger auf der Tribüne eine Wasserflasche weg.

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Achtung, nicht verwechseln: Ultras und Hooligans sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Die Ultras sind diejenigen, die sich mit dem Verein identifizieren, schöne Choreos machen, Banner erstellen und feiern, auch mal mit Pyrotechnik und so.

Die Hools sind diejenigen, die irgendwelchen Mist bauen. Die also "auf die Fresse hauen". Und dafür brauchen sie inzwischen auch kein Stadion mehr, sondern treffen sich inzwischen auch auf verlassenen Parkplätzen oder in Wäldern, wo kaum einer hinwill. Und dort hauen sie sich dann "auf die Fresse".

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